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Filmkritik zu Cowboys & Aliens

»Fresst Wüstenstaub, Fremdlinge!«

Daniel Craig und Harrisson Ford ziehen im Kinofilm Cowboys & Aliens ihre Colts und machen Jagd auf Außerirdische. Warum der Actionfilm mit Wild-West-Setting trotz guter Besetzung nicht ins Schwarze trifft, verraten wir in der Filmkritik.

Datum: 26.08.2011


Zum Thema » Trailer zu Cowboys & Aliens Szenen aus dem Kinofilm » Filmkritiken auf Gamestar Unser Kanal zu aktuellen Kinofilmen Basierend auf einer Comic-Vorlage machen sich im Kinofilm Cowbows & Aliens extraterrestrische Eindringlinge zur Zeit des Wilden Westens in der Wüste Arizonas breit. Dort wollen sie Mensch und Material verschleppen. Den intergalaktischen Besuchern stellen sich an vorderster Verteidigungsfront Daniel »James Bond« Craig und Harrison »Indiana Jones« Ford entgegen.

Produziert von Filmgigant Steven Spielberg und inszeniert von Iron Man-Regisseur Jon Favreau, bietet Cowboys & Aliens vor und hinter der Kamera viel Prominenz. Dem herrlich albernen Titel wird das Kinoerlebnis trotzdem nicht gerecht und fällt sogar unangemessen ernst und bodenständig aus.

Die Story

Arizona 1873. Jake Lonergan (Daniel Craig) wacht mit Gedächtnisverlust und einer mysteriösen Metallmanschette am Handgelenk in der Steppe auf. Nachdem er ein paar Kleinkriminelle von ihren Klamotten befreit und sich so neue eingekleidet hat, sucht Lonergan in dem kleinen Städtchen Absolution Unterschlupft.

Cowboys & Aliens
Craigs Metallmanschette wurde vom Team „Blaster“ getauft. (Paramount Pictures Germany)

Doch der Fremde ist nicht willkommen, denn Rinderzüchter Colonel Dolarhyde (Harrison Ford) regiert den Ort mit strenger Hand und hat kein Interesse an neuen Gesichtern. Als Lonergan dann auch noch als Flüchtling erkannt wird, scheint die Situation zu eskalieren. Doch jetzt geht der Ärger erst richtig los: Urplötzlich tauchen Aliens in Raumschiffen auf und verschleppen einige Dorfbewohner, darunter auch Dolarhydes Sohn. Und da sich Lonergans Metallmanschette als Energiewaffe herausstellt, bleibt den menschlichen Streithälsen keine Wahl, sie müssen sich verbündet der neuen Bedrohung entgegenstellen.

Ein Trupp, angeführt von Lonergan und Dolarhyde, versucht die Basis der Außerirdischen zu finden und die Menschen zu befreien. Nebenbei muss Lonergan das Geheimnis um seine Frau und die Armmanschette entschlüsseln, während Dolarhyde seinen großmäuligen Sohn befreien will. Bei der Rettungsaktion ebenfalls dabei sind ein friedliebender Kellner, Dolarhydes Handlanger und als einzige Frau die undurchsichtige Ella (Olivia Wilde).

Für ein paar Aliens mehr

Es wird brenzlig, wenn das Mutigste an einem Film ist, den so offensichtlichen wie bescheuerten Titel der Comic-Vorlage einfach nonchalant durchzuziehen. Cowboys und Aliens – check, ja, beides vorhanden. Und damit hat es sich mit Mut und neuen Ideen, denn weil sich die Macher jetzt nur noch auf der schrägen Crossover-Prämisse ausruhen, droht der Zuschauer einzuschlafen. Cowboys & Aliens ist dabei ein konsequent mittelmäßiger Haufen Blockbuster-Retorte.

Für ein paar Minuten wähnt man sich zunächst tatsächlich in einem echten Western, wenn Daniel Craig mit Erinnerungslücken in der Pampa erwacht, ein paar Unholde vermöbelt und sich gleich mal in der nahe gelegenen Stadt beliebt macht. Craigs Strahleaugen muss man dabei vorerst ebenso ignorieren, wie seine elektronische Armmanschette, aber ansonsten ist der Einstieg bierernst und klassisch Western.

In der Absolution-Siedlung werden dann aber zu schnell die Klischees abgefeiert: Goldgräberstimmung, knorriger Rinderzüchter und launige Fiedelei im Saloon. Kurz darauf der erste Alien-Angriff: Insektoide Raumschiffe, Disco-Licht-Bomben und Menschenklau sorgen für schlechte Stimmung im Dorf.

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Avatar Frei.Wild
Frei.Wild
#1 | 26. Aug 2011, 21:42
Teilt einer hier diese Meinung? Möchte gern wissen ob es sich lohnt ins Kino zu gehen. Den Kritiken hier traue ich nicht so wirklich.

Danke =)
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Avatar Dorako
Dorako
#2 | 26. Aug 2011, 22:06
Ist doch sowieso wieder so ein stumpfsinniger Alienfilm.
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Avatar Leruun
Leruun
#3 | 26. Aug 2011, 22:24
Zitat von Frei.Wild:
Teilt einer hier diese Meinung? Möchte gern wissen ob es sich lohnt ins Kino zu gehen. Den Kritiken hier traue ich nicht so wirklich.

Danke =)


Also der Film ist mit sicherheit kein Hit, ich fand ihn dennoch ganz unterhaltsam, obwohl der Film ohne Aliens sicherlich besser dran wäre. Der Film kann aber lohnend sein, je nach Geschmack, deinen kann ich natürlich nicht einschätzen. Aber wenn du aufn bisschen Action und halbwegs coole Helden stehst, kannst du eigentlich nicht viel falsch machen.
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Avatar Shino tenshi
Shino tenshi
#4 | 26. Aug 2011, 22:31
>[...] viel zu ernstes Reiten durch die Wüste.<

Bitte WAS?

Der Film hatte teilweise sehr gute Lacher... oO
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Avatar modercol
modercol
#5 | 26. Aug 2011, 22:57
Die Kritik kann ich absolut nicht teilen. Der Film ist genauso unterschätzt wie Sucker Punch. Ich will nicht dauernd Action, Bumm, Krach, Bomben (s. Call of Duty). Dieser Film ist anders, gemächhlicher, ein Western eben. Hats in den guten alten Western auch nur immer gerummst und explodiert? Nein, wieso soll es dann hier so sein, wieso verlangt man von jedem Film der ins Action-Genre fällt, dass es überall krachen soll? Ich kanns nicht mehr sehn und schön langsam nicht mehr hören.
Bei Call of Duty moniert ihr, dass zu viel Action passiert (da viel geskriptet, kann ich ein Spiel mit einem Film vergleichen), hier wird nach mehr verlangt.

Ich für meinen Teil, werd mir jetzt öfters solche "Nicht-Blockbuster"-Filme ansehen, bringt Abwechslung und sie basieren nicht immer auf den typischen Filmaufbau oder Liebesbeziehungen-Aufbau (Mann trifft Frau, einer der beiden betrügt/fängt zum streiten an, trennen sich, finden sich wieder, Happy End *gähn*)
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Avatar d1eP0D
d1eP0D
#6 | 26. Aug 2011, 23:34
cowboys vs aliens


mehr kann man da zu nicht sagen wer da reingeht ist selber schuld !
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Avatar XxBarakaxX
XxBarakaxX
#7 | 26. Aug 2011, 23:42
WUSSTE garnichda eine Comic Vorlage gibt. Heute mit der Technik können sie ja jeden noch so ausgefallenen Comic verfilmen,deswegen gibts nun auch so viele. Bis jetzt aber noch keinen gesehen wo ich sage gehört zu meinen Lieblingsfilmen. Watchman war nicht schlecht, optisch war der beeindruckend. Dieser hier scheint jja auch ziemlich ausgefallen zu sein
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Avatar Methos
Methos
#8 | 26. Aug 2011, 23:45
In dem ein oder anderen Punkt kann ich der Kritik nur zustimmen, so ist Olivia Wildes Rolle mehr ein schlechter Versuch dem Protagonistin noch eine weibliche Begleiterin aufzudrängen.
Mindestens genauso bin ich enttäuscht über das extrem spannungsarme, dafür aber actionlastige Finale, welches mich nicht so ganz zufriedenstellte.
Herrlich ist jedoch die beinharte Wild-West-Atmosphäre, die sich aus den meist klischeehaften, aber deshalb vielleicht auch so sympathischen, Haudegen und die sehr gelungenen Landschaftsaufnahmen.

Im großen und ganzen kann ich den Film jedem empfehlen, der über eine allzu simpel-gestrickte Geschichte hinwegschauen kann und sich lieber an dem Charme der Charaktere erfreut.
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Avatar WarpigtheKiller
WarpigtheKiller
#9 | 27. Aug 2011, 00:00
Zitat von modercol:
Der Film ist genauso unterschätzt wie Sucker Punch.

Naja, wie gut, das Geschmäcker unterschiedlich sind! SuckerPunch war langweilig und vorhersehbar. Bei Cowboy vs. Aliens weiß ich noch nicht, ob ich mir den jemals anschaue. Bin einfach kein Fan von solchen Mischmasch. Cowboys vergangenheit -> Aliens eher Zukunft (sofern es die gibt) Naja, passt für mich nicht ganz zusammen. :S
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Avatar Twosocks
Twosocks
#10 | 27. Aug 2011, 00:34
Guter Film, unbedingt angucken.

Die Kritik der Redaktion kann ich absolut nicht teilen. Gut, manche stehen eben auf "Titanic" - ich aber nicht =))
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