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Filmkritik zu Snow White & The Huntsman

Hauptsache düster

Zum zweiten Mal in diesem Jahr kommt eine Schneewittchen-Verfilmung in die Kinos. Deutlich ernster und düsterer als sein Vorgänger verspricht Snow White & The Huntsman ein episches Fantasy Spektakel vom Feinsten zu werden.

Von Anne Facompre |

Datum: 30.05.2012


Zum Thema » Filmkritiken auf GameStar.de Unser Kanal zu aktuellen Kinofilmen » Blockbuster-Vorschau Die Kino-Highlights 2012 CoH 2: Ardennes Assault ab 39,99 € bei Amazon.de Vor wenigen Wochen startete ›Spieglein, Spieglein‹ mit Julia Roberts in den deutschen Kinos und lud zu einer lustigen und familienfreundlichen Adaption des Märchenklassikers ›Schneewittchen‹. Jetzt bekommen wir das Ganze noch einmal in der ›Erwachsenenversion‹ zu sehen. Denn die Interpretation von Rupert Sanders ist nicht unbedingt für Kinderaugen gedacht. Stattdessen liefert der Regisseur in seinem Regiedebüt ein Fantasy-Epos, das vor allem durch sein düsteres Setting überzeugt und auch Blut und Gewalt nicht scheut.

Mit Oscar-Gewinnerin Charlize Theron als böse Königin, Thor-Darsteller Chris Hemsworth als Huntsman und › Twilight ‹-Star Kristen Stewart in der Rolle der Snow White ist die Verfilmung zudem vielversprechend besetzt. Vor allem ein ›Twilight‹-liebendes Teenagerpublikum wird wohl die Kinosäle stürmen, um Kristen Stewart zu huldigen. Aber kann der Film auch vor den Augen eines kritischeren Publikums bestehen?

Die Story

Die kleine Snow White lebt ein glückliches Leben als Prinzessin im Königreich. Doch nach dem Tod ihrer Mutter heiratet der König die schöne Ravenna. Die Frau ist nicht nur mit unbeschreiblicher Schönheit, sondern auch mit magischen Kräften ausgestattet und hat kein anderes Ziel, als die alleinige Machthaberin und die schönste im Land zu sein. Sie tötet den König und sperrt Snow White im Schlossturm ein. Als der Spiegel ihr eines Tages sagt, dass sie nicht mehr die Schönste im Land ist, sondern dieser Titel nun Snow White gebührt, ist Ravenna außer sich vor Wut. Um Unsterblichkeit zu erlangen, muss sie Snow Whites Herz verzehren. Doch der Prinzessin gelingt die Flucht in den finsteren Wald, wo nun ganz andere Gefahren lauern.

Snow White and the Huntsman
Sam Claflin als Prinz William.

Ravenna beauftragt einen Jäger, den Huntsman, damit, die Prinzessin zu fangen. Es gelingt ihm, Snow White zu finden, aber als er dahinter kommt, dass Ravennas Versprechungen nur heiße Luft sind, beschließt er, Snow White nicht auszuliefern. Stattdessen trotten die beiden nun gemeinsam durch den Wald, auf der Suche nach den im Exil lebenden Widerständigen, mit denen sie die Königin zu Fall bringen wollen.

Prinz William, Snow Whites Freund aus Kindertagen, hat derweil erfahren, dass sie noch am Leben ist und schließt sich unerkannt der feindlichen Truppe rund um Ravennas Bruder an, um so an Snow White zu gelangen. Gemeinsam mit ihr will er die Königin stürzen. Doch bevor es soweit kommen kann, beißt Snow White in den vergifteten Apfel und alles scheint verloren...

Fairy Tale meets Fantasy

Produzent Joe Roth, der mit Tim Burtons › Alice im Wunderlandüber eine Milliarde Dollar umsetzte, sah in der Neufassung von ›Schneewittchen‹ ähnliches Potential. Das uralte Märchen, das die Gebrüder Grimm 1812 veröffentlichten, sollte also als neues Hollywood Epos herhalten.

Bei der Umsetzung setzt Rupert Sanders nicht nur auf Starpower, sondern vor allem auf Bildgewalt. Gedreht wurde in Großbritannien und die hier entstandenen epischen Bilder stehen den Sets von › Harry Potteroder sogar ›Herr der Ringe‹ in nichts nach. Das kalte, fiese Schloss, die prunkvoll ausgestattet aber dennoch abstoßend wirkenden Gemächer der Königin, der dunkle Wald mit seinen Gefahren und die wunderschöne Welt, die Snow White mit den Zwergen entdeckt: die Aufnahmen entführen gekonnt in die Welt des Märchenklassikers.

Nicht selten erinnert der Film an eine Mischung aus ›Robin Hood‹ und ›Herr der Ringe‹. Besonders die digital geschrumpften Zwerge bergen Ähnlichkeit mit Tolkiens Gestalten. Zu den epischen Bildern gesellen sich Fantasy-typische Elemente, wie der weiße Hirsch, ein Monster, das von Snow White besänftigt wird und die mysteriösen Gefahren, die im finsteren Wald lauern.

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Avatar d3vnull
d3vnull
#1 | 30. Mai 2012, 17:14
"Als kleiner Kritkpunkt bleibt zu erwähnen, dass es im Auge des Betrachters liegt, ob Kristen Stewart nun wirklich schöner ist als Charlize Theron."

http://www.youtube.com/watch?v=XUbx_sm4CiQ
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Avatar Raveeen
Raveeen
#2 | 30. Mai 2012, 17:16
"Als kleiner Kritkpunkt bleibt zu erwähnen, dass es im Auge des Betrachters liegt, ob Kristen Stewart nun wirklich schöner ist als Charlize Theron."

Genau das hab ich nach dem Trailer auch gedacht
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Avatar VincentVinyl
VincentVinyl
#3 | 30. Mai 2012, 17:17
Zitat: "Es bleibt zu sagen, dass der Film wahrscheinlich noch düsterer ausgefallen wäre, wenn die Macher nicht eine FSK Freigabe von 12 angestrebt hätten."

Da es sich um eine amerikanische Produktion handelt, werden die Macher ganz sicher nicht nach einer FSK-12-Freigabe gestrebt haben :-). Vermutlich spielte wenn überhaupt dann die US-Freigabe "PG-13" eine Rolle.
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Avatar DrProof
DrProof
#4 | 30. Mai 2012, 17:17
Man bedenkt die zwei Ausdrücke die Kristen Stewart kann... Überraschend wirken und Überraschend wirken... Schauspielerisch absolut talentfrei...
http://nerdbastards.com/wp-content/uploads /2010/07/ kristen-stewart.jpg
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Avatar Magicnorris
Magicnorris
#5 | 30. Mai 2012, 17:21
Zitat von DrProof:
Man bedenkt die zwei Ausdrücke die Kristen Stewart kann... Überraschend wirken und Überraschend wirken... Schauspielerisch absolut talentfrei...

So ein Schwachsinn. Schau dir bitte Panic Room an.
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Avatar Hackt0r
Hackt0r
#6 | 30. Mai 2012, 17:24
Zitat von Magicnorris:

So ein Schwachsinn. Schau dir bitte Panic Room an.


Ehm, in dem Film ist sie aber doch auch nur zu 99% damit beschäftigt entweder zu Weinen oder nen Epileptischen Anfall zu bekommen? :ugly:

Oder hab ich den falschen Film vor Augen?
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Avatar minuteman
minuteman
#7 | 30. Mai 2012, 17:25
Filmkritiken bei Gamestar ?? find ich super und bitte weiter so
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Avatar Magicnorris
Magicnorris
#8 | 30. Mai 2012, 17:28
Zitat von Hackt0r:


Ehm, in dem Film ist sie aber doch auch nur zu 99% damit beschäftigt entweder zu Weinen oder nen Epileptischen Anfall zu bekommen? :ugly;

Ich bezog mich darauf, dass du sie als schauspielerisch talentfrei betitelst. Bin einfach anderer Meinung. Vielleicht kommt ja mal wieder ne ansprechende Rolle.
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Avatar Selib
Selib
#9 | 30. Mai 2012, 17:35
Irgendwie kommt mir vor der Film passt zu keiner Zielgruppe, Männer mögen keine Märchen und Frauen keine Kriege.
Korrigiert mcih wenn cih falsch liege
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Avatar Kehool
Kehool
#10 | 30. Mai 2012, 17:38
ich würde mir den film vielleicht ansehen nur kann ich kirsten stewart, diesen schluck wasser auf 2 beinen, absolut nicht ausstehen


edit: wo bei panic room ihr sogenanntes schauspielerisches talent geblieben sein soll ist mir auch nicht klar... womöglich eingesperrt im falschen panic room
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