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Special: Steam-Sammelkarten

Guide zu den Steam Trading Cards

Pokémon war gestern, jetzt kommen die Steam-Sammelkarten! Wie dieses System funktioniert, was Valve davon hat und warum Grundschul-Freunde eine Rolle spielen, klären wir im Sammelkarten-Guide.

Von Onlinewelten Redaktion , Jannick Gänger |

Datum: 18.07.2013


Steam-Sammelkarten :

Zum Thema » Best of Steam Summer Sale 2013 Die wichtigsten Spiele im Steam Summer Sale Wer Karten sammelte, kennt diesen Drang; den Drang nach mehr, immer mehr. Genau dieses Gefühl lösen die neuen Steam-Sammelkarten aus. Wir erhellen die Köpfe derer, die das System noch nicht verstehen, erläutern die Steamlevel und das neue Profil. Denn passend zum Summersale hat Valve für Kartenliebhaber ein Schmankerl am Start.

Was sind die Steam-Sammelkarten überhaupt?

Steam-Sammelkarten : So sieht eine Sammelkarte aus: Oft hübsch, meist aber unspektakulär. Optisch dienen sie dem gleichen Zweck wie Postkarten: nett aussehen. So sieht eine Sammelkarte aus: Oft hübsch, meist aber unspektakulär. Optisch dienen sie dem gleichen Zweck wie Postkarten: nett aussehen. Kurz: Wer per Steam ein Spiel spielt, bekommt bunte Sammelkarten. Den Pokémon-Anhänger freut's. Etwas länger: Ein Teil der Steam-Spiele bietet jetzt das Sammelkarten-Feature an. Wir spielen also beispielsweise Half-Life 2 - das als zeitloser Klassiker ohnehin Tag und Nacht gespielt werden sollte -, ballern um die drei Stunden ein paar Außerirdische nieder und ergattern dafür vier Sammelkarten. Mit denen basteln wir Abzeichen, die unser Profil verschönern, schonen den Geldbeutel mittels geschenkter Gutscheine, nutzen seltene Emoticons, die jeden Chat und jede Diskussion in frohe Farben hüllen und erhöhen unser Steam-Level.

Wie bekommt man die Karten?

Ganz einfach: spielen. Und jetzt ein geheimer Geheimtipp, der vermutlich bald nicht mehr so geheim ist: Wir müssen nicht mal aktiv zocken - es reicht, einfach im Menü zu hocken und nebenbei die Briefmarken nach Gewicht zu sortieren. Einen Krampf in der Hand und eine Stunde später leuchtet Steam auf und unsere Augen gleich mit, wenn zwei Sammelkarten in unseren Besitz übergehen und im Steam-Inventar landen. Jubel! Freude, schöner Götterfunken!

Gibt es für jedes Spiel Sammelkarten?

Steam-Sammelkarten : Jetzt wird getauscht, gekauft, verkauft, gehandelt und geschätzt: Diese Sammelkarten sorgen für Furore und Freude und zwar, Achtung Wortspiel, schneller als das Licht. Jetzt wird getauscht, gekauft, verkauft, gehandelt und geschätzt: Diese Sammelkarten sorgen für Furore und Freude und zwar, Achtung Wortspiel, schneller als das Licht. Nein, nur ein Teil der Steam-Spiele unterstützt das System. Über 100 sind es derzeit unter anderem Bioshock: Infinite , Torchlight 2 , Tomb Raider und The Witcher 2 . Für kostenlos spielbare Titel wie Team Fortress 2 gilt ein anderes Prinzip: Für, sagen wir, je 10 Euro, die wir für Gegenstände ausgeben, bekommen wir eine neue Karte.

Haben wir Einkäufe bereits vor der Einführung der Sammelkarten getätigt, stellt uns Valve bis zu fünf Karten zur Verfügung, die direkt im Steam-Inventar landen, wenn wir das Spiel starten.

Welchen Sinn hat denn das Steam-Level?

Das Steam-Level präsentiert anderen Spielern den Fortschritt der eigenen Abzeichen. Ein hergestelltes Abzeichen bringt Erfahrungspunkte, die das Level erhöht. Bis Stufe 10 sind pro Level 100 Erfahrungspunkte nötig; danach steigen die Anforderungen im Abstand von zehn Stufen, also von 10 zu 20 brauchen wir pro Level 200 Punkte.

Kann ich mit den Karten ein Spiel spielen?

Der Name verrät es: Sammelkarten sammelt man. Bislang hat Valve keine Funktion eingebaut, um mit den Karten gegeneinander anzutreten, wie man es aus klassischen Kartenspielen wie Magic: The Gathering kennt. Es zieren lediglich hübsche Motive wie z.B. Charaktere aus dem Spiel die Karten. Allerdings sei es nach Angaben von Valve durchaus möglich, in Zukunft Kämpfe mit den Karten auszutragen.

Steam-Sammelkarten : Die Showcases schmücken das Profil, um zum Beispiel zu zeigen, welche Abzeichen man besitzt. So wird jedes Profil individuell. Die Showcases schmücken das Profil, um zum Beispiel zu zeigen, welche Abzeichen man besitzt. So wird jedes Profil individuell.

Welcher Nutzen steckt also dahinter?

Damit wir die Vorteile der Sammelkarten entdecken, bringt uns eine Karte wenig - wir brauchen viele. Um genauer zu sein: hunderte. Schließlich existiert zu jedem teilnehmenden Spiel ein Set, in das etwa zehn oder 16 Karten passen. Nehmen wir erneut Half Life 2 als Beispiel: Das Set besteht aus acht Karten. Hat man sie alle gesammelt, bastelt man daraus ein so genanntes Abzeichen.

Das geht so: Oben auf den Steam-Namen gehen und ins Abzeichen-Menü wechseln, danach auf "Abzeichen in Arbeit" klicken, um dort zur Übersicht zu gelangen. Die Abzeichen verschönern nicht nur unser Steam-Profil und zeigen, wie gut wir virtuell bestückt sind, sondern es regnet auch nützliche Belohnungen.

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Avatar Ragona
Ragona
#1 | 18. Jul 2013, 15:31
Vielen Dank für die Mühe und die nette Übersicht!
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Avatar Bl4cky88
Bl4cky88
#2 | 18. Jul 2013, 15:33
Das ist schlicht falsch.
"Konnten wir ein Set für ein Spiel füllen, haben wir nun die Chance auf ein seltenes Booster-Pack. Enthalten sind drei Karten zum jeweiligen Spiel."

nicht für das jeweilige sondern für Spiele aus der eigenen Bibliothek

19.07.2013 edit: Hat sich erledigt. Danke fürs korrigieren. :)
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Avatar Loronerr
Loronerr
#3 | 18. Jul 2013, 15:35
Ich find es ein bisschen doof, dass man nur ca die Hälfte an Karten für das jeweilige Spiel bekommt. Klar, es ist ein Sammel- und Tauschsystem, aber dafür sollte man auf dem Marktplatz auch direkt ein anlaufpunkt haben für direkte Tauschgeschäfte und nicht nur Verkaufen/Kaufen. Klar man kann in die Gruppe gehen und da im Forum schauen. Das ist aber ehr umständlich.
Hätte es mir lieber gewünscht, dass man für ein Spiel alle Karten bekommen kann. Dafür sollte man die Karten aber viel seltener bekommen. Also die Zeit zum Spielen sollte länger sein. Ist ja zurzeit ein Witz, wenn man nach einer Stunde schon alle Karten die ein zustehen bekommen hat.
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Avatar Aizawa
Aizawa
#4 | 18. Jul 2013, 15:56
Zitat von Loronerr:
Ich find es ein bisschen doof, dass man nur ca die Hälfte an Karten für das jeweilige Spiel bekommt. Klar, es ist ein Sammel- und Tauschsystem, aber dafür sollte man auf dem Marktplatz auch direkt ein anlaufpunkt haben für direkte Tauschgeschäfte und nicht nur Verkaufen/Kaufen. Klar man kann in die Gruppe gehen und da im Forum schauen. Das ist aber ehr umständlich.
Hätte es mir lieber gewünscht, dass man für ein Spiel alle Karten bekommen kann. Dafür sollte man die Karten aber viel seltener bekommen. Also die Zeit zum Spielen sollte länger sein. Ist ja zurzeit ein Witz, wenn man nach einer Stunde schon alle Karten die ein zustehen bekommen hat.


wenn du alle drops hast, kannst du boosterpacks kriegen. Also 3 zufäälige Karten. Und das tauschen ist weniger umständlich als man denkt, man muss nur erstmal anfangen. In Foren und so lieber nicht, man sollte mit der Zeit einfach mehrere Tauschfreunde in der Freundeliste haben, dann kannst du immer sehen ob die was haben was du brauchst du tauschen.
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Avatar Nema
Nema
#5 | 18. Jul 2013, 15:58
Zitat von Loronerr:
Ich find es ein bisschen doof, dass man nur ca die Hälfte an Karten für das jeweilige Spiel bekommt. Klar, es ist ein Sammel- und Tauschsystem, aber dafür sollte man auf dem Marktplatz auch direkt ein anlaufpunkt haben für direkte Tauschgeschäfte und nicht nur Verkaufen/Kaufen. Klar man kann in die Gruppe gehen und da im Forum schauen. Das ist aber ehr umständlich.
Hätte es mir lieber gewünscht, dass man für ein Spiel alle Karten bekommen kann. Dafür sollte man die Karten aber viel seltener bekommen. Also die Zeit zum Spielen sollte länger sein. Ist ja zurzeit ein Witz, wenn man nach einer Stunde schon alle Karten die ein zustehen bekommen hat.


Ja, eine Anlaufstelle direkt zum Tauschen und nicht erst über eine Gruppe / Forum wäre schon cool und mehr Carddrops wären auch toll.

Hier kommt jetzt mein Aber: Wenn man alle Karten / so viele artdrops wie verfügbare Karten hätte, würde sich das ganze ja nicht mehr richtig lohnen, weder für Steam (sie verdienen daran ja auch etwas mit ;)) noch wirklich um zu tauschen, denn es könnte ja sein, dass die Notwendigkeit zum tauschen gar nicht besteht. Das ist schon ganz clever von Steam gemacht.

Bezüglich der Art und weise, wann bzw wie man die Karten bekommt:

Ich weiß nicht genau, wie Steam es festlegt, wann man eine neue Karte bekommen könnte, aber wenn man jetzt annimmt, dass es eine generell festgesetzte Zeit ist und es gibt jetzt Karten für ein Spiel, das zum Durchspielen nur ungefähr 2 Stunden in Anspruch nimmt, willst du das Spiel dann 6 Stunden laufen lassen oder es mehrmals Durchspielen?

Ich persönlich hätte darauf keine große Lust, außer es handelt sich um Multiplayer Titel, da ist es was anderes.

Vielmehr könnte ich mir vorstellen, dass es eine Möglichkeit wäre, zusätzliche Carddrops zu bekommen zum Beispiel wenn man Besondere Achievements bekommt, wie das Achievement von Borderlands 2, wo man mit Michael Mamaril spricht. Oder wenn man Rank 1 in allen Challenges bekommt oder in Portal ein Rätsel auf nicht konventionelle Art löst oder so. Aber ein Grundsatz an Karten durch einfach zeitliches spielen ist ok :)
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Avatar Mr.H0n$3L
Mr.H0n$3L
#6 | 18. Jul 2013, 16:00
>>Und jetzt ein geheimer Geheimtipp, der vermutlich bald nicht mehr so geheim ist: Wir müssen nicht mal aktiv zocken - es reicht, einfach im Menü zu hocken und nebenbei die Briefmarken nach Gewicht zu sortieren.<<

aber wäre das denn nicht betrug? ^^
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Avatar kruben
kruben
#7 | 18. Jul 2013, 16:02
Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass der Steam Guard seit mehr als 15 Tagen aktiv sein muss, um Karten verkaufen zu können. Ansonsten guter Artikel. Wusste vorher garnicht, dass man so viel mit den Karten machen kann und man sachen Gewinnen bzw. sie verkaufen kann
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Avatar asphantix
asphantix
#8 | 18. Jul 2013, 16:02
1. Nette Idee. Sammeln macht Spaß

ABER

2. ich würde gerne mit spielen. Eine Art Triple Triad oder Tetra Master wäre traumhaft!

3. ich hab bisher fleißig gecraftet, hab Karten von Spielen, die ich nicht so toll finde, verkauft und dann Karten für Lieblingsspiele eingekauft. Das Problem: Es lohnt sich imho viel mehr Karten nur deswegen zu sammeln, um sie zu anschließend zu verkaufen. Für nur 10 Karten hat man dann 1,20 - 2,50€ im Steam Wallet.
Wenn man sie aber craftet, dann sind sie weg und man bekomtm ein dämliches Abzeichen und ein Profil-Hintergrund, das man im Markt für 3 Cent bekommt. Die Emoticons braucht kein Mensch.
Mit dem Geld aber kann man schon günstige Spiele kaufen oder zumindest dadurch beim nächsten Kauf eines Spiels, Geld sparen.

Leider nicht ganz zu Ende gedacht - schon allein deswegen weil man sich mühselig Karten zusammen sammelt um sie dann mit crafting ins Nirvana zu schicken^^
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Avatar 123Christian
123Christian
#9 | 18. Jul 2013, 16:06
"Konnten wir ein Set für ein Spiel füllen, haben wir nun die Chance auf ein seltenes Booster-Pack."

FALSCH!
Man kann Booster Packs bekommen, wenn das Spiel keine Karten mehr dropt. Ich hab vorhin ein HL2 Pack gekriegt, obwohl ich da keine Badge hab.
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Avatar carlerman99
carlerman99
#10 | 18. Jul 2013, 16:10
capitalism at it´s finest.
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