Alan Wake - PC

3rd-Person-Shooter  |  Release: 16. Februar 2012  |   Publisher: Nordic Games
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Alan Wake im Test

Alans PC-Erwachen

Mit Alan Wake findet eines der atmosphärischsten Spiele überhaupt den Weg auch endlich auf den PC. Kann uns Remedys Grusel-Actionspiel auf unserer Lieblingsplattform noch in seinen dunklen Bann schlagen? Wir verraten es im Test.

Von Petra Schmitz |

Datum: 15.02.2012


Zum Thema » Test-Video Spielszenen und Fazit » Alan Wake im Technik-Check Grafikvergleich und Anforderungen » Preisvergleich Alan Wake günstig kaufen Das grundsätzliche Problem von Alan Wake kennen selbst GameStar-Redakteure. Und nein, damit meinen wir nicht das Problem des Actionspiels Alan Wake (viel zu lange Entwicklungszeit, dann zunächst Exklusiv-Deal mit Microsoft für die Xbox 360, mit nahezu zwei Jahren Verspätung erst jetzt für den PC veröffentlicht), sondern das des Schriftstellers Alan Wake. Diese Sache mit der Schreibblockade.

Okay, bei uns dauert sie im Regelfall nicht so lange wie beim Protagonisten in Remedys Gruselmär. Und wir müssen (oder dürfen?) zur Überwindung der Blockade auch nicht in irgendeinem verschlafenen Kaff Urlaub machen, um Kraft und Inspiration zu tanken. Obendrein müssen wir uns in diesem verschlafenen Kaff dann auch nicht mit den Mächten der Finsternis rumschlagen, die ... ja, was wollen die eigentlich von Alan?

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Alan Wake
Gegner kann Alan nur durch Lichteinwirkung (Taschenlampe) verwundbar machen.

Achtung: Steam-Aktivierung!
Alan Wake setzt ein kostenloses Konto bei der Online-Plattform Steam voraus. Der Weiterverkauf wird damit unmöglich. Nach der ersten Internet-Aktivierung läuft das Spiel auch im Offline-Modus.

Niemals werden wir verraten, welche dunklen Kräfte das kleine Nest Bright Falls in ihrer Gewalt haben und was genau deren Begehr ist. Allein, weil wir es gar nicht konkret wissen. Eine der großen Stärken von Alan Wake ist, dass es vieles im Vagen lässt, nur andeutet, so dass der Spieler die Welt nur noch schemenhaft wahr nimmt und ihm so der sichere Boden unter den Füßen weg bricht. Die Bedrohung in Alan Wake ist niemals so richtig greifbar. Und gerade das macht sie so erschreckend, ähnlich wie in H.P. Lovecrafts legendärem Werk rund um den Cthulhu-Mythos.

Es beginnt mit einem Albtraum

Doch von vorn: Mr. Wake, einst gefeierter Thriller-Autor, trifft mit seiner Frau Alice in Bright Falls ein. Die zwei wollen dort in einer Blockhütte auf einer romantischen Insel in einem noch romantischeren See Ferien machen. Raus aus der Großstadt, rein in die Einsamkeit. Auch und vor allem damit Alan den Kopf frei und vielleicht nach zwei Jahren Nichtstun endlich bald mal wieder was aufs Papier bekommt.

Alan Wake : Alan und seine Frau Alice bei der Ankunft in Bright Falls. Hier scheint die Welt noch in Ordnung. Alan und seine Frau Alice bei der Ankunft in Bright Falls. Hier scheint die Welt noch in Ordnung. Doch schon die ersten Minuten in dem verschlafenen Nest an der amerikanischen Westküste geraten zu dem, was man sich bestens als Auftakt eines Horror-Romans à la Stephen King vorstellen kann: Alan wacht im Auto nach einem verrückten Albtraum auf, in dem Licht sein einziger Verbündeter gegen einen unbekannten Feind ist.

Im örtlichen Diner überreicht ihm nicht Tankstellenbesitzer Stucky den Schlüssel zum Ferienhaus, sondern eine seltsame Alte. In der Blockhütte schließlich fällt zunächst der Strom aus, dann verschwindet Alans Frau unter mysteriösen Umständen und Alan findet sich schließlich in seinem ramponierten Wagen irgendwo auf einer Klippe im Wald wieder.

Alles nur ein Traum? Aber wo ist Alice? Und einige Zeit später addiert sich dazu die Frage: Wo sind die Insel und die Blockhütte abgeblieben? Denn beides existiert laut den Bewohnern von Bright Falls dank eines Vulkanausbruchs eigentlich seit Jahren nicht mehr. Alan zweifelt (nicht ohne Grund?) an seinem Verstand. Aber seine Frau ist und bleibt verschwunden. Also macht er sich auf die Suche nach Alice und gerät schon bald in einen Strudel aus schierem Wahnsinn -- der offenbar um eines seiner Bücher kreist. Um eines, das Alan noch gar nicht geschrieben hat.

Bin ich getz in Fernsehn?

Wir treten hier die Eckpunkte der Story von Alan Wake darum so breit, weil die Handlung der Leuchtturm des Spiels ist. Das ist es, woran man sich erinnert, sie ist das Besondere, sie sticht wie ein gleißendes Licht aus demüblichen Story-Einheitsbrei hervor. Daneben zerfallen die meisten anderen Geschichten im Genre der Actionspiele zu bedeutungslosem Krümelwerk. Dazu trägt auch die ungewöhnliche Aufteilung in Episoden bei.

Wie bei einer Fernsehserie unterteilt Remedy das Spiel in (sechs) Kapitel. Am Ende eines jeden gibt's den auch im TV sehr beliebten Rausschmeißer-Popsong (etwa Roy Orbisons »In Dreams« oder »Up Jumped The Devil« von Nick Cave and The Bad Seeds), das nächste startet dann mit einem »Zuvor in«, also einer kurzen Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse. Spätestens diese Anleihen weisen auf die Ursprünge von Alan Wake hin.

Remedy hat sich kräftig bei bekannten Serien bedient. Allen voran David Lynchs Twin Peaks von Anfang der 90er, eine fantastische und für spätere Serien stilbildende und abgedrehte Reise in die Abgründe der menschlichen Seele.

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Avatar Hanfblatt93
Hanfblatt93
#1 | 15. Feb 2012, 18:22
will spielen :D
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Avatar Hatschi18
Hatschi18
#2 | 15. Feb 2012, 18:28
Gamestar: "Sehr gute Sprecher"
PC Games: "Miese Synchronsprecher"

Ja, so unterschiedlich können Tests ausfallen. Wenn es das Spiel für weniger als 15€ gibt, werde ich es mir anschauen. So vom Hocker reißt es mich bisher nicht, trotz der globalen Meinung.
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Avatar iGod
iGod
#3 | 15. Feb 2012, 18:29
Abgesehen von den Alterserscheinungen ein absolut geniales Spiel mit einer Story, wie es sie wohl bisher noch nicht gab.

Hab es geliebt auf der Xbox
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Avatar Kuwabara
Kuwabara
#4 | 15. Feb 2012, 18:30
weiß einer ob hier alle DLC drinne sind oder kommen noch welche dazu die noch nicht erschienen sind?
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Avatar Seine Majestät
Seine Majestät
#5 | 15. Feb 2012, 18:31
Dein Unwissen ist enzyklopädisch.
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Avatar HaloGrungeLink
HaloGrungeLink
#6 | 15. Feb 2012, 18:35
Zitat von Kuwabara:
weiß einer ob hier alle DLC drinne sind oder kommen noch welche dazu die noch nicht erschienen sind?


Erst lesen, dann schreiben!
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Avatar generalcartman
generalcartman
#7 | 15. Feb 2012, 18:36
gut, dass es den weg auf den pc gefunden hat! :) aber bitte macht noch einen test zu "dear esther"!! das spiel sieht sehr speziell aus!
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Avatar lionxx
lionxx
#8 | 15. Feb 2012, 18:42
Habs schon auf der Xbox gespielt und kann es nur jedem empfehlen! Geniale Geschichte, Top-Atmosphäre (schön gruselig, mit einigen Schockern, wenn auch nciht so krass wie in Dead Space) und die super Lichtstimmung machen das Spiel zu einem Pflichkauf.
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Avatar m1ka007
m1ka007
#9 | 15. Feb 2012, 18:44
Weiß einer den Preis bei Steam ? Für 30€ ja aber nicht wenn es drüber liegt. :)
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Avatar Zud0
Zud0
#10 | 15. Feb 2012, 18:46
Zitat von smooth1980:
12 Stunden, 82 % Wertung . Zum Vollpreis ? Nein Danke.Wird mal im Steamdeal für 5 Euro oder so mitgenommen.

12h ist heutezutage doch schon ziemlich lang und 82% sind doch gut.

Was mich interessieren würde, ist bei der deutschen Landenversion auch die Englische Sprachausgabe mit dabei bzw bekommen wir eine Multi-Version?
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Details zu Alan Wake

Plattform: PC (Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: 3rd-Person-Shooter
Release D: 16. Februar 2012
Publisher: Nordic Games
Entwickler: Remedy Entertainment
Webseite: http://www.alanwake.com
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 303 von 5756 in: PC-Spiele
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