DLC : Rebellion Rebellion David Brickley, Mitarbeiter der Rebellion Studios und momentan an der Entwicklung von Aliens vs. Predator beteiligt, kritisiert das nachträgliche Freischalten von bereits auf der Spiele-Disks mitgelieferten Inhalten per Downloadable Content (DLC). Obwohl es sich natürlich hierbei nicht um herunterladbare Inhalte im klassischen Sinn handelt.

Die unter Spielern eher unbeliebten DLC sollen Spiele erweitern, das Preisleistungsverhältnis erscheint aber oft nicht angemessen. Besonders kurios wird es, wenn Publisher einfach Spieleinhalte wieder entfernen und diese dann nachträglich per DLC nachliefern -- zuletzt zum Beispiel bei den Konsolenversionen von Assassin's Creed 2 geschehen. Im Fall von Resident Evil 5 sollen die Inhalte sogar schon auf dem Datenträger mitgeliefert worden sein und wurden dann nur freigeschaltet. Hier kann man sich gegen den Eindruck einer verdeckten Preiserhöhung nicht erwehren.

DLC : Aliens vs. Predator Aliens vs. Predator Darüber seien Spieler zu Recht erbost, so Brickley in einem Interview auf spong: »Wenn die Inhalte schon auf der Disk sind, gibt es absolut keine Rechtfertigung für Studios DLC anzubieten, der im Prinzip nur ein Freischaltungsschlüssel ist.«

Grundsätzlich ist nach Brickleys Meinung aber nichts gegen DLC einzuwenden. Der Entwickler verteidigt auch die Tatsache, dass der DLC oftmals am Launchtag schon bereitstehe: Spiele seien oft Monate vor der Veröffentlichung fertig und werden nur noch auf Fehler überprüft. In dieser Zeit würden Entwickler-Ressourcen frei und die könnten dann weitere Sachen für das Spiel programmieren.

Auch Käufer von Aliens vs. Predator werden sich auf Zusatzinhalte einstellen können. Brickley bestätigte dies im weiteren Verlauf des Gesprächs. Datum und inhaltliche Details wollte er aber nicht nennen.

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