Arma 2 im Test | Seite 2
Nach-Test zur Version 1.05
Flickenteppich Arma 2
Ansonsten sorgen die Verbesserungen des Patches 1.05 und der vorher erschienen Updates für viele Detailverbesserungen.
Die neue Bonus-Kampagne bietet zwei sehr gelungene Solo-Missionen.
Ein Auszug: Die Missionen der Kampagne lassen sich inzwischen fast problemlos durchspielen, die Schadensberechnung arbeitet genauer und lässt Flugzeuge bei Boden- oder Baumkontakt ordnungsgemäß explodieren, und selbst die allgemeine Performance sowie die Verbindungen bei Multiplayer-Partien wurden halbwegs stabilisiert. Ein neuer Mehrspielermodus erlaubt drei Fraktionen und einige Diplomatieeinstellungen. Flugzeug-HUDs wurden überarbeitet, die Windows-Vista- und Windows-7-Kompatibilät verbessert, viele Grafikfehler behoben. Gras verdeckt Gegner nun auch auf große Entfernungen. Der Missionseditor wurde erweitert, die Fahr- und Flugkünste der KI (leidlich) erhöht. Es gibt jetzt mehrere Speicherplätze, zwei Benchmark-Missionen und Unterstützung für acht oder mehr GByte Arbeitsspeicher.
Baustelle Arma 2
Arma 2 arbeitet sich also langsam zu einem Zustand vor, den es schon bei seinem Erscheinen hätte haben sollen.
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Uneingeschränkt empfehlen können wir es trotzdem noch nicht. Problematisch bleiben weiterhin die miserable Team-Kommunikation und die allgemeine Informationsvermittlung, ob nun bei Feind- oder Positionsangaben oder in den komplexeren Multiplayer-Modi. Auch die robotergleichen Bewegungsabläufe der KI-Soldaten wirken nach wie vor unpassend. Die Physik-Engine erlaubt Unstimmigkeiten, die dem Anspruch der vermeintlich »ultimativen Militärsimulation« nicht gerecht werden. Einsteigern kommt Arma 2 zudem besonders im Mehrspielerabschnitt kaum entgegen, weshalb wir dort bei der Bewertung »gut« bleiben, auch wenn der Titel unbestritten ein einzigartiges Spielgefühl vermittelt.
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