ARMA 3 : Bohemia setzt bei beim ARMA 3 voll auf Steam, da es die ausgereifteste Online-Plattform sei und man nicht gänzlich auf Sicherheitsmaßnahmen gegen Piraterie verzichten möchte. Bohemia setzt bei beim ARMA 3 voll auf Steam, da es die ausgereifteste Online-Plattform sei und man nicht gänzlich auf Sicherheitsmaßnahmen gegen Piraterie verzichten möchte. Entwickler Bohemia Interactive hat nun etwas bekannt gegeben, was wahrscheinlich nicht jedem Spieler schmecken wird: Man will beim Vertrieb der in Entwicklung steckenden Militär-Simulation ARMA 3 ausschließlich auf Valves Steam setzen. Zudem sei die Veröffentlichung via Steam ein nötiger Schritt, um den Release noch in diesem Jahr zu ermöglichen.

»Als unabhängiges Studio wägen wir stets die Art und Weise ab, wie wir Spiele entwickeln, verbreiten und vertreiben. So hat Valve sein System enorm verbessert, was den Installations- und Update-Prozess deutlich benutzerfreundlicher gestaltet – sowohl für Entwickler als auch Konsumenten.«, so Bohemia-Chef Marek Spanel.

Allerdings gesteht man auch ein, dass man den Schritt nicht zuletzt wegen der Raubkopierer-Thematik geht. Dieses Problem würde Bohemia spürbar treffen, man möchte aber von all zu aufdringlichen DRM-Maßnahmen absehen. Ganz darauf verzichten könne man aber schlicht nicht.

Man sei sich im Klaren darüber, dass man einige Fans damit verärgern könnte, halte Steam von allen zur Verfügung stehenden Optionen aber für den besten Kompromiss für alle Parteien.

Für Spieler, die keine Freunde reiner Download-Spiele sind: Eine Retail-Version für den Einzelhandel ist auch weiterhin geplant. Diese wird vom deutschen Publisher-Label Peter Games betreut und vertrieben.