Batman: Arkham City - PC

Action-Adventure  |  Release: 25. November 2011  |   Publisher: Warner Bros.
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Batman: Arkham City im Benchmark-Test

PhysX nur mit Geforce-Karte flüssig

Die düstere Welt von Batman: Arkham City lebt von ihrer morbiden Atmosphäre. PhysX-Spielereien tragen wesentlich dazu bei. Wie sich aktuelle Grafikkarten mit den PhysX-Effekten schlagen, erfahren Sie im Benchmark-Test.

Von Marc Sehr |

Datum: 02.12.2011


Zum Thema » Arkham City im Technik-Check Systemanforderungen » PhysX-Spiele im Überblick Physik auf Geforce-Karten » The Way It's meant to be played Pro PC-Spiele oder kontra Radeon? Im neusten Batman-Abenteuer Batman: Arkham City tänzeln Papierfetzen durch die Nacht, und Nebelschwaden bewegen sich glaubwürdig, wenn Gegner hindurchlaufen. Glasscheiben zerspringen in tausende Einzelteile und Funken fliegen bei Explosionen umher – wenn im Rechner eine Geforce-Karte steckt. Denn nur die nehmen dem Prozessor die anspruchsvollen Berechnungen mit der Nvidia-eigenen PhysX-Technologie ab. Wie diese funktioniert und welche Spiele bisher davon profitieren, lesen Sie in unserer PhysX-Spiele-Übersicht nach. Wenn im Rechner aber eine Radeon-Karte steckt, dann muss der Prozessor die Darstellung der Physikeffekte übernehmen, was selbst schnellste Prozessor überfordert. Daher müssen Besitzer von AMD-Grafikkarten auf PhysX in der Regel verzichten.

Im Grafikmenü von Batman: Arkham City können Sie, egal ob Radeon oder Geforce, die PhysX-Effekte ganz deaktivieren oder zwei Stufen, »Normal« und »Hoch«, festlegen. Mit »Normal« aktivieren Sie die PhysX-Effekte für herumliegenden Unrat, volumetrischen Rauch und Nebel sowie die zerstörbare Umgebung. Auf »Hoch« kommen noch die physikalisch korrekte Berechnung von Kleidung und Papier hinzu. An einzelnen Stellen im Spiel treffen Sie zudem noch auf weitere, von PhysX beeinflusst Details. Die folgende Liste stellt eine kleine Auswahl der speziellen PhysX-Effekte von Batman: Arkham City:

  • Eissplitter der Freeze-Gun-Geschosse

  • Funkenflug bei Türen, die mit der REC-Gun geöffnet werden

  • Explosivgel bläst Papier beiseite

  • Interaktiver Rauch von Feuerlöschern

  • Interaktive Splitter von zerstörbaren Gegenständen

  • Rauch im Solomon-Wayne-Gerichtsgebäude

  • Zerstörbares Glas im Gotham-City-Police-Department

  • Funkenflug und zerstörbares Glas in der Schmelzkammer

Batman: Arkham City im Benchmark-Test : Mit PhysX sehen Sie unter anderem in der Schmelzkammer starken Funkenflug, Nebel und Kohlebrocken auf dem Boden.

Mit PhysX
Mit PhysX sehen Sie unter anderem in der Schmelzkammer starken Funkenflug, Nebel und Kohlebrocken auf dem Boden.

Benchmark

Den Benchmark führen wir in der Full-HD-Auflösung von 1920x1080 Pixeln mit maximalen Details und vierfachem Multi Sampling Anti-Aliasing (MSAA) durch. Da der DirectX-11-Modus derzeit noch zu Problemen bei der Performance führt oder immer mal wieder abstürzt, haben vorerst darauf verzichten müssen. Da sich vor allem die letzten beiden Abschnitte des in Batman: Arkham City integrierten Benchmarks auf DirectX-11-Effekte wie Tesselation konzentrieren, kommt in diesen Szenen PhysX gar nicht zum Einsatz, was den Einfluss von PhysX auf die Benchmark-Ergebnisse mindert. Im eigentlichen Spiel liegt die durchschnittliche Bildwiederholrate teilweise deutlich unter denen im Benchmark erreichten Werten, weil PhysX im Spiel relativ gesehen häufiger zum Einsatz kommt als im Benchmark. In Extremsituation wie dem partikelexzessiven Einsatz der Freeze-Gun sackt bei allen getesteten Grafikkarten die Bildrate unter die kritische 30-fps-Marke.

Alle Grafikkarten testen wir zuerst in unserem neuen Grafikkarten-Testsystem mit einem Intel Core i7 2600K (3,4GHz) und 8,0 GByte DDR3-RAM auf dem Asus-Mainboard Maximus IV Extreme (P67-Chipsatz). Als Festplatte kommt eine SSD 830 von Samsung mit 512 GByte Speicher zum Einsatz. Danach wiederholten wir den Benchmark zusätzlich auf einem System bestehend aus einem Phenom II X4 980 BE mit 3,7 GHz , der gemeinsam mit 4,0 GByte RAM im MSI-Mainboard 890 FXA-GD70 steckt.

Geforce Karten machen das Rennen

Ohne PhysX läuft das Spiel mit allen elf getesteten Grafikkarten mit deutlich über 60 Bildern pro Sekunde durch die Bank ruckelfrei. Mit normalen PhysX-Effekten spielen Sie das Spiel mit Nvidia-Karten bereits mit einer Geforce GTX 460 flüssig. Für die hohe Einstellung reicht in den meisten Fällen eine Geforce GTX 560 Ti . Die Geforce GTX 560 liefert ohne PhysX fast genauso viel Leistung, bricht mit PhysX aber viel stärker ein. Mit einer Geforce GTX 570 oder einer Geforce GTX 580 laufen beinahe alle Levelabschnitte stets mit 50 oder mehr Bildern pro Sekunde. Die mittlerweile drei Jahre alte, aber noch immer beliebte Geforce GTX 260 bildet das Schlusslicht der Geforce-Grafikkarten. In vielen Abschnitten liefert sie aber zumindest mit normaler PhysX-Einstellung noch mindestens 37 Bilder pro Sekunde. Hohe PhysX-Details kann sie aber nur so schnell berechnen wie der Phenom X4, anhand der Radeon-Resultate gut zu erkennen. Gegenüber dem Core i7 2600K fällt sie weit zurück.

Ohne PhysX erreicht die GTX 260 das Niveau der langsamsten Radeon-Karte im Test, der Radeon HD 6790 . Da die PhysX-Berechnung bei den AMD-Grafikkarten allein auf der CPU abläuft, liegen alle Radeons mit aktivierten PhysX-Effekten auf dem gleichen Niveau. Egal ob Sie eine Radeon HD 6850 , eine Radeon HD 6870 , eine Radeon HD 6950 oder eine Radeon HD 6970 haben, ruckelfreies Spielen ist höchstens mit einer sehr schnellen CPU wie dem Core i7 2600K in normalen PhysX-Details möglich. Weil die Bildwiederholrate an einigen Stellen des Spiels deutlich niedriger ausfällt als im Benchmark-Test, müssen Radeon-Spieler aber immer wieder mit Rucklern rechnen. Dass Batman: Arkham City aber auch ohne PhysX sehr gut aussieht, zeigt unser Technik-Check mit Bildervergleich.

Batman: Arkham City im Benchmark-Test :

Core i7 2600K

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Avatar WurstHansWurst
WurstHansWurst
#1 | 03. Dez 2011, 11:40
"PhysX nur mit Geforce-Karte flüssig"

Hätte ich nicht gedacht.
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Avatar goldenxx
goldenxx
#2 | 03. Dez 2011, 11:41
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Oedi
Oedi
#3 | 03. Dez 2011, 11:41
Zitat von WurstHansWurst:
"PhysX nur mit Geforce-Karte flüssig"


Captain Obvious hat wieder zugeschlagen
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Avatar Raveeen
Raveeen
#4 | 03. Dez 2011, 11:43
Und auch aus diesem Grund (+3D Vision/Leistung) kommt mir nichts anderes als Nvidia ins Haus.
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Avatar Jaykel
Jaykel
#5 | 03. Dez 2011, 11:46
PhysX ist doch ein nVidia-Ding, wäre doch ein Witz, wenn die GeForce nicht besser wäre.
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Avatar -Cryptic-
-Cryptic-
#6 | 03. Dez 2011, 11:59
Aber man muss schon sagen: Games mit PhysX (bzw. allgemein mit tollen Physik-Effekten) sehen schon klasse aus, wirken einfach viel lebendiger als andere Games.
Ist einfach ein richtig geiles Extra (meine Meinung).
:)
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Avatar Falkum
Falkum
#7 | 03. Dez 2011, 12:02
äh kurze frage in den raum:

ich dachte immer physX funktioniert überhaupt bloß mit Geforce?
-> aber nach der darstellung kann ich das ja auch mit einer AMD-Karte(mit performenceverlusten) darstellen.
Kann mich jemand aufklären?
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Avatar real_qwertzoi
real_qwertzoi
#8 | 03. Dez 2011, 12:06
Zitat von Falkum:
äh kurze frage in den raum:

ich dachte immer physX funktioniert überhaupt bloß mit Geforce?
-> aber nach der darstellung kann ich das ja auch mit einer AMD-Karte(mit performenceverlusten) darstellen.
Kann mich jemand aufklären?

Steht doch im Test: Ohne Geforcekarte muss der Prozessor die Berechnungen machen - und der schafft das nicht wirklich zufriedenstellend
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Avatar rachlust
rachlust
#9 | 03. Dez 2011, 12:27
Ich bin nun mehrfach von ATI zu Nvidia hin und her gewechselt und Nvidia Karten gefallen mir persönlich besser. ATI wirkt auf mich immer wie ein Beta open Source Project von fans.

Ständig terz mit Games und verbuggte Treiber. OK bei Nvidia ist auch nicht alles Gold aber hatte wesentlich weniger Probleme.

Hatte zuletzt die HD 4890 und nun die GTX 570. Nie wieder ATI für mich :)
Und Physx macht deutlich was aus! Ja es sind nur spielereien aber das Setting wird durch diese stark aufgewertet
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Avatar Uli78
Uli78
#10 | 03. Dez 2011, 12:33
War wohl zu schwer bei zu schreiben welchen Treiber ihr zum testen benutzt habt, ich mein sowas ist ja in einem Technik Check auch kaum von belang. -.-

Angeblich sollen sich ja mit dem neusten Beta Treiber die Frames mit aktiviertem PhysX fast verdoppeln. Habt ihr den genommen oder testet ihr mit dem letzten Retail Treiber?
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Details zu Batman: Arkham City

Plattform: PC (PS3, Xbox 360, Wii U)
Genre Action
Untergenre: Action-Adventure
Release D: 25. November 2011
Publisher: Warner Bros.
Entwickler: Rocksteady Studios
Webseite: http://arkhamhasmoved.com/de/
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
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