Battlefield Hardline : Battlefield Hardline legte auf dem PC zwar einen guten Start hin, konnte die Spieler jedoch nicht dauerhaft an sich binden. Diesem Trend möchte Visceral Games nun entgegen wirken. Battlefield Hardline legte auf dem PC zwar einen guten Start hin, konnte die Spieler jedoch nicht dauerhaft an sich binden. Diesem Trend möchte Visceral Games nun entgegen wirken.

Zum Thema Battlefield Hardline ab 7,95 € bei Amazon.de Battlefield Hardline für 17,99 € bei GamesPlanet.com Beim Entwicklerstudio Visceral Games sorgt man sich offensichtlich um die PC-Community des hauseigenen Shooters Battlefield Hardline. Angesprochen auf die offenkundig sinkenden Spielerzahlen im Multiplayer-Part des Titels auf dem PC gab sich der Multiplayer-Producer Zach Mumbach im Rahmen der neuesten Ausgabe des Podcasts »Don’t Revive Me Bro« erfrischend ehrlich:

Als das Spiel veröffentlicht wurde, hatten wir in den ersten Tagen wirklich gute Zahlen auf dem PC. Augenscheinlich spielen die Leute im Moment aber nicht mehr allzu viel auf dem PC. Wir wissen das. Wir werden den PC aber nicht abschreiben. Wir wollen diese PC-Spieler [zurückholen].

Man nehme das Thema durchaus ernst und werde versuchen, dem Negativtrend möglichst zeitnah entgegen zu wirken, so Mumbach weiter. Einige Ansatzpunkte hat sich das Entwicklerteam offensichtlich bereits erarbeitet. Unter anderem ist etwa ein neuer Netcode für Battlefield Hardline geplant - derselbe, der neuerdings auch bei Battlefield 4 zum Einsatz kommt.

Battlefield 4 hat einen echt coolen neuen Netcode, der sich echt gut anfühlt. Wirklich fantastisch. Wir haben ihnen sogar dabei geholfen. Sobald unsere eigene Community Test Environment an den Start geht, werden wir diesen Netcode auch dort ausliefern und später dann auch in das Hauptspiel bringen. Das ist von großer Bedeutung für unseren Plan, die PC-Community wieder ins Spiel zurückzubekommen.

Abschließend bekräftigt der Produzent zudem noch einmal, die PC-Community nicht einfach im Stich lassen zu wollen. Natürlich sei es die einfachste Lösung, einfach auf das ohnehin schon starke Pferd der Konsolen-Spieler zu setzen und den PC als Plattform in Zukunft zu ignorieren, so Mumbach weiter. Der PC sei als Plattform jedoch äußerst wichtig für sein Unternehmen. Man müsse nun eben einfach herausfinden, wie man das Interesse an Battlefield Hardline dort wiedererwecken könne.

Die Community Test Environment sei nun der erste Schritt dorthin. Anschließend müsse man einfach auf die Rückmeldungen der Spieler hören und entsprechend weitere Anpassungen am Spiel vornehmen.

Warum Battlefield Hardline auf dem PC nicht ganz so gut ankommt, erklärt sich Mumbach übrigens damit, dass das Setting von jenem der vorherigen Serien-Ableger abweicht. Aus welchem Grund auch immer sei die Anzahl derjenigen, die lieber ein militärischen Szenario würden spielen wollen, auf dem PC bedeutend höher als auf den Konsolensystemen, so der Entwickler.

Der Anspruch von Visceral Games und Electronic Arts sei es aber auch nie gewesen, die Verkaufs- und Aktivitätszahlen von Battlefield 4 zu erreichen. Man habe als Ziel lediglich gute Zahlen ausgegeben - und die habe man zumindest Anfangs auf dem PC auch erreicht. Nun gelte es, wieder dorthin zurückzufinden.

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Battlefield Hardline
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