BattleForge - Free2Play

Echtzeit-Strategie  |  Release: 26. März 2009  |   Publisher: Electronic Arts
Seite 1 2   Fazit Wertung

Battleforge im Test

Innovativer Sammelkarten-Strategie-Mix

Kartenkloppen ist nur was für Skat-Rentner? Von wegen: Battleforge von Phenomic macht in unserem Test müde Strategen munter!

Von Martin Deppe |

Datum: 26.03.2009


Zum Thema » BattleForge - Free2Play FAQ zur Gratis-Version Früher konnte man mit seiner Briefmarkensammlung Fräuleins vom Kiosk aufs heimische Sofa locken. Später lockten Kickerbildchen Fußballfans vom Sofa zum Kiosk. Jetzt ist Schluss mit Knutschen und Kleben: Battleforge von EA Phenomic verknüpft Kartensammeln mit blitzschneller, krachiger Echtzeit-Strategie. Also nichts für Sofahocker!

Die Genre-Mixer

Dorfzentrum bauen, Kaserne bauen, Arbeiter rekrutieren, Bergwerk bauen, Holzfällerhütte bauen, Truppen rekrutieren, über die Karte scheuchen – die Fantasy-Echtzeit-Strategie hat sich in den letzten Jahren nicht gerade revolutionär entwickelt. EA Phenomic bastelt aus den klassischen Echtzeit-Elementen, aus Sammelkarten à la Magic sowie einer Prise Brettspiel ein Gesamtkunstwerk, das den Namen verdient, weil es die zweieinviertel Elemente hervorragend verknüpft.

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Battleforge: Bilder aus der Testversion

Im kreativen Verschmelzen hat das Team Übung: Ihr Rollenspiel- Strategiemix Spellforce kassierte 2003 eine GameStar- Wertung von 85 Punkten, der Nachfolger Spellforce 2: Shadow Wars 2006 gar 91 Zähler. Beim Wort »Sammelkarten« dengelt Ihre innere Alarmglocke? Entwarnung: Sie können, aber müssen keine weiteren Karten nachkaufen oder gar etwas abonnieren. Battleforge ist nach dem Kauf sowohl solo als auch online komplett spielbar. Sie brauchen aber eine permanente Internetverbindung, selbst während der Singleplayer-Einsätze.

Abrissbirne

Phenomic geht mit der 08/15- Strategie nicht gerade zimperlich um. Dorfzentrum, Kaserne? Nö. Arbeiter? Nö. Bergwerk, Holzfällerhütte? Nö. Truppen rekrutieren? Jein. Truppen über die ganze Karte scheuchen? Muss nicht sein. Denn in Battleforge werfen Sie Truppen in die Schlacht, indem Sie Sammelkarten ausspielen.

Vor einer Mission stellen Sie sich ein Kartendeck aus bis zu 16 Karten zusammen. Das Deck ist unten eingeblendet, wenn Sie etwa eine Armbrustschützen-Karte aufs Spielfeld ziehen, erscheint dort der entsprechende Trupp. Einzige Voraussetzung: Es muss bereits eine eigene Einheit (oder ein eigenes Bauwerk) in der Nähe sein. Die 16 Karten laden sich langsam wieder auf. Um beim Schützenbeispiel zu bleiben: Die Karte »enthält« fünf Schützentrupps. Wenn Sie alle ausgespielt haben, verdunkelt sich die Karte und wird langsam heller. Ist sie wieder »voll«, können Sie einen weiteren Trupp ins Gefecht werfen. Dieses Limit und eine generelle Einheitenbegrenzung verhindern, dass sich Tausende Truppen auf dem Bildschirm tümmeln. Aber glauben Sie uns: Der Monitor hat auch so genug zu tun.

An die Wand gespielt

Battleforge erschlägt Sie anfangs mit Informationen, weil Sie nach dem sehr guten Tutorial vor einer fast senkrechten Lernkurve stehen. Das Spiel umfasst nämlich satte 200 Sammelkarten, von denen Sie sofort bis zu 160 besitzen können.

Battleforge : Das Kartentauschen ist leicht zu handhaben. Länger dauert es, den Wert der 200 Karten zu erlernen. Das Kartentauschen ist leicht zu handhaben. Länger dauert es, den Wert der 200 Karten zu erlernen. Stellen Sie sich einfach vor, dass Sie ein beliebiges Strategiespiel mit der letzten Mission beginnen: Dutzende unterschiedliche Einheiten samt Spezialfähigkeiten warten auf Ihren Einsatzbefehl. Das klopft auch harte Strategen weich.

Doch das Durchbeißen lohnt sich, beim Testen haben wir recht flott unsere jeweiligen Lieblingsdecks zusammengestellt. Dabei gibt’s wahnsinnig viele Möglichkeiten: Die 200 Karten unterteilen sich in die vier Fraktionen Feuer, Frost, Schatten und Natur, übersichtlich in rot, blau, violett und grün gehalten. Jede Partei hat also insgesamt 50 Truppen-, Gebäude- und Zauberkarten mit Angriff- oder Schutzsprüchen. Und weil wir Karten jeder Fraktion einsetzen dürfen, sind die Kombinationsmöglichkeiten schier unendlich. Ach ja – haben wir schon erwähnt, dass wir zwischen Gefechten auch einzelne Karten mehrfach aufwerten können? Dazu brauchen wir eine passende Upgrade-Karte, sodass dann beispielsweise der Schockfrost- Zauber mehr feindliche Einheiten einfriert als vorher.

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Avatar Ruppich2
Ruppich2
#1 | 26. Mrz 2009, 14:01
Schade, dass zum eigentlichen Problem des Spiels kaum was gesagt wird :(
Wer Glück hat und entsprechend gute karten zieht hat natürlich fiese Vorteile dem Gegner gegenüber.
Wer nicht die Karten zieht die er braucht darf mächtig weiter löhnen.
Theroetisch kann er 1000 von Euros in das Spiel pumpen und hat immernoch kein starkes Deck außer er kauft teuer im Autkionshaus ein.

Die Möglichkeit hier echte Nieten zu ziehen, die natürlich auch niemand kauft ist schon sehr zu bedenken.
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Avatar klie1
klie1
#2 | 26. Mrz 2009, 14:16
so ein humbug. ein spiel bei dem man ständig online sein muss, um es spielen zu können. da kann das game noch so gut sein, das kaufe ich bestimmt nicht
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Avatar Brensen
Brensen
#3 | 26. Mrz 2009, 14:18
Zitat von Ruppich2:
Schade, dass zum eigentlichen Problem des Spiels kaum was gesagt wird :(
Wer Glück hat und entsprechend gute karten zieht hat natürlich fiese Vorteile dem Gegner gegenüber.
Wer nicht die Karten zieht die er braucht darf mächtig weiter löhnen.
Theroetisch kann er 1000 von Euros in das Spiel pumpen und hat immernoch kein starkes Deck außer er kauft teuer im Autkionshaus ein.

Die Möglichkeit hier echte Nieten zu ziehen, die natürlich auch niemand kauft ist schon sehr zu bedenken.


Öhm das stimmt doch garnicht es ist so wie z.b bei magic das immer eine goldene ( seltenster wert ) karte im booster ist

anosnsten angenehmes Spiel =)
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Avatar Larnak
Larnak
#4 | 26. Mrz 2009, 14:20
Das ist eben das Prinzip eines Sammelkartenspiels. Und: Die seltenste Karte ist nicht die beste. Die selteneren Karten sind in der Regel sehr viel spezieller als die häufigen aber dabei keinesfalls besser. Einige meinen sogar, in einem guten PvP-Deck bräuchte man nur 1-2 seltene Karten. (Kann ich nicht prüfen, ich spiele kein PvP)
Und wenn dann einzelne Karten fehlen kann man die im Auktionshaus kaufen, das ist definitiv deutlich günstiger, als wenn man darauf wartet, die Karte in einem Boosterpack zu bekommen.

Trotzdem sind deine Bedenken natürlich berechtigt, aber eigentlich sollte das klar sein, mit dem Begriff Sammelkartenspiel sollte schließlich jeder etwas anfangen können. (Ich meine damit dass ich es nicht schlimm finde, wenn das nicht ausdrücklich erwähnt wird)

Was ich allerdings im Artikel ein wenig undeutlich finde ist der Aspekt der neuen Karten; man kann den Eindruck gewinnen, dass neue Karten auch durch Spielen zu bekommen sind, was falsch ist, man bekommt neue Karten NUR durch Tausch, im Auktionshaus oder in Bossterpacks.
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Avatar Larnak
Larnak
#5 | 26. Mrz 2009, 14:22
edit: *Boosterpack

@ klie1: Was ist daran Humbug? Schonmal von Onlinerollenspielen oder Multiplayershootern gehört? ;)
Eigentlich ist es längst überfällig, dass auch ein Strategietitel den Schritt wagt (und dabei ein gutes Spiel herausbringt)
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Avatar Maniac007
Maniac007
#6 | 26. Mrz 2009, 14:24
Also die rechtliche Begründung ist ja mal äußerst seltsam. :huh:

Zeigt man durch strategische Planung nicht auch eigene Fähigkeiten? Hier verhält sich der Entwickler wirklich extrem vorsichtig.

Naja, vieleicht wird es möglich sein, die deutsche Version irgendwie mit den Daten einer ausländischen Version zu patchen, analog zu Blood- oder Sprachpatches.
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Avatar SirKline
SirKline
#7 | 26. Mrz 2009, 14:47
Das mit dem dauernd online sein hat vermutlich u.a. auch rechtliche Hintergründe. Wenn das Spiel online ist, kann überwacht werden, ob jemand hackt, cheatet o.ä. Das ist bei einem Sammelkartenspiel, wo es neben Skills auch aufs Portemonnaie ankommt, ziemlich elementar.
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Avatar krell
krell
#8 | 26. Mrz 2009, 15:10
keine frage battleforge ist ein gutes spiel....hat viel spass gemacht die beta zu spielen.

ABER, muss man geld bezahlen um irgendwann weiterzukommen. ja man kann karten über das auktionshaus verkaufen und so zu bf-punkten kommen um sich neue karten zu kaufen..das geht solange bis man in einem booster nur karten findet die keiner braucht. ja es ist immer eine seltene drin, es kann aber auch leider eine seltene sein die im startpack schon dirn ist und somit wertlos ist.

wer also auf dauer auch neue karten haben möchte muss bezahlen. was meiner ansicht nach noch nicht unbediengt schlimm ist, nur der preis ist viel zu hoch 29,99 für 2000 bf-punkte ist viel zu viel. und das argument das es ein sammelkartenspiel ist lasse ich für mich persönlich zumindest nicht gelten, es ist immer noch ein computerspiel und was ich mir da kaufe sind pixelkarten, bei einem richtigen sammelkartenspiel habe ich echte karten die einen festen wert darstellen. wenn irgendwann alle server ausgeschaltet werden is euer geld weg.

so long

krell

ps: sry hatte kein bock auf groß- und kleinschreibung und interpunktion ;D
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Avatar Zonicfre@k
Zonicfre@k
#9 | 26. Mrz 2009, 15:19
Zitat von krell:

...der preis ist viel zu hoch 29,99 für 2000 bf-punkte ist viel zu viel. ...


2250 Punkte kosten 19,99 €.
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Avatar Apfelb4um
Apfelb4um
#10 | 26. Mrz 2009, 15:30
reines abzocker spiel. typisch ea eben. hoffentlich floppt es. dann bleibt man in zukunft vielleicht von solchen halben spielen zum vollen preis verschont. eine neue methode spiele für 65-85 euro zu verkaufen, ohne das der durchschnittstrottel es bemerkt. wiederlich.
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Details zu BattleForge

Plattform: PC
Genre Strategie
Untergenre: Echtzeit-Strategie
Release D: 26. März 2009
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: EA Phenomic
Webseite: http://www.battleforge.com
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 557 von 5026 in: PC-Spiele
Platz 58 von 436 in: PC-Spiele | Strategie | Echtzeit-Strategie
 
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