BioShock: The Collection : BioShock: The Collection gibt es nur für PS4 und Xbox One, PC-Spieler können aber die Remastered-Versionen der ersten beiden BioShock-Spiele kaufen - oder als kostenloses Upgrade freischalten. BioShock: The Collection gibt es nur für PS4 und Xbox One, PC-Spieler können aber die Remastered-Versionen der ersten beiden BioShock-Spiele kaufen - oder als kostenloses Upgrade freischalten.

Update vom 18.9.: Es gibt eine neue Entwicklung rund um den Release von BioShock: The Collection auf Steam. Die Sammlung gibt es jetzt nämlich doch, allerdings nur als Key-Paket - mehr Details im verlinkten Artikel.

Ursprüngliche Meldung vom 16.9.: Das war unser Fehler: Zur Ankündigung von BioShock: The Collection hatten wir berichtet, dass die Sammlung auch für den PC veröffentlicht wird und dass Besitzer der alten Spiele die neuen Remastered-Fassungen als kostenloses Update bekommen.

Der Teil mit dem kostenlosen Update stimmt. Wer BioShock, BioShock 2 oder den BioShock-2-DLC Minerva's Den in seiner Steam-Bibliothek hat, kann sich dort seit heute über neue Produkteinträge zu den Remastered-Versionen der Spiele freuen.

Die alten Fassungen können weiterhin gespielt werden. Allerdings kann man die Original-Versionen nicht mehr direkt kaufen, sie werden jetzt durch den Kauf der Remastered-Neuauflagen freigeschaltet.

Von BioShock Infinite gibt es keine Remastered-Version auf dem PC, da die neue Fassung für PS4 und Xbox One nur ein Port der ursprünglichen PC-Version für die aktuelle Konsolen-Generation ist.

Wir arbeiten aktuell noch an Vergleichsvideos, die auch die alte PC-Fassung zeigen

PC-Neueinsteiger zahlen am meisten

Wer die alten BioShock-Spiele noch nicht hat und damit auch die Remastered-Fassungen nicht als kostenloses Upgrade bekommt, zahlt für alle Spiele und DLCs der Serie auf Steam derzeit deutlich mehr, als Käufer von BioShock: The Collection für PS4 und Xbox One.

Während die neue Sammlung auf den Konsolen ab 40 Euro zu haben ist, kosten allein BioShock 1 und 2 auf Steam zusammen 40 Euro. Für den DLC Minerva's Den werden nochmal 10 Euro fällig. BioShock Infinite kostet auf Steam normalerweise 30 Euro (aktuell für 7,50 im Angebot). Der Seasonpass mit beiden Story-DLC schlägt dann noch mit weiteren 20 Euro zu Buche.

PC-Neueinsteiger in die Serie zahlen auf Steam also ohne Rabatte mit 100 Euro mehr als doppelt so viel für das komplette BioShock-Paket wie Konsolenspieler, bekommen im Vergleich zu BioShock: The Collection aber immerhin auch die Original-PC-Versionen von BioShock und BioShock 2. Und das ist gar nicht so uninteressant, denn nicht alle Neuerungen der Remastered Versionen sind eindeutige Verbesserungen.

Kritik der Steam-User an BioShock Remastered für PC

Viele Spieler werden die Remastered-Versionen der ersten beiden BioShock-Spiele wahrscheinlich als kostenloses Upgrade bekommen, da sie die alten Spiele bereits hatten. Da sollte man meinen, dass es kaum Kritik gibt. Doch auf Steam sehen die User-Kritiken zum Release am 16.9. nicht sehr rosig aus.

Viele Spieler besc hweren sich über nicht abschaltbare Mausbeschleunigung, einen fehlenden Field-of-View-Slider (es gibt aber zwei unterschiedliche FOV-Einstellungen zur Auswahl) und sogar von Abstürzen und Bugs ist die Rede. Auch, dass es kaum noch Grafikoptionen gibt und einige Tasten nicht neu zugewiesen werden können, wird kritisiert.

Wobei die überschaubaren Grafikoptionen sicherlich der Tatsache geschuldet sind, dass die Remastered-Fassungen in erster Linie Umsetzungen der Versionen für PS4 und Xbox One sind. Schließlich wurden die neuen Versionen hauptsächlich mit Blick auf die aktuelle Konsolen-Generation entwickelt. Die PC-Fassung ist eigentlich nur ein Bonus - und für viele Spieler ja auch kostenlos.

Die neue Grafik ist nicht immer besser

Selbst die neue Grafik von BioShock Remastered kann nicht durchweg überzeugen. So können sich Spieler zwar über neue Leveldetails freuen, besonders in der anfänglichen Tauchsequenz. Auch viele Texturen wurden überarbeitet, sowohl bei den Levels als auch bei den Gegnern.

Aber an einigen Stellen sind die Neuerungen auch streitbar. So spiegelt das Wasser an einigen Stellen nicht mehr die farbige Beleuchtung der Umgebung, wie in der ursprünglichen PC-Version des ersten BioShock. Auch die Original-Texturen wirkten auf dem PC wegen ihrer Oberflächenstrukturen an einigen Stellen plastischer. Die neuen Texturen sind dafür in der Regel detailreicher.

Allgemein fällt die Begeisterung der Spieler über die neue Grafik eher verhalten aus, da vielen Usern wohl der Unterschied zum Original zumindest auf dem PC nicht spürbar genug ist. Die bislang gezeigten Vergleichsvideos bezogen sich immer nur auf den Unterschied zwischen alter und neuer Konsolen-Version.

Was ist neu und anders in BioShock Remastered?

Neben der neuen Grafik bietet BioShock 1 Remastered auch die völlig neue Video-Serie »Imagining BioShock«, in der Ken Levine und andere Entwickler auf die Entstehung des Spiels zurückblicken. Diese schalten wir frei, indem wir im Spiel verteilte goldene Kameras finden. Dazu kommen das Museum und die Challenge Rooms, die es bislang nur auf Konsolen gab und die nun erstmals auf dem PC verfügbar sind.

Der Museums-Level zeigt Bilder und 3D-Modelle von Gegnern, die es nicht ins fertige Spiel geschafft haben. In den Challenge Rooms müssen wir uns einzigartigen Herausforderungen stellen und beispielsweise einen Big Daddy ohne Waffen oder Offensiv-Plasmide zu Fall bringen. Bei BioShock 2 gibt es in der Remastered-Version keine Zusatzinhalte.

Kolumne: Warum BioShock 2 der beste Serienteil war

Allerdings sind beide Spiele jetzt als ungeschnittene Fassungen auch in Deutschland spielbar, es gibt also keine Schnitte mehr bei der Gewaltdarstellung.