Blacklight Retribution - Free2Play

Taktik-Shooter  |  Release: 04. April 2012  |   Publisher: Perfect World
Seite 1 2   Fazit Wertung

Blacklight: Retribution im Test

Solider Shooter-Spaß für Lau

Im Test beweist der Mehrspieler-Shooter Blacklight: Retribution, dass ordentliche Unterhaltung und Free2Play durchaus zusammengehen – und man dafür tatsächlich keinen Cent ausgeben muss.

Von Sebastian Klix |

Datum: 29.07.2012


Zum Thema » Blacklight: Tango Down - Test So war der Vorgänger Mit dem Multiplayer-Shooter Blacklight: Retribution setzen die Zombie Studios auf das gerade boomende Free2Play-Phänomen; mit Item-Shop, Mikrotransaktionen und dem ganzen Drumherum. Damit kostet Retribution 15 Euro weniger als sein zwar nicht schlechter, aber höchstens durchschnittlicher, schon seit langem unter Spielermangel und schlechtem Matchmaking-System leidender Vorgänger Blacklight: Tango Down von vor zwei Jahren. Nämlich erst mal grundsätzlich nix. »Das kann ja nichts werden.«, mag da der ein oder andere alteingesessene PC-Spieler jetzt denken.

Retribution mag zwar nicht groß aus der aktuellen Genre-Konkurrenz hervorstechen, für einen Free2Play-Titel haben die Entwickler mit der Unterstützung von Publisher Perfect World hier aber eine launige und runde Mehrspieler-Ballerei abgeliefert, die durchaus mit diversen Vollpreistiteln mithalten kann und zudem, wenn auch nur im Detail, mit eigenen Ideen aufwartet. Und das Beste: Auch wer keinen Cent dafür ausgeben will, kann spaßige, kostenlose Stunden erleben.

Steam & Starter-Pack:
Blacklight: Retribution kann auch über Valves Online-Plattform Steam heruntergeladen und gespielt werden. In diesem Fall gibt’s zum einen ein paar Goodies, etwa in Form eines Portal-Gun-Anhängers für die virtuelle Waffe, zum anderen steht über Steam auch ein etwa 19 Euro teures Starter-Paket zum Verkauf. Darin unter anderem enthalten: ein paar vorgefertigte Waffen, ein temporärer XP-Boost für sieben Tage, 3.000 Spiel-Punkte und eine Körperpanzerung. Unsere Meinung: 19 Euro sind für dieses Starter-Pack maßlos überteuert. Auch ohne lässt es sich in Blacklight: Retribution gut vorankommen.

Mehr vom bekannten Guten

Wir glauben in Erinnerung zu haben, dass sich in Blacklight: Retribution irgendwo eine Hintergrundgeschichte versteckt hat. Ist aber völlig wurscht, denn alles, was Sie wissen müssen, ist: Sie sind ein Agent in einem düsteren Zukunftsszenario und sollen mit bis zu sieben anderen Kameraden das böse, rote Team abknallen.

16 Spieler klingen erst einmal nicht nach viel, trotzdem ist auf den insgesamt neun Karten eigentlich immer genug los, obwohl die mitunter gar nicht mal so klein ausfallen. Okay, einfach nur die gegnerische Mannschaft abzuknallen war vielleicht etwas übertrieben, denn natürlich verlangen die meisten der insgesamt sieben Spielmodi dann doch noch etwas mehr Taktik von Ihnen.

Blacklight: Retribution : In Domination müssen wir mehr Kontrollpunkte (Nodes) hacken und halten als der Gegner, bis wir die erforderliche Punktzahl erzielt haben.

Domination
In Domination müssen wir mehr Kontrollpunkte (Nodes) hacken und halten als der Gegner, bis wir die erforderliche Punktzahl erzielt haben.

»Capture the Flag« bedarf dabei wohl keiner weiteren Erklärung, in »Domination« müssen wir mehrere Punkte einnehmen und verteidigen (vergleichbar mit »Eroberung« aus Battlefield 3 ), in »King of the Hill« hingegen gibt’s nur einen Punkt, den wir für eine bestimmte Zeit kontrollieren sollen. Der Modus entpuppt sich allerdings als etwas unausbalanciert. Denn hat man einen Punkt erobert, wird zufallsgeneriert der nächste bestimmt. Der kann dann schon einmal 20 Meter neben dem letzten liegen -- wer also gerade erst mit voller Mannstärke Punkt A erobert hat, bekommt in solchen Situationen Punkt B fast schon geschenkt. Hier spielt also auch etwas Glück mit, und das sollte ja in einem gut balancierten Multiplayer-Shooter kein Faktor sein.

Blacklight: Retribution : Nicht nur die Bewaffnung, auch Kampfanzug und sonstiges Equipment wie Granaten lassen sich anpassen. Nicht nur die Bewaffnung, auch Kampfanzug und sonstiges Equipment wie Granaten lassen sich anpassen. Die restlichen beiden Spielmodi sind nichts anderes als eine Kombination oder Abwandlung der anderen Modi. In »Kill Confirmed« müssen wir nach der Beseitigung eines Gegners noch seine Hundemarke einsammeln, bevor der Abschuss gewertet wird, können allerdings auch die unserer eigenen Gefallenen bergen um den Gegner zu behindern. »NetWar« hingegen ist eine Kombination aus Capture the Flag und Domination.

Blacklight: Retribution erfindet somit das Rad nicht neu, die Modi sind weitestgehend bekannt, das rasante Gameplay ordnet sich irgendwo zwischen Call of Duty , Battlefield 3 ohne Fahrzeuge und eine kleine Priese Unreal Tournament 3 ein. Spielgefühl und Umfang brauchen sich dabei kaum vor der Multi-Millionen-Euro-Konkurrenz verstecken.

Auch nicht verstecken müssen sich zudem Teamspieler, denn außer im (Team-)Deathmatch kann sich die Mannschaft, deren Mitglieder permanent planlos durch die Gegend laufen und auf alles schießen, was sich bewegt, recht sicher sein, dass sie verlieren wird. Keine Rückendeckung beim hacken von Knotenpunkten? Keine Unterstützung des Flaggenträgers? Keine Lust, mit dem Team zusammen Ziele einzunehmen? Dann sollte man sich an den »Sie haben versagt!«-Bildschirm schon einmal gewöhnen.

Ein Fest für Waffenbastler

Die Modi von Retribution sind zwar Standard, dafür weiß das Spiel anderweitig etwas aus der Masse hervorzustechen: Blacklight: Retribution treibt den Unlock-Wahnsinn angenehm auf die Spitze.

So bietet das Arsenal zwar grundsätzlich nur Primär-Schießprügel wie Sturm-, Scharfschützen- und Maschinengewehre sowie Sekundärwaffen wie Pistolen und Revolver, an diesen lässt sich vom Lauf über die Magazine und die Zielhilfe bis zum Schaft und Mündungsfeuerdämpfer aber nach Belieben herumbasteln. Obendrauf kommt eine Auswahl an Deko-Anhängern und Camouflage-Varianten zur Individualisierung. Alle Modifikationen beeinflussen dabei Schaden, Rückstoß, Streufaktor und andere Werte wie etwa auch unser Lauftempo, um uns so die Möglichkeit zu geben, die Kampfgeräte nach unseren eigenen Vorlieben anzupassen. Wer keine Lust auf die Bastelei hat, kann sich alternativ auch eine vorgefertigte Waffe im Shop kaufen (zu dem später mehr), die sich dann aber nicht weiter modifizieren lässt.

Blacklight Retribution

Des Weiteren bietet unser Ausrüstungsbildschirm ein Sortiment an verschiedenen Kampfanzügen sowie Granaten und Minen. Besonders interessant ist allerdings unser »Depot«. Hier können wir die Gegenstände festlegen, die wir uns während einer laufenden Partie an einem Versorgungspunkt kaufen wollen. Dafür müssen wir »Kampf-Punkte« investieren, die es etwa für Abschüsse, Hilfestellungen und eingenommene Ziele gibt. Darunter befinden sich Spaßbringer wie eine Minikanone, Flammen-, Granat- und Raketenwerfer sowie ein Mech. Ja, ein gepanzerter Kampfläufer inklusive Gatling-Kanonen und Railgun. Klingt unfair und macht auch ganz schön Rabbatz, allerdings nur solange, bis man das Pech hat, vor einen Raketenwerfer zu laufen oder von einem Pyromanen mit Feuerspucker aus dem Sitz gebrutzelt zu werden.

Im Standard-Equipment befindet sich zudem wie im Vorgänger Tango Down auch wieder der sogenannte Hyper Reality Visor, der uns kurzzeitig durch Wände sehen lässt. Eine Art legaler Wallhack also. Das klingt zuerst etwas suspekt und der Balance nicht gerade zuträglich, kratzt am Spielspaß jedoch kein Stück. Zudem ist der HRV zwischen seinen Aufwärmphasen jeweils nur sehr kurz einsetzbar. Auch schießen können wir während der Nutzung nicht.

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Avatar Halleluja
Halleluja
#1 | 29. Jul 2012, 16:04
Ja. Spiel macht Spaß :D
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Avatar Colt
Colt
#2 | 29. Jul 2012, 16:13
Imo der beste F2P-Shooter, den ich bisher gespielt habe! Gut finde ich, dass es abgegrenzte Server für den Low-Level Bereich (Lvl 1-10) gibt und man so nicht gegen Gegner mit zu starkem Equipment spielt.
Für den Mid-Level Bereich hingegen fehlen imo abgegrenzte Server, dass Equipment der High-Level bietet da einen zu starken Vorteil (Sniper + Spezialmunition)...
Besonders gut gefällt mir die HRV, die Campen in diesem Spiel unmöglich macht und es somit deutlich an Tempo gewinnt!
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Avatar Shieky
Shieky
#3 | 29. Jul 2012, 16:20
Richtig guter shooter, macht wirklich spaß^^
Da man alles freispielen kann gibts auch kein P2W, kaufen bringt nur was um zeit zu sparen.
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Avatar m4ppel
m4ppel
#4 | 29. Jul 2012, 16:41
Ich hab das Spiel ne Woche intensiv getestet (bis auf Level 18) und letztendlich deinstalliert. Das Problem ist ganz einfach, dass man ab einem gewissen Level mit den verdienten CPs nicht mehr weit kommt, weil man einfach nicht jeden Tag mehrere 1000 CPs in das Equipment jagen kann und dann auch noch ne Waffe bauen soll. Wobei die Premade-Weapons tatsächlich sehr gut sind und da eigentlich für jeden was dabei sein sollte.

Ja, anfangs macht es echt Spaß. Mit zunehmenden Level ist man meiner Meinung nach ohne Echtgeld leicht bis mittelleicht im Nachteil, was den Spielspaß doch senkt. Dennoch Hut ab für ein ganz gutes F2P-Modell. Würde das Spiel besser sein, hätte ich durchaus Geld investiert. Aber so butter ich lieber noch ein paar Euronen in Tribes rein. :D
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Avatar Arius
Arius
#5 | 29. Jul 2012, 16:44
Tut mir Leid aber ich habs schon ausprobiert und mir gefällts überhaupt nicht...

Einfach die Tatsache die Waffen\Aufsätze auf Zeit kaufen zu müssen stößt mir sauer auf. Gameplay meiner Meinung nach ein wenig wie Call of Duty -> untaktisch, hirnlos aber für zwischendurch ganz nett

Grafik muss man sagen ist für einen F2P-Shooter wirklich gut.

Ein paar Ideen wie die HRV sind wirklich gut aber das Menü ist so verdammt unnötig verschachtelt und benötigt zuviel einarbeitungszeit Nachpatchen bitte... das Gameplay wird nach ein paar stunden finde ich einfach zu langweilig...

Ich bleib lieber bei den "großen" Titeln wie Battlefield... aber naja wer ein F2P-Shooter will. Dieser hier ist einer der Besten... (die Messlatte liegt nicht hoch)
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Avatar Kuomo
Kuomo
#6 | 29. Jul 2012, 16:46
Hört sich echt nicht schlecht an, erinnert mich an Crysis 2.
Nur blöd, dass ich keine engen maps mag.
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Avatar Kraallo
Kraallo
#7 | 29. Jul 2012, 16:51
Zitat von Arius:
Tut mir Leid aber ich habs schon ausprobiert und mir gefällts überhaupt nicht...

Einfach die Tatsache die WaffenAufsätze auf Zeit kaufen zu müssen stößt mir sauer auf. Gameplay meiner Meinung nach ein wenig wie Call of Duty -> untaktisch, hirnlos aber für zwischendurch ganz nett

Grafik muss man sagen ist für einen F2P-Shooter wirklich gut.

Ein paar Ideen wie die HRV sind wirklich gut aber das Menü ist so verdammt unnötig verschachtelt und benötigt zuviel einarbeitungszeit Nachpatchen bitte... das Gameplay wird nach ein paar stunden finde ich einfach zu langweilig...

Ich bleib lieber bei den "großen" Titeln wie Battlefield... aber naja wer ein F2P-Shooter will. Dieser hier ist einer der Besten... (die Messlatte liegt nicht hoch)


Man kann die Waffen/Aufsätze für permanent kaufen das kosten aber dann rund 5000 gp für eine Waffe und run 2500 gp für ein Aufsatz

Also BLACKLIGHT: RETRIBUTION ist einer der Free to play Shooter die man auch ohne Geldeinsatz und ohne großte Nachteile spielen kann .Ich bin in fast jeder Lobby (falls ich keine Waffenexperimente mache) einer der top 3 obwohl ich nur Anfangsequip. besitze .Nur die Anfangswaffe ist totall schlecht aber dafür gibt es ja die sehr starken Premade( vorgefertigt) Waffen die man für 200 gp kaufen kann für ein tag, dass ist extrem billig da man mit einem match schon 220 Gp erhält, also 1 match= 1 Waffe für ein Tag.
Jedes equip hat auch starke Nachteile Z.B kauft man sich mehr Hp rennt man automatisch deutlich langsamer und hat schnell keine Ausdauer oder kauft man sich mehr Geschwindigkeit hält man fast nichts aus und ist nach einem Sniperschuss Tod (der eigentlich 2 bräuchte) .


Trotzdem wäre es mir lieber gewesen hätten die Entwickler das Spiel für 30€ in den Laden gebracht.So hätte man dann alle items wie in Call of duty/bf3 freispielen können.
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Avatar EDDH
EDDH
#8 | 29. Jul 2012, 19:54
Finde ich n bisschen wie de F2P Mischung aus von CS/CoD. Schnell mal ne runde ballern ist so immer drin.
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Avatar GSF
GSF
#9 | 29. Jul 2012, 20:03
Dass F2P-Produkte es doch zunehmend auf ein gutes Qualitätslevel schaffen (im Shooter-Bereich außer Blacklight zum Beispiel auch noch Tribes), finde ich sehr erfreulich.

Früher hätte man wohl eine Demo gespielt und dann entschieden, ob man Geld ausgibt oder nicht. So kann man die Testphase eben quasi unbegrenzt ausdehnen, ohne den Content immer und immer wieder sehen zu müssen, wie bei Demos, sondern das Spiel in größerem Umfang zu betrachten. Im Zweifel investiert man dann nichts, sollte es einem das nicht wert sein, und kann trotzdem noch Spaß mit dem Programm haben (wobei ich ja schon dafür bin, dass man die Hersteller der Spiele, welche einem Freude bereiten, unterstützt).

Nicht, dass ich bei vielen heutigen Titeln nicht trotzdem Demo-Versionen haben wollen würde :D


Aber wie gesagt, zunehmend findet man im F2P-Bereich doch recht starke Alternativen zum P2P-Markt.

Ich bin mal auf Warface gespannt. Sicher hat Crytek nicht immer optimale Entscheidungen getroffen, den soweit technisch besten F2P-Shooter darf man aber zumindest erwarten, wenn sich schon in spielerischer Hinsicht bisher nichts sagen lässt.
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Avatar herpaderpp
herpaderpp
#10 | 29. Jul 2012, 23:22
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ANGEBOTE
PROMOTION

Details zu Blacklight Retribution

Plattform: PC (PS4)
Genre Action
Untergenre: Taktik-Shooter
Release D: 04. April 2012
Publisher: Perfect World
Entwickler: Zombie Studios
Webseite: http://blacklight.perfectworld...
USK: keine Angabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 511 von 5644 in: PC-Spiele
Platz 6 von 137 in: PC-Spiele | Action | Taktik-Shooter
 
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