Blur im Test | Seite 3
Das derzeit beste Multiplayer-Rennspiel
Die Steuerung & Strecken
Blur ist auch deshalb eine solche Spaß-Granate, weil die eingängige Steuerung vorbildlich von der Hand geht. Sowohl mit dem Gamepad als auch der Tastatur haben Sie die Boliden stets unter Kontrolle, das actionlastige Fahrverhalten passt perfekt zum hohen Tempo des Spiels. Nur bei Drifts hätten wir uns mehr Kontrolle gewünscht. Vor allem in engen Kurven werden Sie häufig gegen die Streckenbegrenzung knallen.
Die knallbunten Effekte machen die teils triste Streckenoptik nur teilweise wett.
Ebenfalls schade: Blur bietet lediglich eine Verfolger- und eine Stoßstangenperspektive. Ambitionierten Raser-Fans dürfte das zu wenig sein. Beim Streckendesign gibt es hingegen kaum etwas zu meckern. Bizarre Creations schickt Sie auf so stimmungsvolle wie abwechslungsreiche Pisten, von Los Angeles und San Francisco über Tokio und Barcelona bis nach London und Amboy im mittleren Westen der USA. Der Detailgrad der Areale kann zwar nicht mit Split/Second mithalten, dafür fordern Ihnen die Strecken ein weit größeres Spektrum an fahrerischem Können ab als der Disney-Konkurrent. Die gelegentlich unklug platzierten Hindernisse stören allerdings. Aber an lautstarke Ausrufe müssen sich Ihre Nachbarn ja ohnehin gewöhnen, denn Blur gehört definitiv auf die Festplatte eines jeden Rennspiel-Fans.
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