Borderlands - PC

Ego-Shooter  |  Release: 30. Oktober 2009  |   Publisher: Take 2 Interactive
Seite 1 2 3   Fazit Wertung

Borderlands im Test

Spannender Genremix

Gearbox hat mit Borderlands Ego-Shooter und Rollenspiel gekreuzt. Unser Test zeigt: Das Entwicklerstudio hat sich dabei zwar nicht unbedingt verhoben, aber doch ein bisschen gezerrt.

Von Fabian Siegismund |

Datum: 28.10.2009


Rollenspiel und Ego-Shooter haben zusammen ein Baby bekommen! Es heißt Borderlands und sieht hübsch aus, ist aber ein bisschen wackelig auf den Beinen. Das Entwicklerstudio Gearbox, der Geburtshelfer des Ganzen, hat sich bislang vor allem durch seine Taktikshooter-Serie Brothers in Arms einen Namen gemacht. Nun wollten die Texaner offensichtlich mal was Anderes ausprobieren.

Schauplatz des Spiels ist der ferne Planet Pandora. Dort haben sich Menschen niedergelassen, ohne zu wissen, dass Pandora nur deshalb so einsam und verlassen ist, weil da die letzten Jahre Winterruhe herrschte. Inzwischen wacht die örtliche Fauna auf und wehrt sich gegen die Eindringlinge. Aber der Klimawechsel bietet auch eine angenehme Überraschung: Nun öffnet sich der sagenumwobene »Vault«, eine verborgene Kammer voller Reichtümer.

Die Klassen

In dieser Zeit des Wandels kommen vier Reisende auf Pandora an: Der Ex-Soldat Roland, der Jäger Mordecai, ein Hüne namens Brick und die schöne Lilith.

Borderlands : Die vier Helden von Borderlands: Roland, Lilith, Mordecai und Brick (von links nach rechts). Die vier Helden von Borderlands: Roland, Lilith, Mordecai und Brick (von links nach rechts). Die vier repräsentieren die Spielerklassen in Borderlands, die sich im Wesentlichen nur in ihrer Spezialfähigkeit unterscheiden. Der Soldat kann in regelmäßigen Abständen einen automatischen Geschützturm aufbauen, der Jäger setzt stattdessen einen zahmen Falken ein, Brick wird ab und zu zur unaufhaltsamen Nahkampfmaschine, und Lilith macht sich unsichtbar, um ihren Gegnern in den Rücken zu fallen. Mehr zu den Borderlands-Klassen finden Sie in diesem Special.

Gearbox hatte eigentlich für jeden der vier eine eigene Story versprochen, im fertigen Spiel haben wir davon aber nichts mitbekommen. Die Handlung von Borderlands entfaltet sich für alle gleich und beginnt mit einer merkwürdigen Vision: Gleich bei unserer Ankunft im Wüstenkaff Fyrestone erscheint uns eine ätherische Dame, eine Art Schutzengel, die uns anweist, den Vault zu finden. Und weil der ja mit Schätzen überquellen soll, kommen wir ihrem Wunsch gerne nach.

Die Quests

In Fyrestone erklärt uns ein kleiner, hilfreicher Roboter das Spielprinzip. Und schnell wird klar: Borderlands funktioniert wie ein Rollenspiel, nur eben als Shooter.

Borderlands : Bei jedem Treffer werden die Schadenswerte eingeblendet. Das kann die Übersicht stören. Bei jedem Treffer werden die Schadenswerte eingeblendet. Das kann die Übersicht stören. Anstatt geradlinig der Story zu folgen und uns von Zwischensequenzen und geskripteten Passagen leiten zu lassen, hangeln wir uns mit ständig wechselnden Auftraggebern von Quest zu Quest durch Pandora. Die Suche nach dem Vault entspricht dabei allenfalls dem Hauptmissions-Strang. Der hebt sich nur dadurch von den anderen Sammel- und Jagd-Quests des Spiels ab, dass hier gelegentlich diese Schwurbeldame auftaucht. Insofern läuft Borderlands nach dem immer gleichen Schema ab: Quest annehmen, zum Zielort laufen, Anzahl X an Feinden erledigen, Anzahl Y an Gegenständen einsammeln, gelegentlich Boss Z umnieten, Quest
abgeben. Das kann langweilen.

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Avatar Rupert_The_Bear
Rupert_The_Bear
#1 | 29. Okt 2009, 14:13
Irgendwie hört sich das Spiel im Test recht...scheisse an, dabei wurde es vor dem Release hoch gelobt es sei erfrischend neu und so innovativ...dabei ist das irgendwie weder Fisch noch Fleisch und alles in allem höre ich da nur heraus, dass es zwar ganz stimmig ist, im Endeffekt aber langweilig und monoton. Von der versprochenen Erfrischung und Innovation höre/lese ich da irgendwie kaum was...Schade, hab mir mehr erhofft davon.
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Avatar Wertungsfanatiker
Wertungsfanatiker
#2 | 29. Okt 2009, 14:16
Schade, aber ein wenig enttäuschend ist das Fazit und die Wertung doch. Leider scheint Borderlands die Mischung aus Rollenspiel und Shooter zu misslingen. Vielleicht auch deswegen, weil der Entwickler das falsche Rollenspiel zum Mix gewählt hat - Diablo. Eine Mixtur wie in Deus Ex oder System Shock 2 wäre auch mit diesem Grafikstil vielleicht besser gelungen.
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Avatar Fruitness
Fruitness
#3 | 29. Okt 2009, 14:20
Ich kann euch sagen, dass das Spiel viel Spaß macht!
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Avatar johnisdown
johnisdown
#4 | 29. Okt 2009, 14:20
78% sind eine maßlose Untertreibung. "Warum mache ich das eigentlich?" könnte man sich bei allen Spielen fragen und raus gehn, mit Freunden ´n Bierchen trinken. Darum gehts im Spiel, Sammeln, Ballern, noch mehr Sammeln. Wen interessiert die Story bei Diablo denn heute noch; Borderlands macht meiner Meinung nach alles richtig und vor allem eins: alleine oder im Koop ne Menge Spaß.
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Avatar Kwingdor
Kwingdor
#5 | 29. Okt 2009, 14:23
Also ich kenn inzwischen die US-Version und muss schon sagen, dass ich meinen Spaß dabei habe. Da ich prinzipiell davon ausging, dass ich es als MP-Titel nutze, ist das auch kein großes Problem.

Immerhin sind solche Spiele wie zum Beispiel Killing Floor auch nur dann richtig gut, wenn man es gemeinsam mit Freunden besteht... so wie es auch gedacht ist. Und das ist für mich hier exakt das selbe. Und die Sammelwut packt einen da schon mal schnell ;)

Zu den Quests: Ist man denn andres gewohnt, wenn man heutzutage RPG/Shooter spielt? Nicht wirklich. Es gibt Ausnahmefälle klar... doch ich kenne keinen Multiplayer-Titel, der nicht immer wieder auf solche Quests hinauslaufen würd. Von daher störts mich nicht... ich sehs da einfach wie bei KF... Gegner sind da und die gehören beseitigt und fertig. Da es doch mehr Shooter als RPG ist... sollte das ohnehin klar sein ;)
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Avatar DaDoom
DaDoom
#6 | 29. Okt 2009, 14:25
Hab's mir vor 20 Minuten zugelegt und bin sehr gespannt. Die Spielidee und die Screenshots machen schon mal Lust auf mehr ;)
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Avatar Dark Dragon
Dark Dragon
#7 | 29. Okt 2009, 14:34
Also ich finde es Hammer bin fast Level 20 und zocke immer noch mit sehr viel begeisterung =) Naklar sind die Quests nicht der Hammer aber neue Waffen zu finden die sich merkbar machen auf den Schaden hammer macht richtig FUN so bin wieter zocken
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Avatar Hanfblatt -93-
Hanfblatt -93-
#8 | 29. Okt 2009, 15:07
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar JohnnieDEamonic
JohnnieDEamonic
#9 | 29. Okt 2009, 15:18
Bin von dem Spiel absolut begeistert,
nach wenigen minuten setzt bereits das
"jetzt nurnoch schnell ein level und das neue item" feeling ein
und bevor man sich versieht ist es 7 Uhr morgens und man hat vergessen zuschlafen.....und das alles co-op :D

das man mit lv20 bereits alle landschaften und gegner gesehen hat stimmt zwar,aber der weg dahin ist weit ....
und so langsam bekomme ich das gefühl das das hier bei gamestar immer nur ein minuspunkt ist wenn das spiel nicht zufällig diablo heisst....;)
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Avatar full
full
#10 | 29. Okt 2009, 15:21
wir haben es im MP coop gespielt und es macht irrsinnig fun. an den grafikstiel gewohnt man sich recht schnell und findet ihn nach einiger zeit einfach nur coool. die derben/witzigen sprüche bringen dem spiel die richtige würze.

rpg elemente wie lvl, "talentbäume" oder die diversen stats auf den waffen runden das ganze ab. und ja, es macht süchtig ;)

wenn ich ne wertung geben könnte, dann läge die bei 85%^^
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Details zu Borderlands

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 30. Oktober 2009
Publisher: Take 2 Interactive
Entwickler: Gearbox Software LLC
Webseite: http://www.borderlandsthegame....
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 300 von 5767 in: PC-Spiele
Platz 62 von 756 in: PC-Spiele | Action | Ego-Shooter
 
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