Zum Thema CoD: Black Ops 3 ab 15,01 € bei Amazon.de Call of Duty: Black Ops III für 49,99 € bei GamesPlanet.com Call of Duty: Black Ops 3 sorgt vor Release vor allem mit angekündigten PC-Features für Aufsehen. Nanu, der Bombast-Konsolen-Shooter macht auf einmal eine Kehrtwende? Die Marke, die die letzten zwei Jahre mit Ghosts und Advanced Warfare nur zwei schludrige PC-Portierungen hervorgebracht hat?

Tatsächlich sieht es in diesem Jahr danach aus, als ob PC-Spieler die beste Variante von Black Ops 3 bekommen - nicht PS4-Besitzer oder Xbox-One-Fans. Wir stellen die wichtigsten Fakten zu Call of Duty: Black Ops 3 für PC vor.

Inhalte von Black Ops 3:

Inhaltlich bietet die PC-Variante nicht mehr als die Konsolen-Versionen, wir fassen das Paket aber nochmal zusammen:

Einzelspieler-Kampagne: Auch mit bis zu vier Spielern im Koop spielbar. Zwischen Missionen geht es ins Safehouse, in dem wir am Equipment schrauben und über ein Informationsnetz Ingame-Nachrichten wie im Internet von Grand Theft Auto lesen. Die Kampagne hat ein Fortschrittssystem, das beim ersten Durchspielen nicht komplett freigeschaltet werden kann und frei wählbare Missionen. Wer sich nur für die Kampagne interessiert, bekommt also trotzdem einen gewissen Wiederspielwert.

Nightmare-Kampagne: Laut Leaks wird nach der Einzelspieler-Kampagne die Nightmare-Kampagne freigeschaltet. Die dreht die Story angeblich komplett, tauscht das Setting gegen die Postapokalypse und Gegner gegen Zombies und soll trotzdem noch nachvollziehbar bleiben. Nightmare soll nicht 1-zu-1 die Kampagne mit Zombies erzählen, sondern eine eigene Geschichte spinnen.

Zombie-Koop-Modus: Black Ops 3 hat auch einen dedizierten Zombie- und Koop-Modus mit »Shadow of Evil«. Das Setting ist ein Film-Noir-Mix aus den 40ern und Zombies und Aliens. Auch hier gibt es ein Progressionssystem zwischen Partien, das langfristig bei der Stange halten soll.

Dead Ops Arcade 2: Das Easteregg aus Black Ops kehrt zurück: Dead Ops Arcade ist ein Twin-Stick-Shooter im Zombie-Szenario, statt Ego-Ansicht geht es im Top-Down-Look zur Sache.

Mehrspieler: Fast schon banal ist der klassische Mehrspieler: Hier spielen wir klassisches Call of Duty, von Team-Deathmatch über Hardpoint bis neue Modi wie Safeguard. Darauf kommen zig Freischaltungen für Profil und Waffenkammer. Wer möchte, spielt entweder in den Casual-Varianten oder kann in der eSport-Arena um die Weltrangliste kämpfen. eSport-Feature ist auch CoD-TV, der In-Engine-Kanal für Profispiele. Neu im Mehrspieler ist der Paintshop: Dort können wir Waffen einfach selber bemalen und eigene Embleme nun auch auf die Waffen aufbringen.

Freerun-Modus: Wer das neue Bewegungssystem nutzen will, spielt den Freerun-Modus. Wie in Mirror's Edge: Catalyst geht es einzig um Parkour-Einlagen, den Kampf gegen die Uhr und dem schnellsten Weg zum Levelende.

Exklusiv für PC:

Diese Features wird es nur für die PC-Version geben:

  • Gunsmith und Paintshop Pro: Die Bemalung und der Zusammenbau von Waffen funktioniert am PC mit der Maus natürlich besser als mit Controller, die besseren Varianten der beiden Individualisierungs-Tools gibt es nur für PC. Deswegen waren sie zur Beta auch noch deaktiviert, da die PC-Entwickler schlicht noch nicht die Zeit für das Feature hatten.

  • Zwei-Monitor-Splitscreen: Nur am PC dürfen sich zwei Spieler für die Splitscreen-Variante entscheiden: Horizontal, Vertikal oder über zwei Monitore verteilt?

  • Textchat: Nur PC-Spieler dürfen mehr als nur über Mikrofon miteinander interagieren. Der Textchat soll verbessert worden sein und nun auch zwischen Partien in Lobbys funktionieren. Eine Kleinigkeit, die es aber zuvor noch nicht gab.

Call of Duty: Black Ops 3 : Wir können unterschiedliche Einstellungen vornehmen, wie von CoD gewohnt. Die Bilder hier stammen aus der Beta der PC-Version.

Das Optionsmenü
Wir können unterschiedliche Einstellungen vornehmen, wie von CoD gewohnt. Die Bilder hier stammen aus der Beta der PC-Version.

  • Field-of-View-Slider (FOV): Spieler können den Sichtbereich von 65 Grad auf 120 Grad hochdrehen.

  • Slider für die FPS-Limitierung: Die FPS werden begrenzt, und zwar von uns selbst. Wessen PC stark genug ist, kann die FPS auch auf unbegrenzt stellen.

  • Render-Auflösungs-Slider: Das Spiel kann von 50 bis 200 Prozent gerendert werden, damit unterstützt Black Ops 3 nativ bereits Downsampling

  • Optimierung: Auflösungen bis 4K und die Unterstützung von SLI- und Crossfire-Grafikkarten-Verbunden werden für die PC-Version angeboten. Außerdem ist die Grafik - logischerweise - am PC die Beste.

  • Steam Sammelkarten: Für Sammler wird es auch Sammelkarten und Abzeichen geben.

  • Anti-Cheat-Tools: Call of Duty: Black Ops 2 war das meistverkaufte Call of Duty aller Zeiten und hatte dennoch die geringste Menge an Cheatern dank ordentlicher Technik. Dedizierte Server, Treyarch Anti Cheat Version 3 (TAC3) und Valve Anti Cheat (VAC) sollen im Verbund alle Cheater aussortieren.

  • Dedizierte Server: Nur am PC werden dedizierte Server garantiert, egal ob Casual- oder eSport-Modus.

Call of Duty: Black Ops 3
Bumm: Explosionen sind sowohl optisch als auch akustisch besonders eindrucksvoll.
  • Modding (ab März 2016): Fans von Modding-Tools dürfen eigene Modi, Karten und Zombie-Szenarien erstellen.

  • Dedizierte Serversoftware (ab März 2016): Wer Mods mit Freunden spielen will oder schlicht einen eigenen Server für Clan und Freunde aufsetzen möchte, kann dies per Software tun.

  • Serverbrowser (ab März 2016): Keine Lust auf Matchmaking oder auf der Suche nach Mods und Clan-Servern? Dafür braucht es einen Serverbrowser und genau den wird Call of Duty wieder haben.

Call of Duty Black Ops 3 erscheint am 06. November 2015 für PC via Steam und Retail zusammen mit den Konsolenversionen.