C&C: Alarmstufe Rot 2 in VR : Entwickler Adam Horvath wollte Alarmstufe Rot 2 als Fan-Remake in VR zurückbringen. EA hat eine Veröffentlichung allerdings verboten. Entwickler Adam Horvath wollte Alarmstufe Rot 2 als Fan-Remake in VR zurückbringen. EA hat eine Veröffentlichung allerdings verboten.

Zum Thema C&C: Alarmstufe Rot 2 ab 12,89 € bei Amazon.de Rechteinhaber Electronic Arts hat sich gegen eine Veröffentlichung des Fan-Remakes von Command and Conquer: Alarmstufe Rot 2 als Virtual-Reality-Strategiespiel ausgesprochen. Das teilen die Kollegen von UploadVR mit einem Verweis auf den Fan-Entwickler Adam Horvath mit.

Horvath ist für das VR-Remake auf Basis der Unreal Engine 4 verantwortlich und konnte mit einer ersten Videopräsentation immenses Interesse generieren. Vor einer Veröffentlichung wollte der Programmierer aber die Erlaubnis von EA einholen, folgende Antwort-Mail kam zurück:

[…] EA ist dankbar für die Leidenschaft, die Spieler wie du für unsere Titel haben. Und wir freuen uns jederzeit auf die kreativen Leistungen, die von unserer Community kommen. Obwohl wir deinen Enthusiasmus für unsere Spielereihe Commmand and Conquer: Alarmstufe Rot begrüßen, sind wir nicht in der Lage, deine Anfrage zur Veröffentlichung einer VR-Version von Alarmstufe Rot 2 zu autorisieren. Egal ob kommerziell, oder nicht. Wir haben großen Respekt vor unseren Fans und hoffen, dass diese Rückmeldung nicht dazu führt, dass du das Interesse an unseren Spielen verlierst.

EA: Mal so, mal so

Die Absage von EA ist durchaus ungewöhnlich. Das Fan-Spiel Galaxy in Turmoil (basierend auf Star Wars: Battlefront) wurde zwar vom Publisher gestoppt. Das Remake Renegade X (basierend auf Command & Conquer: Renegade) durfte aber wiederum als nicht-kommerzielles Projekt mit EAs Segen veröffentlicht werden. Auch bei den von Fans wiederbelebten Shootern Battlefield 2 und Battlefield 2142 hat Electronic Arts keinen Riegel vorgeschoben.

Horvath zeigt sich auf die Antwort indes unbeeindruckt: Er entwickelt das VR-Strategiespielkonzept weiter und möchte sein Spiel noch veröffentlichten. Auf Inhalte der Marke Alarmstufe Rot werde er dann einfach verzichten.

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