Counterstrike : Keine Cheats, nur Werbung Keine Cheats, nur Werbung Nach einem klaren Dementi im letzten Monat (wir berichteten), in dem Valve klipp und klar erklärte, dass sie der Firma Engage Ingame Advertising niemals die Erlaubnis gegeben haben, Werbung in hauseigene Spiele einzublenden, kommt nun ein nicht all zu überraschender Coup als Pressemeldung auf den Tisch.


Valve ist mit der amerikanischen Werbeagentur IGA Worldwide zu einer "freundlichen" Übereinkunft gekommen, mit der Differenzen bezüglich In-Game-Werbung beseitigt wurden. Im Klartext heißt das: Irgendwann in den nächsten Monaten wird Werbung in den Multiplayer-Karten von Counterstrike und Counterstrike: Source auftauchen, abgesegnet und genehmigt von Valve. Denn die beiden Erfolgsspiele sind das erklärte Hauptziel der Werbeschaffenden. Alleine in den USA will IGA etwa 150 Millionen Verbraucher in der lukrativen und schwer zu erreichenden Zielgruppe der 18- bis 34-jährigen männlichen Spieler erreichen. Ermöglicht wird das Ganze durch eine Technologie namens DIGA (Dynamic In-Game Advertising), die extrem flexibel planbar ist und sehr geringe Streuverluste von fast Null Prozent sicher stellt.


Ein Investoren-Konsortium, geführt von der in New York ansässigen Easton Capital Group zusammen mit Morgenthaler Ventures und dem bereits bestehenden Investor DN Capital, hat die Finanzierung von IGA bereits sicher gestellt. Sie möchten aus der Marktstellung von IGA und der Kombination aus Werbeagentur, Videospiele-Kultur und innovativen Technologien, Profit erwirtschaften. IGA sucht und unterhält dafür verschiedene, exklusive Partnerschaften mit Game-Publishern und Entwicklern.
In-Game Advertising soll Publishern eine lukrative neue Einkommensquelle bieten, indem Spieleinhalte durch finanzkräftige Marken ergänzt werden, und hilft somit, das kommerzielle Risiko auszugleichen, neue Titel auf den Markt zu bringen.

So wird aus einem Fan-Mod-Projekt das ganz große Geld. Ob Gooseman das geahnt hätte?