Machen Sie mit uns eine Zeitreise: Am 23. Juli 2003 erhalten wir die Testversion von Counterstrike: Condition Zero. Im heißerwarteten Taktik-Shooter sollten clevere Bots für echtes Counterstrike-Feeling auch ohne Internetanbindung sorgen. Das Ergebnis entpuppte sich als lieblos zusammengekloppter Ego-Shooter. Unsere Strafe: eine Wertung von 59 Prozent (GS 09/03). Kurz darauf zog Valve die Notbremse und gab bekannt, das Spiel werde erneut überarbeitet.

Counterstrike Condition Zero : Auf »cs_Italy« treffen wir mit den KI-Kollegen auf eine Horde Terroristen. Granaten werden gezückt, es kracht an allen Ecken. Auf »cs_Italy« treffen wir mit den KI-Kollegen auf eine Horde Terroristen. Granaten werden gezückt, es kracht an allen Ecken.

Sieben Monate später ist der Ego-Shooter verschwunden (er taucht als »Gelöschte Szenen« auf). Stattdessen gibt es einen Taktik-Shooter für Solisten. Der versucht durchaus trickreich, die typische CS-Faszination für Solisten zu konvertieren - leistet sich jedoch wiederum etliche Designschnitzer.

Nur Counter-Terrorist

Counterstrike Condition Zero : Schön: Auf »de_Piranesi« deckt uns ein Bot, während wir unsere Waffe nachladen. Schön: Auf »de_Piranesi« deckt uns ein Bot, während wir unsere Waffe nachladen. Counter-Strike: Condition Zero ist die Singleplayer-Variante von Counterstrike. Es gibt eine Art Rahmenhandlung (die »Dienstzeiten«), doch das Spielprinzip bleibt fast identisch: Sie erwerben zuerst Waffen und ziehen dann auf 18 Karten los, um als Polizist die Terroristen auszuschalten. Bots fungieren dabei als Ihre Team-Kollegen und Schurken. Wer gerne Bösewicht sein möchte, muss online das integrierte Counterstrike 1.6 spielen.

Während Sie sich in im Original zu Spielbeginn mit 800 Dollar begnügen müssen, starten Sie in Condition Zero mit satten 10.000 Credits. Sie können sich so schon zu Beginn die dicksten Knarren, Kevlar-Weste und Granaten leisten. Gut für Einsteiger, die das Waffen-Menü noch nicht auswendig beherrschen: Das Spiel pausiert, sobald Sie die Kaufen-Taste drücken.