Wer denkt, dass es etwa nur in Fußballstadien zu Unruhen und anderen unschönen Szenen kommen kann, wurde am vergangenen Wochenende eines Besseren belehrt. Das passiert mittlerweile nämlich auch in der eSports-Szene.

Bei den DreamHack Open 2016 in Bukarest kam es im Finale von Counter-Strike: Global Offensive zur Begegnung zwischen Virtus.pro und Cloud9. Letztere mussten sich gegen das polnische Team mit 9 zu 16 geschlagen geben. Davon gibt es oberhalb dieser Meldung ein Highlight-Video zu sehen. Doch die Unruhen gab es nicht auf der Bühne, sondern kam aus den Reihen der Zuschauer.

Wie unter anderem die Kommentatorin Lauren Scott via Twitter bekannt gegeben hat, war ein Teil der Zuschauer während des Finales allgemein sehr unruhig. Wenig später hielten einige Fans selbstgemachte Schilder mit den Aufschriften »Sie sind A« und »Sie sind B« nach oben, um vermeintlich wichtige Informationen über die Aktionen von Cloud9 zu offenbaren. Virtus.pro gewann das Finale schließlich.

Kommentatoren im Visier

Zwar stellte sich heraus, dass die besagten Schilder eher eine Veralberung waren. Doch kurze Zeit später haben einige Zuschauer nicht näher definierte Gegenstände auf die Kommentatoren geworfen. Ob dabei jemand verletzt wurde, ist derzeit nicht bekannt, doch Szenen wie diese gehören definitiv nicht zum eSport.

Die Veranstalter der DreamHack haben laut Tweet in dieser Situation schnell gehandelt und zumindest eine Person umgehend der Halle verwiesen.

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Counter-Strike: Global Offensive
Gute Runde: Wir haben alle aus dem gegnerischen Team erwischt, ein Ace!