Counter-Strike: Source - PC

Multiplayer-Shooter  |  Release: 01. November 2005  |   Publisher: Electronic Arts

»Killerspiele«-Debatte - Studien: PC-Spiele Hauptgrund für Jugendgewalt

Die konservative Tageszeitung Münchner Merkur titelt in ihrer Donnerstagsausgabe auf Seite 1: »PC-Spiele fördern Jugendgewalt. Studien belegen: Brutale Computerprogramme Hauptursache für Kriminalität Minderjähriger«.

Von Rene Heuser |

Datum: 15.05.2008; 11:00 Uhr


»Killerspiele«-Debatte : Münchner Merkur, 15. Mai 2008 Münchner Merkur, 15. Mai 2008 Nach den jüngsten, eher wohlwollenden Berichten von Zeitungen und Fernsehen über GTA 4 schlägt den Computerspielen nun wieder stärker Gegenwind entgegen. Die konservative Tageszeitung Münchner Merkur titelt in ihrer Donnerstagsausgabe auf Seite 1: »PC-Spiele fördern Jugendgewalt. Studien belegen: Brutale Computerprogramme Hauptursache für Kriminalität Minderjähriger.« (Siehe Foto links).

Die Zeitung beruft sich auf eine Pressemitteilung der GEO Wissen-Redaktion, die in ihrem neusten Heft zum Thema Pubertät auch Jugendgewalt beleuchten. Darin heißt es: »Gewaltkriminalität kann verschiedenste Ursachen haben, etwa familiäre Armut, eine schlechte Eltern-Kind-Beziehung oder ein besonderes Lebensumfeld. Der stärkste Risikofaktor aber ist der Konsum von Mediengewalt, und darunter stehen an erster Stelle Gewaltspiele am Computer«. Dies habe eine mit 653 Schülern über zwei Jahre erstellte Studie des Münchener Schulpsychologen Dr. Werner Hopf ergeben.

Das Ergebnis der Untersuchung sei: »PC-Spiele sind bedeutsamste Ursache für Delikte wie Prügeln, Vandalismus, Mobbing oder Automatenaufbrüche sind - vor gewalthaltigen Fernsehsendungen und Horrorfilmen. Außerdem wirkte sich ein starker Konsum von Gewaltmedien negativ auf die Englisch- und Deutschnoten aus.« Die vollständige Hopf-Studie ist bislang noch nicht veröffentlicht.

GEO Wissen führt als weitere Experten den US-Forscher Craig Anderson und die Psychologin Ingrid Möller von der Universität Potsdam an. Letztere habe herausgefunden: »Je akzeptabler ein Schüler Gewalt findet, so das Ergebnis, desto eher übt er sie auch aus. Zwar greifen vor allem ohnehin aggressive Schüler zu Gewaltspielen - doch die Spiele machen die Kinder im nächsten Schritt noch aggressiver.« »Das ist eine Abwärtsspirale«, wird Möller zitiert.

Gegenteilige Aussagen oder andere Studie werden zumindest in der Pressemitteilung nicht erwähnt. Auch keine konkreten Spiele genannt. Der komplette GEO-Artikel liegt uns bislang noch nicht vor. Sobald wir den Text von GEO vorliegen haben, können wir über weitere Details berichten. In der Meldung des Münchner Merkurs wird als einziges Spiel, »das Killerspiel "Counter-Strike"« erwähnt. Auch die Zeitung führt keine anderslautende Studie oder eine Meinung eines anderen Experten an.

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Avatar CoD2-Kiddie
CoD2-Kiddie
#1 | 15. Mai 2008, 12:00
Hmm ist anscheined nicht anwendbar auf dauerkrimminelle Jugendliche hier in Berlin, die ja eigendlich garnicht zum spielen kommen, da sie ja auf der Straße rumlungern um Leute abzuziehen....
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Avatar Hartz4Prol3t
Hartz4Prol3t
#2 | 15. Mai 2008, 12:15
Jetzt ist endlich mal gut mit diesem Killerspiele geflame. Irgendwann schlägt die Community zurück.
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Avatar CoD2-Kiddie
CoD2-Kiddie
#3 | 15. Mai 2008, 12:16
lol warum is denn mein Beitrag schon wieder weg? Komische Seite

Hmm ist anscheined nicht anwendbar auf dauerkrimminelle Jugendliche hier in Berlin, die ja eigendlich garnicht zum spielen kommen, da sie ja auf der Straße rumlungern um Leute abzuziehen....
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Avatar Abendländer
Abendländer
#4 | 15. Mai 2008, 12:16
Wiso höre ich eigentlich immer nur "PC-Spiele"
Was ist mit Konsolentitel? Verwandeln die friedliche Kinder etwas nicht in blutrünstige Terroristen?

Zur News an sich: "gähn"
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Avatar lalanunu
lalanunu
#5 | 15. Mai 2008, 12:16
aha... ich glaub, da ich gta zocke und dort hunderte von menschen getötet habe, muss ich jetzt meine freunde verprügeln und zerstückeln...

... mit was für schülern wurde dieser test denn bitte durchgeführt??? ich kenn sogar menschen die wegen dem zocken besser in englisch geworden sind, weil die nur englische spiele spielen.

warten wir mal auf die ganze studie!
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Avatar AlphaX2
AlphaX2
#6 | 15. Mai 2008, 12:16
Naja jeder dreht sich die Welt wie er sie haben will / seine Leser / Zuschauer sie gern hätten!

Meine Großcousine ist auch Psychologin und sie sagt das, dass eigentliche Problem darin besteht, das jede Studie so zurecht gebogen wird um die These möglichst zu beweisen - nicht nur bei Medien sondern immer - was heißen will das bestimmte Gruppen / Menschen / Eigenschaften etc. ausgeschlossen werden und hier und da getweakt wird.

Im übrigen hab ich mein Abitur mit Deutsch 14 Pkt. und Englisch (LK) 13 Pkt. abgeschlossen und mag meinen das ich nicht gerade wenig "Gewaltspiele" zocke - soviel dazu!!!^^

Naja ich denke immer noch das es einfach die Mischung aus allen Komponenten ist, wenn jemand nicht akzeptiert ist, ein schlechtes Elternhaus hat dann kann sich seine Wut sicherlich durch Spiele inspiriert in Gewalt auswirken.

AlphaX2

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Avatar KingofCrunk
KingofCrunk
#7 | 15. Mai 2008, 12:21
Hm, mich würde schon interessieren, welche Spiele hier als Beispiel dienen sollen, um das Urteil besser verstehen zu können!

Leider wirkt die Berichterstattung wahrscheinlich wieder aus der Luft gegriffen und kann nich richtig begründet werden.
Naja trotzdem.. vlt. ist der Artikel mit seinen Thesen gar nicht so negativ!

KingofCrunk
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Avatar Abendländer
Abendländer
#8 | 15. Mai 2008, 12:22
Zitat von AlphaX2:

Im übrigen hab ich mein Abitur mit Deutsch 14 Pkt. und Englisch (LK) 13 Pkt. abgeschlossen und mag meinen das ich nicht gerade wenig "Gewaltspiele" zocke - soviel dazu!!!^^


Von 100 möglichen? :ugly:

Stimmt schon, gerade wenn man sich ein Rollenspiel in Englisch "antut" lernt man was
Bei einem Shooter hät ich jetzt noch nicht soviel anderes gehört als "Go go go" usw.

Ich hab sogar mal Planescape auf Englisch gespielt, allerdings nicht lange, das war mir dann doch etwas zu viel^^
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Avatar PhilippKausch
PhilippKausch
#9 | 15. Mai 2008, 12:23
Wie es ausschaut, wird uns diese Debatte noch sehr lange verfolgen. Zum Glück artet sie in der Schweiz bislang noch nicht in dem Ausmass aus.

Zu der Studie kann ich eigentlich nur sagen, dass man warten muss, bis diese komplett mit allen Daten veröffentlicht wird. Grundsätzlich kann man aus dem Auszug, welcher hier von der Gamestar gewählt wurde, schonmal sagen, dass ein klassisches Kausalitätsproblem vorliegt: sind nun die "brutalen" Computerspiele die Ursache für die Gewaltbereitschaft, oder führt eine erhöhte Gewaltbereitschaft zu einem grösserem Konsum von "brutalen" Computerspielen. Zudem glaube ich nur Statistiken, die von mir selber gefälscht wurden ;-)

MfG Phil
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Avatar Brazzuk
Brazzuk
#10 | 15. Mai 2008, 12:25
Wie war das nur früher so friedlich, als es noch keine PCs gab: Kein Mobbing, keine Prügeleien auf dem Schulhof, keine aufgebrochenen Automaten, einfach alles war friedlich und paradiesisch ... *gähn*

Wenn man Unsinn oft genug wiederholt, glaubt man irgendwann daran. So auch bei diesem Thema. Nennt man Propaganda.
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Details zu Counter-Strike: Source

Plattform: PC
Genre Action
Untergenre: Multiplayer-Shooter
Release D: 01. November 2005
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: Valve
Webseite: http://store.steampowered.com/...
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