Update: Dank zahlreicher Patches konnten wir einen Kontrollbesuch zum Spiel machen. Mehr dazu lesen Sie im aktualisierten Test und im Wertungskasten.

Während Gordon mit Half-Life 2 auf sich warten lässt, sind die bösen Buben und die Männer der Anti-Terrorfraktion schon längst bei der Arbeit: Seit dem 7. Oktober 2005 können Sie via Steam Counterstrike Source runterladen und spielen.

Eigentlich ist im Taktik-Shooter alles beim Alten: Terroristen legen Bomben, Polizisten befreien Geiseln. Mit dem in den Runden gewonnen Geld kaufen beide Seiten bessere Waffen und Schutzkleidung für die nächste Partie.

Counter-Strike: Source : Auf »cs_havana« treffen wir einen Terroristen, der sich zwischen den Geiseln verschanzt. Auf »cs_havana« treffen wir einen Terroristen, der sich zwischen den Geiseln verschanzt.

Und doch hat sich viel getan: Kleine Veränderungen im Karten-Design erfordern ungewohnte Vorgehensweisen, die Physik-Engine bietet neue Möglichkeiten. Das Beste aber: Counterstrike ist grafisch endlich im 21. Jahrhundert angekommen.

Eingeschränkte Sicht

Counter-Strike: Source : Ein Terror hat den Weg bis zum Brückenraum der Counters auf »de_aztec« geschafft -ohne Erfolg. Ein Terror hat den Weg bis zum Brückenraum der Counters auf »de_aztec« geschafft -ohne Erfolg. Nur neun Maps (sechs Bomben-, drei Geiselkarten) liefert Valve in der Neuauflage. Darunter die Klassiker »de_dust« und »cs_office«, die auf den ersten Blick im Aufbau unverändert erscheinen. Doch als Terrorist wird man beispielsweise auf »Dust« schnell eines Besseren belehrt: Konnte man im ursprünglichen Counterstrike ohne Probleme den gesamten Balkon einsehen, wenn man hinter der zweiten Kiste im Tunnel hockte, versperrt nun ein Steinbogen die Sicht. Fies: Die Sondereinheit darf jetzt sogar vom Balkon über einen kleinen Vorsprung auf die gegenüberliegende Balustrade gelangen. Auf »CS_office« sind die Räume größer geworden und bieten freiere Schussbahnen. Allein der Startpunkt der Counter-Terroristen ist doppelt so groß wie ursprünglich.