DARK - PC

Action  |  Release: 28. Juni 2013  |   Publisher: Kalypso Media
Seite 1 2   Fazit Wertung

Dark im Test

Ganz schön finster

Im Test von Dark bestätigten sich unsere bösen Vorahnungen. Dieses Schleich-Actionspiel spielt sich am besten in einem dunklen Raum mit abgeschaltetem Monitor. Oder anders: Finger weg!

Von Petra Schmitz |

Datum: 11.07.2013


Zum Thema » Assassinen-Spiele Schleich-Titel im Überblick DARK ab 3,78 € bei Amazon.de Das Schleich-Actionspiel Dark macht mit einem schwarzen Bildschirm und den Sätzen »Alles begann in Dunkelheit. Eine Welt voll Schmerz empfing mich.« auf. Nach viel zu vielen Stunden (etwa acht) mit einem uns völlig gleichgültigen Helden in einer langweiligen Geschichte, mit einer verkorksten Steuerung, mit einer blöden KI, einer Balance aus der Hölle und dem wahrscheinlich unspektakulärsten Bosskampf der jüngeren Spielegeschichte verstehen wir das mit der »Welt voll Schmerz« nur zu gut und wünschen uns, die Dunkelheit wäre niemals sichtbaren Spielszenen gewichen.

Promotion: » DARK jetzt bei Amazon.de bestellen

Mann beißt zu

Eric Bane kommt in einer Diskothek zu sich und weiß erst mal nix. Die gute alte Amnesie. Nach einer Engelsvision und ein paar Stakkato-artig rausgepressten Selbstgesprächen macht er Bekanntschaft mit Rose, der Besitzerin des Zappelschuppens.

Die knapp bekleidete und noch knapper animierte Dame verklickert Eric, dass er von einem Vampir angenuckelt worden ist und nun dringend das Blut seines »Erschaffers« benötigt, um nicht zu einem Ghul zu verschrumpeln und den Rest seines Daseins an Leichen lutschen zu müssen. Weil Eric aber nicht weiß, welcher Vampir ihm das angetan hat, soll der Lebenssaft eines anderen, sehr alten und mächtigen Blutsaugers Abhilfe schaffen.

Dark : Solange Wachen nur ein Fragezeichen über dem Kopf haben, ist noch alles okay und wir können in Ruhe zubeißen. Solange Wachen nur ein Fragezeichen über dem Kopf haben, ist noch alles okay und wir können in Ruhe zubeißen.

Also macht sich Eric nach einem Vampirkräfte-Tutorial (Gegner aussaugen, Gegner umhauen, Gegnern ausweichen) auf den Weg. Einfach so. Kein Gejammer, kein Verzweifeln, kein Zorn. Eric nimmt sein neues Vampierdasein ähnlich unaufgeregt zur Kenntnis wie einen heruntergefallenen Waschlappen.

Was zur Folge hat, dass wir Eric ähnlich unaufgeregt wie einen heruntergefallenen Waschlappen zur Kenntnis nehmen. Will meinen: Der Held ist uns von Beginn an egal, und seine Geschichte damit schon tot, bevor sie überhaupt begonnen hat.

Dark : Die Super-Vampire fallen wir zwar selbst an, erleben die eigentliche Blutsaugerei aber in einer Zwischensequenz. Die Super-Vampire fallen wir zwar selbst an, erleben die eigentliche Blutsaugerei aber in einer Zwischensequenz. Wobei Geschichte ohnehin wild übertrieben ist. In drei der vierkommafünf Kapitel geht's nur darum, bei Supervampiren einzusteigen und deren Gefolgschaft systematisch auszuschalten, um dann festzustellen, dass das Supervampir-Blut so super doch nicht ist oder dass Mr. Supervampir blöderweise gerade vor unserer Nase entführt wird. Und außerdem Supervampire! Die können nichts, die können nicht mal einen einzigen gescheiten Bosskampf liefern. Die stehen nur rum, schwingen markige Worte und lassen sich dann einfach anfallen. Worüber wir eigentlich froh sein müssen, wenn wir an die Plackerei mit den Schergen der Aushilfsdraculas denken.

Splinter Cell in schlecht

Die vierkommafünf Levels von Dark unterscheiden sich im groben Aufbau nicht sonderlich voneinander. Stets müssen wir durch eine Mischung aus Gängen und größeren Räumen voller Patrouille laufender, schießwütiger Wachen lavieren und dabei möglichst unentdeckt bleiben. Denn sobald Eric erspäht wird und die Wachen einen Alarm ausrufen, hängen einem gleich zig Typen an den Fersen. Und Vampire in Dark sterben an Bleivergiftung.

Kisten, Vitrinen, Blumenkübel dienen uns als Deckung, der Vergleich mit Hitman oder Splinter Cell drängt sich förmlich auf, nur das Eric nicht schießen darf und dass die die Dunkelheit, anders als beispielsweise in Splinter Cell, keinerlei Hilfe bietet. Ob nun diffuse Beleuchtung oder kaltes Licht aus Neonröhren - Eric bleibt immer gleich sichtbar. Nur die Distanz zu den Gegnern ist entscheidend. Wachpersonal in Dark kann in etwa zehn bis 15 Meter weit gucken. Mal sind's aber auch 20. Wie man rausfindet, wer wie weit schauen kann? Ausprobieren. Und im Zweifelsfall einen Alarm auslösen. Dann sterben. Und dann abermals ausprobieren.

Bild 1 von 71
« zurück | weiter »
DARK
In der Discothek Sanctuary geht die Geschichte los.
Diesen Artikel:   Kommentieren (85) | Drucken | E-Mail
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login

Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet?
» Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag  |  » Neuester Beitrag
1 2 3 ... 9 weiter »
Avatar Raveeen
Raveeen
#1 | 11. Jul 2013, 18:19
Das Spiel schon im ersten Absatz zerreißen und darunter ein Promotion link um Dark bei Amazon zu kaufen. Auch eine verrückte Idee
rate (46)  |  rate (4)
Avatar mister-meister
mister-meister
#2 | 11. Jul 2013, 18:34
48, lol so schlimm ist es nun auch wider ned, eher mite 60 bis 70...
rate (24)  |  rate (13)
Avatar Boogle24
Boogle24
#3 | 11. Jul 2013, 18:37
Zitat von mister-meister:
48, lol so schlimm ist es nun auch wider ned, eher mite 60 bis 70...


Vor allem, wenn die selbe Testerin MW3 91(!) Punkte gibt -.- Aber Tests von Frau Schmitz sollte man ja eh nicht ernst nehmen.
rate (94)  |  rate (49)
Avatar Coolstyle
Coolstyle
#4 | 11. Jul 2013, 18:37
Und ich hab gedacht das kommt irgendwie an Bloodlines ran, tja da lag ich wohl falsch....
rate (20)  |  rate (1)
Avatar solidgamer85
solidgamer85
#5 | 11. Jul 2013, 18:42
Wurde aber verdammt noch mal Zeit! Ein bisschen zu spät Gamestar, was?!
rate (4)  |  rate (22)
Avatar InnerConflict
InnerConflict
#6 | 11. Jul 2013, 18:44
wieder deutscher müll. schwedische modder produzieren da ja bessere spiele und mods. gott.
rate (10)  |  rate (32)
Avatar eXecution1992
eXecution1992
#7 | 11. Jul 2013, 18:44
http://www.gamersglobal.de/test/dark?page=0,2


Ein etwas Soliderer Test anscheinend haben die Entwickler/Publisher von Dark nicht genug von ihrem Kleinen Budget für die Wertung ausgegeben !
rate (11)  |  rate (27)
Avatar Fisher93
Fisher93
#8 | 11. Jul 2013, 18:47
Ich habs selbst gespielt. 48 kann ich mal gar nicht nachvollziehen. -.-
Das Spiel ist ziemlich schwer und die Checkpoints sind absichtlich so gesetzt.
Damit man nicht andauernd speichern kann. Genau das macht das Spiel ja aus.
Ich habs mit Tastatur und Maus gespielt und hatte nie Probleme mit der Steuerung.
Es ist ein ziemliches Geduldsspiel, aber viele er Abzüge find ich ungerechtfertigt.
Es ist kein Superhit, aber 70-75 hat es schon verdient, finde ich.
rate (25)  |  rate (6)
Avatar Morrich
Morrich
#9 | 11. Jul 2013, 18:52
Schon allein die Cell Shading Optik macht das Spiel zur Lächerlichkeit.

Wer hat sich diesen bekloppten Müll eigentlich ausgedacht? Da designt man aufwändig 3D Modelle um sie dann auf diese Weise eben wieder wie Comicfiguren aussehen zu lassen...ich kapiers nicht.
rate (13)  |  rate (54)
Avatar Deluxe1990
Deluxe1990
#10 | 11. Jul 2013, 18:59
Was ein schlechtes Testvideo!!!

Keine Ahnung von wem Gamestar da Geld erhalten hat oder vill auch nicht genug bekommen hat vom Publisher um dieses Game so schlecht zu machen auf jeden Fall kann ich viele Sachen wiederlegen die in diesem Video Kritisiert wurden.

1. Story:
Ja Eric jammert nicht so rum wie viele andere Charaktere aber mal ganz ehrlich ist denn das was schlimmes? Ich meine HALLO er erfährt gerade das er ein Vampir ist das ist meiner Meinung nach nicht sonderlich schlimm. Und wenn die Vampirfans unter uns so überlegen habe viele sich bestimmt schon mal gedacht wtf wäre das cool ein Vampir zu sein oder?
Mal davon ganz abgesehen hat er auch bedenken die er nach der gezeigten Scene geäußert hat.

2.Gameplay:

Die Spielbalance ist vollkommen ok hatte keinerlei Probleme da mit.

Aussage von Gamestar : Doof eig Eric kann am Anfang eig noch nichts dolles.

WTF was ein Blödsinn nach den ersten 3 erledigten wachen ( vor der Scene im Museum musste man noch sowas wie ein Tutorial durchlaufen und erstmal ins Museum reinkommen und konnte dort schon Skillpunkte bekommen) bekam man schon einen Skillpunkt! Das Spiel kann aber nichts da für das der Spieler zu blöde zum lesen und Skillen ist!!! Bei jedem Skill steht bei was er bewirkt keine Ahnung was daran so schwer sein soll zu lesen und auszuprobieren.

Unter anderem ist auch die aussage falsch das das Spiel erst ab der hälfte spielbar wird. Wie gesagt Skills lesen und richtig Skillen und das ist ein Spielprinzip das man eigentlich überall anwendet in jedem Spiel.

Und das mann mit dem Blut für die Spezialkräfte haushalten muss ist gerade das was das Game spannend macht es wäre zu einfach wenn man die kräfte dauerhaft ohne Begrenzung einsetzen könnte.

3. Gegner:

Es gibt im Spiel sehr wohl Gegnervielfalt und viele benötigen auch eine bestimmte Herangehensweise.

4. Bug:

Ja der Bug mit dem Busch ist sehr ungünstig aber mahl ehrlich es gibt kein spiel das bei erscheinen Bugfrei ist. Und ich hatte den Bug mit dem Busch nicht .

5. Fazit:

Wenn Gamestar weiter so schlechte Tests macht dann sehe ich auf lange zeit gesehen sehr Finstere Zeiten für Gamestar entgegen.
rate (34)  |  rate (34)
1 2 3 ... 9 weiter »

PROMOTION

Details zu DARK

Plattform: PC (Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: -
Release D: 28. Juni 2013
Publisher: Kalypso Media
Entwickler: Realmforge
Webseite: http://www.getintothedark.com/
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 1059 von 5767 in: PC-Spiele
Platz 739 von 9522 in: PC-Spiele | Action
 
Lesertests: eigene Wertung abgeben
Spielesammlung: 0 User   hinzufügen
Wunschliste: 2 User   hinzufügen
DARK im Preisvergleich: 143 Angebote ab 2,95 €  DARK im Preisvergleich: 143 Angebote ab 2,95 €
 
GameStar >  PC-Spiele  > DARK > Test
top Top
Werde Fan von GameStar auf FacebookFacebook Aboniere den YouTube-Kanal von GamestarYouTube Besuche Gamestar auf Google+Google+ GameStar auf Twitter folgenTwitter Alle RSS-Feeds von GameStar.deRSS-Feeds Jetzt GameStar-Newsletter bestellenNewsletter
© IDG Entertainment Media GmbH - alle Rechte vorbehalten