Nordic Games bringt noch 2016 mit Die Gilde 3 einen neuen Ableger seiner Aufbau- und Wirtschaftssimulationsreihe in den Handel. Bereits auf der Gamescom 2014 wurde das Spiel vorgestellt - nun gibt es neue Details zu den Inhalten und Features.

In einer Pressemitteilung erklärt das Entwicklerteam unter anderem die Funktionsweise der künstlichen Intelligenz im Spiel - die soll nämliche neue Maßstäbe setzen.

Mehr zum Spiel: Die Gilde 3 ist dynamischer als je zuvor

Zum Einsatz kommt ein adaptives KI-System namens EHE (Evolutive Human Emulator). Es basiert auf einem System, dem sechs Persönlichkeitseigenschaften zugrunde liegen und soll sich an jedes beliebige Bedürfnis- und Motivationssystem anpassen können. Die Entwickler versprechen sich dadurch die Entwicklung charakteristischer Verhaltensmuster, die wiederum für ein immersives Spielgefühl sorgen sollen.

Jean-René, der Gründer und leitende Programmierer bei GolemLabs, dazu:

Die Künstliche Intelligenz ist ein wesentlicher Bestandteil des Spiels. Seit wir an diesem Projekt arbeiten, lag unser Design- und Technologienfokus auf diesem Feature. Nicht nur, weil es eines unserer Fachgebiete hier bei GolemLabs ist, sondern auch, weil es Nordic Games ebenso wichtig war. Jede noch so kleine Handlung im Spiel ist mit einer Reihe von Werten bestückt, die verschiedene Aspekte der KI beeinflussen, um ein realistischeres Spielgefühl zu bieten. Jede Entscheidung des Spielers hat Auswirkungen auf die Umwelt, die Wirtschaft und das Verhalten von NPCs. So bietet EHE dem Spieler eine stetig wachsende Herausforderung

Die laut Herstellerangaben wichtigsten Features des Spiels im Überblick:

  • KI-System: Das neue, adaptive KI-System basiert auf einem System von sechs Persönlichkeitseigenschaften.

  • Gesellschaften: Besonders einflussreichen Vereine, von denen manche der Öffentlichkeit bekannt sind und andere im Geheimen agieren.

  • Riesiger Wiederspielwert: Die KI und zufallsbasierte globale Ereignisse sorgen dafür, dass jedes Szenario und jedes Spiel sich einzigartig spielt und anfühlt.

  • Charakter-/Dynastie-Entwicklung: Es gibt einen komplexen Skill-Baum, Berufe, Aktionen und Boni, die nur darauf warten, freigeschaltet zu werden.

  • Multiplayer mit bis zu 16 Spielern: Integrierter Multiplayer-Modus und Verbindung mit anderen The Guild 3-Spielern, ganz gleich, wo das Spiel gekauft wurde.

  • Karteneditor: Der Spieler kann Karten erstellen, sie mit der Spieler-Community teilen und seine Favoriten aus einer stetig wachsenden Bibliothek von Szenarien wählen.

Die Entwicklung von Die Gilde 3 übernimmt übrigens das kanadische Entwicklerteam GolemLabs. Strategiefans dürfte das Unternehmen unter anderem durch Superpower 2 bekannt sein.

Die Gilde 3
Das Straßenbild der Stadt passt sich an die nahen Gebäude an, um die Diebesgilde etwa entsteht ein Slum.