Auf der Gamescom-Pressekonferenz hat der Publisher Electronic Arts erstmals Die Sims 4 näher vorgestellt. Ein Trailer zeigt das überarbeitete Editor-System: Egal, ob es sich um eine Wohnzimmerwand, ein ganzes Dachgeschoss oder die Gesichtszüge einer Spielfigur handelt – alles kann mit Hilfe von einfachen Zieh- und Drückelementen in die gewünschte Form geschoben werden.

Das neue Sim-Erschaffungs-Tool heißt Create A Sim und soll das Formen von Körpern und Gesichtern so einfach machen wie »Kneten mit Ton, nur mit weniger Sauerei«.

Eine weitere Neuerung sind die stark ausgebauten Emotionen der Sims, die jetzt eine größere Rolle spielen und sogar von der Umgebung abhängig sind – zweideutige Bilder an den Wänden einer Wohnung können die Sims eventuell in Flirtlaune versetzen, während tieftraurige Musik sie vielleicht in Depressionen stürzt. Entwickler Maxis nennt diese Technologie »SmartSim« und verspricht die intelligentesten und glaubwürdigsten Sims, die je in einem Spiel der Reihe auftraten.

Die Emotionen der Spielfiguren sollen sich auf das gesamte Leben der Sims auswirken und Konsequenzen nach sich ziehen, die in der Entwicklung der simulierten Persönlichkeiten und ihrem Werdegang eine »kaskadenhafte« Rolle spielen - wer beispielsweise eine schwere Kindheit hatte, wird das auch in späteren Jahren zu spüren bekommen.

Die Sims 4
Die Pools wurden recht schnell per Gratisupdate nachgereicht und verbessern die Laune drastisch. Vor allem, wenn man beim Planschen mit den Liebsten plaudert.

Nach den Erfahrungen mit SimCity soll Die Sims 4 keinerlei Onlinezwang beinhalten, obwohl es natürlich trotzdem möglich sein soll, sich wie in den früheren Teilen von Die Sims mit anderen Spielern online auszutauschen. Das Spiel ist für 2014 angekündigt, hat aber noch kein konkretes Releasedatum.