Doom 4 : Todd Hollenshead id Software Todd Hollenshead id Software Bei der Entwicklung von Doom 4 will id Software Fehler der Vergangenheit wiedergutmachen. In einem Interview mit einem amerikanischen Spielemagazin verrät der Chef des Entwicklerteams Todd Hollenshead, wohin die Reise geht: »Es wird kein plumper Nachfolger von Doom 3, es wird aber auch kein kompletter Neuanfang. Doom 3 war ein Beispiel für einen Neuanfang.« Ja, also weder Fisch noch Fleisch? »Es ist ein wenig anders als der Vorgänger. Wenn ich allerdings verrate, inwiefern sich etwas ändert, würde ich sicher bei id Software rausgeschmissen, wenn ich zurückkomme. Deswegen muss ich es so vage halten«, sagt Hollenshead.

Ein paar Details lässt er sich schließlich doch entlocken. So fordert er die Fans auf, dass sie sich keine Sorgen machen sollten. Alles, was bislang vom Spiel gesehen habe, lässt den Schluss zu, dass beim Spiel wieder das klassische Doom-Gefühl aufkommen werde. Es stecke »allerdings noch tief in der Entwicklung«. Kein Wunder: id Software sucht auf der eigenen Homepage nach wie vor nach Entwicklern für Doom 4.

id Software hat neben dem Doom-Nachfolger, der noch keinen offiziellen Namen erhalten hat, noch einige andere Projekte in der Mache. So programmiert id Software noch fleißig am Multiplattformtitel Rage, während der kostenlose Multiplayer-Shooter Quake Live nach wie vor Betastatus hat. Nebenbei betreut id Sofware auch noch Raven Software, die am Shooter Wolfenstein arbeiten. Über Doom 4 ist bislang wenig bekannt. So gibt es keine Bilder. Es wurde ein bekannter Fantasy-Autor engagiert, der vermutlich eine Story schreiben soll, die auch ihren Namen verdient. Die Handlung wird nicht an Doom 3 anschließen. Ansonsten gibt es Absichtserklärungen, dass das nächste Doom technisch wegweisend werden soll.