Doom 4 : Das neue Doom hat mit dem alten neuen Doom nicht mehr viel gemeinsam. Vor dem Projekt-Neustart erinnerte das Spiel mehr an Call of Duty als an den Horror-Shooter-Klassiker. Das neue Doom hat mit dem alten neuen Doom nicht mehr viel gemeinsam. Vor dem Projekt-Neustart erinnerte das Spiel mehr an Call of Duty als an den Horror-Shooter-Klassiker.

Zum Thema Doom ab 9,49 € bei Amazon.de DOOM für 35,99 € bei GamesPlanet.com So wirklich in Fahrt kommt die Marketing-Maschinerie rund um das neue Doom zwar jetzt erst, an dem Projekt selbst arbeitet man bei Bethesda jedoch bereits seit einigen Jahren. Zwischenzeitlich gab es sogar einen kompletten Neustart des Projekts.

Warum man damals das Gefühl hatte, noch einmal von vorne anfangen zu müssen, hat der Marketing-Vice-President Pete Hines nun gegenüber der englischsprachigen Webseite Polygon erklärt.

In seinem damaligen Zustand sei das Spiel einfach zu weit vom ursprünglichen Doom entfernt gewesen, so Hines. Stattdessen habe man sich eher einem äußerst populären Militär-Shooter angenähert - und das habe sich irgendwie falsch angefühlt:

Wir waren mit dem Spiel, das wir in der Entwicklung hatten, nicht glücklich. Wir haben entschieden, dass es nicht genug Doom war und deshalb komplett verworfen werden müsse, um von vorne anfangen zu können. Einige Leute haben uns daraufhin verlassen und es gab einige neue Gesichter innerhalb des Studios. Aber abgesehen von dieser Veränderung - die für die Leute auch nicht einfach war - sind einige fantastische Dinge passiert.

Als einen der wichtigsten Effekte des Projekt-Neustarts bezeichnet Hines die Entwicklung der id Tech 6. Ohne einen kompletten Neuanfang bei der Entwicklung des neuen Doom wäre es dazu nicht gekommen, so der Marketing-Chef von Bethesda. Außerdem habe das alles letztlich für frisches Blut bei id Software gesorgt, und das sei sehr nötig gewesen.

Einer der ausschlaggebenden Punkte für den Reboot der Entwicklungsarbeiten war laut Hines übrigens das nicht zufriedenstellende Kampfsystem:

Es war einfach nicht schnell genug. Die Art und Weise, wie die Dämonen funktioniert haben, die Viszeralität des Kampfes und all die Dinge mit den Finishing-Moves und solche Sachen - all das war damals kein Teil des Spiels. Das Kampfsystem fühlte sich losgelöst an. Man ging die ganze Zeit in Deckkung und nutzte Dinge aus anderen First-Person-Shootern. Das mag für die ja okay sein, aber für Doom fühlte es sich nicht richtig an.

Bethesda hat Doom erstmals ausführlich auf der E3 2015 vorgestellt. In unserer Vorschau zum neuen Doom erklären wir, warum das Spiel zwar ein alter Hut ist, aber trotzdem dringend gespielt werden will.

Doom 4 - Eingestellte Version