John Romero : Der Game-Designer John Romero hatte bereits 1995 die Idee, Modder für ihren Arbeitsaufwand zu entlohnen. Allerdings war der Ansatz damals ein anderer. Der Game-Designer John Romero hatte bereits 1995 die Idee, Modder für ihren Arbeitsaufwand zu entlohnen. Allerdings war der Ansatz damals ein anderer.

Zum Thema Doom ab 9,49 € bei Amazon.de DOOM für 35,99 € bei GamesPlanet.com Vergangenen Monat haben Valve und Bethesda mit der Einführung von Bezahl-Mods für die Steam-Version von The Elder Scrolls 5: Skyrim für kontroverse Diskussionen gesorgt. Neu war die mittlerweile wieder fallen gelassene Idee aber offenbar nicht, wie nun Jophn Romero verriet: Der Branchen-Veteran hätte Modder nämlich am liebsten schon 1995 für ihre Werke entlohnt.

Das verriet der Mitgründer des Entwicklerstudios id Software im Gespräch mit der englischsprachigen Webseite gamesindustry.biz. Damals habe er ein System namens »id Net« geplant, so Romero. Hinter dem Namen verbarg sich damals die Idee für ein Portal, über das sich Doom-Spieler miteinander verbinden und die Werke verschiedener Mod-Entwickler gemeinsam hätten spielen können.

Allerdings enden hier auch schon die Gemeinsamkeiten der damaligen id-Pläne und der jüngsten Umsetzung durch Valve und Bethesda. Anstatt nämlich die Spieler selbst für die Nutzung der Modifikationen bezahlen zu lassen und lediglich einen Teil der Einnahmen an deren Ersteller auszuzahlen, planten Romero und sein Team damals die Modder direkt für den durch ihre Mods generierten Traffic auf dem id-Net-Portal zu bezahlen.

Letztlich stellte id Software das Projekt jedoch wieder ein, um sich voll und ganz auf die damalige Entwicklung von Quake fokussieren zu können.

Heute wäre ein solches System zwar alleine schon aufgrund der massiv veränderten Bedingungen im Internet (Traffic-Kosten, Werbeeinahmen etc.) nicht mehr wirklich umsetzbar. Damals jedoch wäre das id-Net-Konzept sicherlich deutlich besser bei der Community angekommen als der mittlerweile gescheiterte Ansatz von Valve und Bethesda.

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