DOTA 2 : Nachdem Steam seit vergangener Woche auch Free2Play-Spiele anbietet, wollte die französische Website Barredevie.com wissen, ob der Entwickler Valve auch selbst an einem F2P-Titel arbeitet. Die knappe Antwort von Valve-PR-Mann Doug Lombardi: Ja.

Was genau als Free2Play-Spiel bei Valve entsteht, wollte er dann aber doch nicht verraten. Barredevie.com spekuliert nun, dass sich ein solches Modell – kostenlos spielen, für Zusatzinhalte bezahlen – sehr für die MOBA-Fortsetzung DOTA 2 anbietet. So könnte – wie bei League of Legends - eine Auswahl an Helden für Jedermann zur Verfügung stehen, andere wiederum erst freigespielt oder für bares Geld gekauft werden können. Der Konkurrent Heroes of Newerth wiederum verkauft in seinem Ingame-Shop neue Helden-Outfits und andere kosmetische Zusatzinhalte.

Die nächsten Enthüllungen rund um DOTA 2 erwarten wir zur gamescom 2011 in Köln. So wird Valve die Spielemesse vom 18. bis 21. August besuchen. Was genau dort gezeigt wird, ist bisher noch unklar.

Valve hatte mit Icefrog den wichtigsten Macher der beliebten Warcraft 3-Map Defense of the Ancients eingestellt und als Teamleiter eine vollwertige Fortsetzung zur bekanntesten »Multiplayer Online Battle Arena« entwickeln lassen. Neben einigen Artworks und der Ankündigung großen Wert auf Hilfe- und Tutoren-Funktionen zu legen, ist es seit geraumer Zeit aber still um das Source-Engine-Projekt geworden.