Driver: San Francisco - PC

Rennspiel  |  Release: 30. September 2011  |   Publisher: Ubisoft
Seite 1 2   Fazit

Driver: San Francisco in der Vorschau

Tanner, wovon träumst du?

Ubisoft will die Fluchtfahrer-Serie mit einem Komapatienten ins Leben zurückrufen und streicht bei Driver: San Francisco auch gleich noch die Zu-Fuss-Missionen.

Von Benjamin Blum |

Datum: 13.09.2010


Er ist nicht nur kreativer Kopf, sondern auch Optimist von Beruf. »Fußball ist hier in Newcastle sehr wichtig. Unser Verein war vor ein paar Jahren sogar in der Champions League«, stellt Martin Edmondson die jüngere Vergangenheit von Newcastle United durchweg positiv dar. Dass der Verein im Jahr 2009 abstieg und gerade eine Saison in der zweiten Liga hinter sich hat, verschweigt der Creative Director von Reflections den Journalisten am Tisch. Mit dem gleichen Zweckoptimismus stellt Edmondson während des Studiobesuchs im Norden Englands das neueste Spiel seiner bekannten Reihe vor, das Driver: San Francisco heißen wird.

Driver: San Francisco
Tanner und Jones jagen den flüchtenden Jericho und kommentieren das actiongeladene Geschehen in Renderportrait-Einspielern.

Denn so wie Newcastle United nach dem Wiederaufstieg in die oberste Spielklasse an glanzvolle Zeiten aus der Vergangenheit anknüpfen möchte, wollen Edmondson und sein Team den Erfolg des ersten Driver aus dem Jahr 1999 wiederholen, das als Klassiker gilt. »Wir kehren zu unseren Wurzeln zurück«, sagt er und meint das im mehrfachen Sinne. So übernimmt wieder Tanner die Hauptrolle, der in Driver: Parallel Lines durch den wenig populären TK ersetzt worden war. Darüber hinaus liegt der spielerische Fokus zu 100 Prozent hinter dem Steuer der rund 120 Originalfahrzeuge.

Hengst mit Heckantrieb

Als Martin Edmondson erläutert, warum San Francisco der Schauplatz des fünften Driver-Spiels sein wird, klingt er wie ein Reisekaufmann, der seinen Kunden ein Urlaubsziel schmackhaft machen möchte: »Diese Stadt ist der ideale Schauplatz für Verfolgungsjagden.

Das Straßennetz ist mit seiner Mischung aus belebten Hauptstraßen, engen Seitengassen, Hügeln und dem kurvenreichen Hinterland sehr abwechslungsreich.« Als filmische Inspiration dienen dem Entwicklerteam Filme wie »Bullitt«, in dem Steve McQueen 1968 in einem Mustang durch »Frisco« brettert. Wer diesen Klassiker noch nicht gesehen hat, der erinnert sich einfach an »The Rock« - denn auch in diesem Action-Streifen beweist San Francisco seine Tauglichkeit als Schauplatz für wilde Verfolgungsjagden.

Genau eine solche dürfen wir nun ausprobieren: Wir setzen uns ans Steuer eines Mustangs und geben mit der »R2«-Taste des PlayStation 3-Controllers Vollgas. Unser Ziel: Tanners Erzfeind Jericho, der rücksichtslos durch die belebten Straßen Downtowns rast.

Also heften wir uns an seine Rücklichter, die einen roten Schweif hinter sich herziehen, und wuchten den Hengst mit Heckantrieb mit spürbarem Untersteuern um die Kurven. In der Cockpit-Perspektive stellt sich gleich das richtige »Den krieg' ich«-Gefühl ein, auch wenn die Grafik vergleichsweise unspektakulär wirkt - denn auf Spezialeffekte wie künstliches »Verwischen« wollen die Entwickler weitgehend verzichten. »Wir möchten eine möglichst realistische Erfahrung«, sagt Edmondson und nennt eine Effektorgie wie »The Fast and the Furios« als Gegenbeispiel.

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A*to*the*Z
#1 | 13. Sep 2010, 13:45
schön wär es doch mit dem alten Driver 1 still zu spielen, das waren mal spassige zeiten :)
aber wer weiss vllt. wird das neu konzept wirklich gut, hoffen wir mal
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Avatar Furb
Furb
#2 | 13. Sep 2010, 13:49
Man, Driver 1 war das erste Spiel was ich mir je selber gekauft habe - und ich habe es geliebt... Nachdem ich nach Tagen erstmals den Test in der Tiefgarage geschafft hatte ^^

Seitdem warte ich auf einen würdigen Nachfolger. Ich glaube ich muss weiter warten. Koma? Von Auto zu Auto springen? Verstehe nicht, warum sie nicht einfach mal ein klassisches Driver machen können *seuftz*
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Avatar quarz
quarz
#3 | 13. Sep 2010, 13:49
"..denn auf Spezialeffekte wie künstliches »Verwischen« wollen die Entwickler weitgehend verzichten. »Wir möchten eine möglichst realistische Erfahrung«.."

Dann guckt man sich das Video an und 'WAAAMS', ziehen die Autos kilometerlange Rücklichter hinter sich her. Von wegen kein "The Fast and the Furious". Immerhin siehts sonst nicht schlecht aus.
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Avatar Waldi77
Waldi77
#4 | 13. Sep 2010, 13:50
yeah, endlich mal der delorean in nem spiel!

das shift-prinzip und die story hingegen hören sich schon nen bissl komisch an, aber einfach mal abwarten...
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Avatar nullskill
nullskill
#5 | 13. Sep 2010, 14:00
nice!
aber 208 meilen frei befahrbare strassen sind nun eherlichgesagt unteres limit und nicht eines der größten strassennetze, oder irre ich mich gerade? TDU1 hatte damals schon 1600km und ich glaub NFS most wanted oder carbon haben auch nich gerade wenig, oder?

ansonsten nette idee mit dem shift feature. werds wohl mal anspielen wenns da is. :)
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Avatar nullskill
nullskill
#6 | 13. Sep 2010, 14:01
Zitat von quarz:
"..denn auf Spezialeffekte wie künstliches »Verwischen« wollen die Entwickler weitgehend verzichten. »Wir möchten eine möglichst realistische Erfahrung«.."

Dann guckt man sich das Video an und WAAAMS, ziehen die Autos kilometerlange Rücklichter hinter sich her. Von wegen kein "The Fast and the Furious". Immerhin siehts sonst nicht schlecht aus.


ähm, das liegt wohl daran, dass die autos, die man verfolgen soll zur besseren erkennung diese lichter hinter sich herziehen! ;)
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Avatar bharg
bharg
#7 | 13. Sep 2010, 14:17
Ich würde sagen, ihr seid am Anfang etwas zu persönlich.
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Avatar bharg
bharg
#8 | 13. Sep 2010, 14:19
Achja... Noch jemand hier, der bei dem Konzept an "Matrix" denken muss?
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Avatar Hunter200
Hunter200
#9 | 13. Sep 2010, 14:45
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar THor2101
THor2101
#10 | 13. Sep 2010, 14:56
die hinterherziehenden rücklichter sind einfach nur grauenvoll! Wozu? Man sollte doch in der Lage sein, erkennen zu können wohin jemand fährt, ohne dass da ein Riesenband hinterhergezogen wird. Also, wenn man das nicht abstellen kann, ist das Spiel für mich gestorben. Ein echter Feelingkiller! Warum machen die sowas?
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Details zu Driver: San Francisco

Plattform: PC (PS3, Xbox 360, Wii)
Genre Sport
Untergenre: Rennspiel
Release D: 30. September 2011
Publisher: Ubisoft
Entwickler: Reflections Interactive
Webseite: http://driver.us.ubi.com/teaser/
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
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