Elite: Dangerous : David Braben hat sich noch einmal für die Preisgestaltung des Alpha- und Beta-Tests der kommenden Weltraum-Simulation Elite: Dangerous gerechtfertigt. David Braben hat sich noch einmal für die Preisgestaltung des Alpha- und Beta-Tests der kommenden Weltraum-Simulation Elite: Dangerous gerechtfertigt.

Auf allzu viel Verständnis bei Außenstehenden stieß das Entwicklerstudio Frontier Developments nicht, als es den Alpha-Zugang zu seiner Weltraum-Simulation Elite: Dangerous an eine Investition in Höhe von 240 Euro koppelte und wenig später auch den Zugang zur aktuell laufenden Premium-Beta-Phase nur zu einen Preis von 120 Euro anbot.

Überraschend kam diese Preisgestaltung allerdings nicht - zumindest nicht für Spieler, die zuvor die Kickstarter-Kampagne des Spiels verfolgten. Die Preise für den Alpha- und Beta-Zugang waren nämlich äquivalent zu jenen der entsprechenden Backer-Stufen im Verlauf der vorherigen Crowd-Funding-Aktion. Eine andere Möglichkeit blieb dem Entwicklerteam da kaum, ohne seine Unterstützer und Geldgeber zu verärgern.

Trotzdem hat sich David Braben als Projektleiter und Gründer des zuständigen Entwicklerstudios im Rahmen der Develop-Conference diese Woche noch einmal zu den Preisen für die Test-Zugänge geäußert. Gegenüber eurogamer.net ließ der Game-Designer wissen, dass man absichtlich für eine hohe Zugangsschwelle gesorgt habe, um die Anzahl der Tester nicht zu hoch werden zu lassen:

»Wir haben sehr viel Kritik abbekommen. Aber damit eine Alpha-Phase auch eine authentische Alpha-Phase wird, ist es wichtig, dass es nicht zu viele Tester gibt. Vielleicht hätten wir das nicht an den Preis koppeln sollen, aber es erschien uns irgendwie logisch. Es machte einen fairen Eindruck.«

Zudem habe man ja auch sichergestellt, dass die ganzen Tester auch über die Testphasen hinaus noch von ihren Investitionen profitierten, so Braben weiter. Spieler, die an der bald endenden Premium-Beta teilnehmen würden, erhielten schließlich auch Zugriff auf alle Erweiterungen für das fertige Spiel. Das alleine kostet sonst noch einmal 40 Euro extra - ebenso wie eine Vorbestellung des Spiels. Am Ende haben Beta-Tester also lediglich 20 Euro für die Beta-Teilnahme gezahlt.

Die Standard-Beta zu Elite: Dangerous startet übrigens am 29. Juli 2014. Einen Zugang können sich Spieler, die das Projekt nicht bei Kickstarter mit einer entsprechenden Summe unterstützt haben, für 60 Euro über den offiziellen Game-Store unter zaonce.net kaufen. Zudem ist bereits eine Vorbestellung des fertigen Spiels für 40 Euro möglich. Wer sämtliche Inhalts-Erweiterungen haben möchte, muss noch einmal zusätzlich 40 Euro in den Expansion-Pass investieren - Alpha- und Beta-Teilnehmer natürlich ausgeschlossen.

» Elite: Dangerous in der Vorschau - Premium Beta 2 im Praxistest

Elite: Dangerous - Screenshots zur Guardians-Erweiterung