Manchmal bereitet man sich lange auf ein wichtiges Interview vor und dann macht eine Antwort die ganze Vorbereitung zunichte. So ist es uns beim Gespräch mit Pete Hines auf der Quakecon 2016 passiert.

Wir wollten mit dem Vizepräsidenten und PR-Chef von Bethesda ausgiebig über die Skyrim-Mega-Mod Enderal sprechen und dann das: Pete Hines kennt Enderal nicht. Vor unserem Interview hatte er noch nie von der Mod gehört.

Enderal im Test: So gut ist die Mega-Mod

Okay, Pete Hines ist ein vielbeschäftigter Mann und hat in seinem Job wahrlich genug anderes zu tun, als eine Mod für Skyrim zu zocken. Zumal es die Total Conversion im Juli 2016 nur auf Deutsch erschienen ist. Eine englische Version wird voraussichtlich im August folgen.

Trotzdem hat Enderal auch international hohe Wellen geschlagen. Magazine wie PC Gamer, Kotaku und Bethesdas offizieller deutscher Blog haben über die Entwicklung berichtet und gleich dreimal wurde die Enderal auf Moddb.com in die Top-5 der besten Mods in Entwicklung gewählt. 2014 sogar auf Platz eins. Ganz zu schweigen davon, dass sich das Entwicklerteam SureAI bereits mit der Mod Nehrim für The Elder Scrolls 4: Oblivion einen Namen in der Community gemacht hat.

Wir haben Pete auf jeden Fall mit Nachdruck ans Herz gelegt, sich die aufwändige Total Conversion einmal anzuschauen. Und wenn Sie Enderal auch noch nicht kennen, sollten Sie das natürlich ebenfalls tun.

Enderal
Obwohl wir in Enderal in lange Gespräche verwickelt werden und viele Quest komplett ohne Waffengewalt lösen, dürfen wir dann doch häufig genug zum Schwert greifen. Oder zu einem Feuer- und Blitzstab.