Das russische Entwicklerstudio Battlestate Games plant mit Escape from Tarkov ein Shooter-MMO, das sich ein wenig an DayZ anlehnt - und zwar nicht hinsichtlich der Zombie-Apokalypse als Setting, sondern insbesondere im Bezug auf Realismus und Authentizität.

Zwar ist auch Escape from Tarkov ein Survvial-Spiel, allerdings kommt der Titel völlig ohne Untote aus. Stattdessen stehen das Überleben und die Flucht aus der namensgebenden Stadt im Mittelpunkt des Geschehens. Viel Wert legt man dabei auf die Physik-Engine und verschiedene Features wie Krankheiten, Strahlenvergiftungen und tödliche Verletzungen.

Das Spielgeschehen selbst stützt sich auf ein von der Story angetriebenes Gameplay mit besonderen Quests. Durch das Abschließen von Missionen lernen die Spieler andere Überlebende und die Hintergründe des Konflikts zwischen den zwei verfeindeten militärischen Fraktionen kennen. Allerdings versprechen die Entwickler gleichzeitig auch völlige Handlungsfreiheit.

Außerdem soll es ein Skill- und Level-System mit über 100 verschiedenen Fertigkeiten geben. Letztere sind in die vier Gruppen Körper, Geist, Kampf und Praxis unterteilt und sollen verschiedene Spielstile ermöglichen.

Im Spielverlauf können die Spieler neben den Hauptmissionen auch optionale Nebenmissionen absolvieren, feindliche Basen angreifen oder mit anderen Spielern handeln und sogar kooperative Missionen angehen. Auch das Sammeln von Ressourcen und ein Crafting-System gehören zu den Spielinhalten. Den Entwicklern zufolge soll die spielerische Freiheit letztlich in ein von den Spielern beeinflusstes Wirtschaftssystem münden.

Auf der offiziellen Webseite zu Escape from Tarkov können sich interessierte Nutzer ab sofort für einen 2016 startenden Closed-Beta-Test anmelden. Erste Gameplay-Szenen aus dem Spiel sollen am 24. November 2015 präsentiert werden.

Escape from Tarkov - Screenshots aus dem Alpha-Livestream