Fortnite : In der neuesten Ausgabe eines US-Gaming-Magazins gab es eine Titelstory zu Fortnite. Nun sind zahlreiche Details zum Survival-Titel von Epic Games ins Netz gelangt. In der neuesten Ausgabe eines US-Gaming-Magazins gab es eine Titelstory zu Fortnite. Nun sind zahlreiche Details zum Survival-Titel von Epic Games ins Netz gelangt.

Der kommende Survival-Titel Fortnite vom Entwicklerstudio Epic Games hat in der Mai-Ausgabe der Gaming-Zeitschrift Game Informer eine ausführliche Cover-Story bekommen. Im Internet kursieren nun erste Details aus dem umfangreichen Bericht. Eine ausführliche Zusammenfassung aller Informationen hat unter anderem die englischsprachige Webseite computerandvideogames.com bereitgestellt.

Grundsätzlich setzt Fortnite demnach auf das bewährte Third-Person-Shooter-Gameplay, wie man es aus der ebenfalls durch Epic Games erdachten Shooter-Reihe Gears of War kennt. Dabei kombiniert das Spiel die Elemente Erkundung, Action, Individualisierung und Konstruktion zu einem großen Ganzen - verzichtet allerdings auf eine tiefgründige Story. Intern wird das Setting des Titels beispielsweise lediglich als »Die Welt«bezeichnet.

Als Antagonisten dienen im Spielverlauf mysteriöse Monster, die sich in der Nacht an zufälligen Stellen der Spielwelt zusammenbrauen und aus denen gefährliche Monster entschlüpfen. Aufgabe der Spieler ist es, diese dämonischen Portale mit einem Gerät namens Atlas zu schließen und währenddessen die einfallenden Monster-Horden abzuwehren.

Zum Release von Fortnite plant Epic Games mit insgesamt drei Kampagnen, die jeweils 10, 20 und 50 Stunden Spielzeit zu bieten haben werden. Jeder Kampagnen-Abschnitt wird dabei prozedural generiert und besteht aus einer ganzen Menge an zerstörbaren Elementen. Aus diesen können die Spieler Materialien abbauen und für den Bau ihrer Festung verwenden. Das alles muss allerdings tagsüber geschehen - in der Nacht tauchen schließlich die Monster auf und müssen bis zum Morgengrauen abgewehrt werden. Dann beginnt wiederum der Wiederaufbau der zerstörten Verteidigungsanlagen.

Im weiteren Spielverlauf gibt es immer neue und bessere Materialien und Blaupausen zu entdecken, mit deren Hilfe immer bessere Befestigungen und Waffen gebaut werden können. Zu Beginn der Kampagne startet der Spieler allerdings nur mit einem Brett, aus dem ein Nagel herausragt. Mit dem kann er theoretisch, ausreichend Zeit vorausgesetzt, bereits ein ganzes Gebäude einreißen - sofern er denn die tragenden Wände und Pfeilder bearbeitet.

Wände, Böden, Dächer, Mauern und Treppen können aus den drei Grundmaterialien Holz, Stein und Metall hergestellt werden. Für Waffen bedarf es allerdings einiger ausgefallenerer Zutaten, darunter etwa Batterien und Maschinenteile. Zu Beginn eines jeden Kampagnen-Abschnitts müssen die Spieler zudem überlegen, worauf sie sich fokussieren wollen - etwa auf die Herstellung einer Spitzhacke (was jedoch eine Weile dauert) zum schnelleren Ressourcenabbau oder auf das Auseinandernehmen eines Autos, um die eigenen Verteidigungsanlagen mit Sentry-Guns und Spike-Traps zu verstärken.

Insgesamt gibt es vier Klassen zur Auswahl:

  • Constructur: Kann schneller Strukturen errichten und benötigt dafür weniger Ressourcen. Außerdem kann er ein Gerät platzieren, das Strukturen in der Nähe repariert.

  • Ninja: Verfügt über einen Doppel-Sprung und einen Schnelligkeits-Boost. Verbesserbare Katanas machen aus ihm einen versierten Nahkämpfer. Außerdem kann er Ninjasterne und Rauchbomben werfen.

  • Commando: Der Kampf-All-Rounder im Spiel. Durch verschiedene Upgrades kann er mehr Schaden austeilen, schneller nachladen oder Debuff-Headshots verteilen. Außerdem darf er auf Granaten und Minen zurückgreifen.

  • Scavenger: Er kann Ressourcen schneller abbauen und ergänzt sich damit perfekt mit dem Contructor.

Weitere Klassen sollen zudem in Zukunft folgen. Die können bis zu einem maximalen Level von 20 aufsteigen.

Während die Spieler sich durch die einzelnen Abschnitte einer Kampagne kämpfen, wird immer mehr einer Hauptkarte freigelegt. Die Kampagnen-Teilnehmer können sich dann entscheiden, welchen Weg sie als nächstes gehen wollen. Die einzelnen Areale sind dabei thematisch unterschiedlich - manche sind in den Bergen angesiedelt, andere in einer Innenstadt. Außerdem gibt es weite Wiesen und Felder oder Industriegebiete. Außerdem soll es unterschiedliche Jahreszeiten und spezielle Abschnitte für Weihnachten, Halloween und andere Feiertage geben.

Es darf übrigens auch an mehr als nur einer Kampagne zur selben Zeit teilgenommen werden. Die Erfahrungspunkte werden allesamt dem Spieler-Account gutgeschrieben, und nicht den einzelnen Charakteren. Dabei ist die Rede von einem einfachen Drop-In-Drop-Out-Modus, der einen einfachen und schnellen Spielbeitritt gewährleisten soll. Ein jeder Spieler wird zudem eine Heimatbasis haben, in der er weitere Gebäude mit anderen Ressourcen als jenen, die in der Kampagne genutzt werden, errichten kann. Unter anderem gibt es ein Sägewerk, ein Krankenhaus, eine Waffenkammer, ein Kommandozentrum und mehr.

In diesen Gebäuden können dann die einzelnen Charaktere platziert werden, so dass sie gewisse Boni erhalten. Bestimmte Klassen machen dabei in gewissen Arealen mehr Sinn - ein Commando eignet sich beispielsweise bestens für die Waffenkammer. Die konkreten Auswirkungen verriet das Entwicklerteam bisher aber noch nicht.

Fortnite soll übrigens als Free2Play-Titel angeboten werden. Die genauen Details zum Bezahlmodell sind bisher aber wohl noch nicht ausgearbeitet. Orientieren möchte man sich eigenen Aussagen zufolge jedoch an League of Legends, Dota 2 und Hearthstone: Heroes of Warcraft.

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Fortnite