Meerschweinchen sind recht ungewöhnliche Helden. Im Actionspiel G-Force: Agenten mit Biss von Disney Interactive gehören die Nager einem supergeheimen Einsatztrupp der Regierung an. Ihr Auftrag ist es, den Großindustriellen Saber zu stoppen, der elektronische Geräte mit einem Chip zu Waffen macht. Das ist auch die Handlung des gleichnamigen Kino-Animationsfilms, der als Vorlage dient. Im Lizenzspiel ziehen Sie also gegen durchgeknallte Haushaltsgeräte in die Schlacht. Das funktioniert überraschend gut. Sie steuern entweder das Meerschweinchen Darwin oder die Fliege Mooch; die anderen Mitglieder bekommen Sie nur in Zwischensequenzen zu sehen oder hören sie über Funk. Funksprüche und Filmchen gibt es sehr
viele, was für Kinoatmosphäre sorgt. Die Meerschweinchen sehen fast so gut aus wie ihre Filmvorbilder. Dagegen fallen die detailarmen Umgebungen und menschlichen Charaktere deutlich ab.

G-Force: Agenten mit Biss : Hier halten wir uns mit unserer Elektropeitsche aggressive Headsets vom Leib. Hier halten wir uns mit unserer Elektropeitsche aggressive Headsets vom Leib.

Trotz der umfangreichen Kampfmöglichkeiten bleibt Darwin einfach zu steuern. Mit der Elektropeitsche können Sie Gegner betäuben, um dann per Jetpack außer Reichweite zu springen und sie zu beschießen – das alles allein mit der Maus und einer Sprungtaste. Moochs Steuerung ist träger, da er die Flugrichtung sehr langsam der Maus anpasst. Da G-Force insgesamt sehr einfach ausfällt, ist das Actionspiel nur eine Empfehlung für (jüngere) Fans des Films.

G-Force: Agenten mit Biss