GTA 5 : Rockstar Games hat seinen Open-World-Actiontitel GTA 5 beim Steam-Summer-Sale irreführend beworben und sich eine Rüge der britischen Werbeaufsicht eingehandelt. Rockstar Games hat seinen Open-World-Actiontitel GTA 5 beim Steam-Summer-Sale irreführend beworben und sich eine Rüge der britischen Werbeaufsicht eingehandelt.

Zum Thema GTA 5 ab 59,98 € bei Amazon.de Grand Theft Auto V für 47,99 € bei GamesPlanet.com Rockstar Games droht Ärger mit der britischen Wettbewerbsbehörde Advertising Standards Authority (ASA): Im Rahmen desdiesjährigen Steam-Summer-Sales hatte der Entwickler seinen Open-World-Titel GTA 5 zu einem reduzierten Preis angeboten. Der Haken: Der beworbene 25-Prozent-Rabatt kam lediglich dadurch zustande, dass das Hauptspiel zusammen mit einer Shark-Cardbeworben wurde.

Regulär hatte die PC-Version von GTA 5 auf Steam damals 59,99 Euro gekostet. Der reduzierte Preis lag bei 56,23 Euro. Der Preisnachlass beim eigentlichen Spiel war also deutlich geringer als die angepriesenen 25 Prozent, die erst durch die Miteinbeziehung der Shark-Card zustande kamen. Ein Einzelkauf des Hauptspiels war zunächst nicht möglich.

Die ASA hat Rockstar Games für diese Aktion nun gerügt, allerdings auch die Begründung des Unternehmens akzeptiert, dass es sich lediglich um einen Auszeichnungsfehler gehandelt habe, der nach drei Stunden behoben worden sei.

Allzu viel Befugnis hat die ASA allerdings ohnehin nicht. Die »Macht« der Behörde beruht lediglich darauf, dass sich Publisher und Entwickler vor einer Rufschädigung durch eine öffentliche Rüge fürchten und die kritisierten Werbemaßnahmen meist zügig wieder zurückziehen. Da der Steam-Sale ohnehin bereits vorbei ist, belässt es die ASA diesmal bei der Forderung, derart irreführende Werbung in Zukunft nicht mehr einzusetzen.

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