H1Z1 : Sony Online Entertainment hat noch einmal die Unterschiede seines Online-Zombie-Survival-Titels H1Z1 zu DayZ hervorgehoben. Sony Online Entertainment hat noch einmal die Unterschiede seines Online-Zombie-Survival-Titels H1Z1 zu DayZ hervorgehoben.

In einem auf der englischsprachigen Webseite pcgamesn.com veröffentlichten Interview hat sich Senior-Designer Jimmy Whisenhunt vom Entwickler und Publisher Sony Online Entertainment unter anderem zu den Unterschieden zwischen dem von ihm entwickelten H1Z1 und dem aktuell in einer Early-Access-Alpha verfügaren DayZ geäußert.

Am Anfang, so Whisenhunt, habe man lediglich ein Sandbox-Spiel machen wollen. Deshalb habe man sich auch nicht derart auf den Simulations-Aspekt versteift, wie es Dean Hall mit DayZ getan habe. Man simuliere einfach nicht jeden Aspekt eines Überlebenden in der Zombie-Apokalypse, sondern beschränke die durchaus vorhandenen Simulations-Aspekte auf Dinge, die in der wachsenden Sandbox-Spielwelt Sinn ergäben, so der Spielentwickler.

Unter anderem gebe es deshalb ein Jagd-System und man müsse Wasser aus einem See zunächst kochen, bevor man es problemlos trinken könne. Außerdem werde es notwendig sein, feucht gewordene Anziehsachen zu trocknen um nicht krank zu werden und Fahrzeuge würden sich nicht mehr so leicht steuern lassen, wenn der Untergrund durchnässt sei.

Außerdem spricht Wisenhunt einem Zyklus des Lebens und des Todes: Unter anderem wird es in der Wildnis Wölfe geben, die genau wie Menschen kein Aas fressen würden. Deshalb würden sie Jagd auf Menschen machen und möglicherweise auch umgekehrt. Um Zombies machten die tierischen Jäger jedoch einen großen Bogen, so Wisenhunt weiter. Zombies wiederum seien nicht allzu wählerisch und würden sowohl Menschen als auch Wildtiere - also auch Wölfe - jagen.

»Hin und wieder wird man sie also miteinander kämpfen sehen«, so der Senior-Designer.

Darüber hinaus wird es laut Wisenhunt jede Menge an Interaktionen zwischen den Spielern und der Spieler mit der Umwelt geben. So ließen sich etwa Bäume fällen, was dann jeder in der Gegend sehen und hören könne. Nach einer ganzen Weile würde die gefällte Vegetation dann jedoch wieder nachwachsen, führt Wisenhunt weiter aus.

Aus den gefällten Bäumen lässt sich schließlich Holz gewinnen, welches wiederum für den Bau von Häusern und Befestigungen benötigt wird. Möglich sei auch die Errichtung einer gewaltigen Festung durch mehrere Spieler. Allerdings könne das Verharren an nur einem Ort früher oder später dazu führen, dass die Ressourcen in einer Gegend knapp würden. Deshalb sei es irgendwann notwendig, weiterzuziehen. Das zurückgelassene Gebiet werde sich dann wieder erholen, so Wisenhunt.

Am Ende des Interviews kommt Wisenhunt dann noch einmal auf die Unterschiede zwischen H1Z1 und DayZ zu sprechen:

»Der Unterschied bei unserem Spielansatz ist einerseits die Größe und andererseits die Darstellung der Gefahr. Wir wollen, dass die Spieler gefährlich sind aber wir wollen gleichzeitig, dass es mehr Konsequenzen für das Töten andere Menschen gibt.«

Wann H1Z1 nun schließlich in die Early-Access-Phase starten wird, verriet aber auch Wisenhunt nicht. Letzten Hinweisen zufolge könnte es irgendwann im Juni 2014 soweit sein.

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H1Z1
Gegen Zombies und aggressive Mitspieler sind Pfeil und Bogen zwar nicht allzu effektiv. Dafür lässt sich beides relativ schnell und einfach gleich zu Beginn herstellen.