Heroes of Newerth - Free2Play

Echtzeit-Strategie  |  Release: 12. Mai 2010  |   Publisher: S2 Games
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Heroes of Newerth im Test | Seite 4

Gelungener DotA-Ableger

Kontrollbesuch im Februar 2011

Wenn sich die Fans von Heroes of Newerth über dessen wichtigsten Konkurrenten lustig machen wollen, müssen sie nur drei Buchstaben schreiben: LoL. Denn bekanntlich steht das Kürzel von League of Legends im Internet-Jargon auch für »laughing out loud«, ergo »lauthals ablachen«. Heroes of Newerth hat solche Wortspielerei allerdings gar nicht nötig, seine Qualität spricht für sich. Seit unserem Test (GS 07/10: 78 Punke) hat es sich zum beliebten DotA-Klon gemausert, der künftig sogar in der europäischen E-Sport-Liga ESL gespielt wird. Wir haben uns erneut in die turbulenten Teamschlachten gestürzt, um herauszufinden, was sich in den vergangenen Monaten getan hat. Nämlich sehr viel. Sehr viel Gutes.

Viel Pflege durch die Entwickler

Heroes of Newerth : Im neuen Casual-Modus spielen sich die effektvollen Heldenschlachten noch flotter. Im neuen Casual-Modus spielen sich die effektvollen Heldenschlachten noch flotter. Im Test von Heroes of Newerth hatten wir noch gewitzelt, Versionsnummern von Spielen seien wie dicke Alpinisten: Sie steigen sehr, sehr langsam. Pustekuchen, binnen acht Monaten kraxelte die Kennzahl der Heldenhatz rasant von 1.0.0.1. auf 2.0.4.2. -- ein Beleg dafür, dass der Entwickler S2 Games (Savage 2) regelmäßig Updates strickt. Der bislang gehaltvollste Patch datiert vom 13. Dezember und beförderte Heroes of Newerth auf die Version 2.0.

Die brachte unter anderem ein schnelleres und komfortableres Matchmaking sowie den neuen Modus »Casual«. In Letzterem verdienen die Helden mehr Gold und steigen zu Partiebeginn schneller im Level auf, was flottere und kürzere Partien ermöglicht. Diese nette Abwechslung zu den regulären Schlachten steigert die Langzeit-Motivation. Als Konsequenz erhöhen wir unsere Endlosspiel-Wertung um einen Punkt.

Neue, einfallsreiche Karten

Heroes of Newerth : Die neue Karte Grimm’s Crossing bietet Gefechte zwischen Dreierteams. Die neue Karte Grimm’s Crossing bietet Gefechte zwischen Dreierteams.

Darüber hinaus lieferte das Update 2.0 die Schneekarte »Grimm’s Crossing«, die Gefechte zwischen Dreierteams sowie ein neues Spielelement bietet: Teleport-Gebäude, zwischen denen die Spieler hin und her springen können. S2 Games heckt für die Schlachtfelder also endlich originelle Ideen aus, weshalb wir auch die Kartendesign-Wertung um einen Punkt anheben. Außerdem haben die Entwickler mit dem Patch 2.0 die Beta-Version eines Level-Editors eingebaut, mit dem die Fans eigene Arenen basteln können. Die lassen sich allerdings nicht einfach ins Spiel einbauen, stattdessen müssen Sie Ihr Werk erstmal auf einer Community-Website veröffentlichen und hoffen, dass es die Entwickler übernehmen. So beugt S2 Games einer Flut überflüssiger Karten vor.

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Avatar Blubble
Blubble
#1 | 14. Mai 2010, 19:46
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Avatar Alibär
Alibär
#2 | 14. Mai 2010, 19:52
Lieber Herr Graf wenn man sich eine Spielebewertung anschaut will man nicht ihre persönliche Meinung, die sich durch den gesamten Test zieht, sondern ein objektives Urteil.
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Avatar Blubble
Blubble
#3 | 14. Mai 2010, 19:55
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Avatar RealSkaarj
RealSkaarj
#4 | 14. Mai 2010, 19:59
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Avatar Kraallo
Kraallo
#5 | 14. Mai 2010, 20:15
Michael nur so als Tip wenn du mal wieder
Heroes of Newerth spielst kauf dir Schuhe so kannste wenigstens von den gegnern wegrennnen.

Ich finde dota clone sollten von orginal dota spielern getestet werden.Nichts gegen dich Michael.^^
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Avatar XtremTogi
XtremTogi
#6 | 14. Mai 2010, 20:25
Zitat von Blubble:


Dem Wertungskasten nach sind die Punkte komplett berechtigt.

Nein.
"keine kommandierbaren Truppen à la Demigod"
Will niemand, brauch niemand. Mal ehrlich, dass ist wie bei Mount & Blade. Keine epische Story? Warum auch? Nur weil andere das machen heißt es nicht, dass alle das machen müssen oder es besser wäre. Wer Einheiten kontrollieren will muss nur die richtigen Chars wählen.
"keine zuschaltbaren KI-Gegner als Sparringspartner"
Will niemand, brauch niemand.
"kein motivierendes Drumherum wie in League of Legends"
Will niemand, brauch niemand. Boni die man kaufen kann oder erst sehr spät kriegt, weil man viel Zeit invstieren muss, würden hier dem Spielprinzip eines möglichst fairen Sportspiels im Wege stehen. Diese Spiel soll nicht Spaß machen, sondern man soll sich mit anderen messen. Zudem motiviert das PSR-System.
"lange Lernphase für Einsteiger"
Wer schlau genug ist sich im Forum ein bisschen zu informieren und auch mal mit seinen Mitspielern redet, dürfte die Lernphase deutlich verkürzen und sonst ist die Community schuld und nicht das Spiel an sich. Ist klar das nicht jeder Casual Depp sofort durchsteigt und 10:0 Stats raushaut, wobei das PSR-System doch einigermaßen funktioniert und durchaus ordentlich trennt. Nach ein parr Spielen hat man den Dreh raus und spielt mit anderen auf Augenhöhe.
Man muss sich immer fragen, was will das Spiel eigentlich? Will es eine Story erzählen oder mich lieber frei machen lassen? Will es in erster Linie unterhalten oder Sport sein?
80-85 Pkt wären auf jeden Fall drin gewesen. Gut, aber nicht überragend. HoN ist nichts anderes als Sc2. Eine behutsame Weiterentwicklung. Naja Sc2 wird dann wieder 90 Pkt kriegen.

Und bitte. LoL ist ein anderes Spiel. Details unterscheiden sich?! Dann sind das aber ganz schön große Details. LoL spielt sich anders. Fähigkeiten, Items, Drumherum etc. HoN und LoL haben nur das Grundprinzip gemein, sonst eher wenig.
Also ist auch das Fazit, LoL wäre der "bessere" Klon, etwas sehr überzogen.
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Avatar Xelotath
Xelotath
#7 | 14. Mai 2010, 20:29
Immerhin hat es einen Punkt mehr als LoL bekommen. Aber mich würde wirklich mal der Accountname von dem Herrn Redakteur hier interessieren, und auch nur, um sich mal seine Spiele anzuschauen und zu sehen, ob er denn der richtige für den Test war. Ich sag nur der Spaß mit iRacing und dem Ragequitten.

EDIT: Und lange Ladezeiten - auf welchen Mühlen spielt ihr bitte? Ich hab hier grad mal einen Q6600 verbaut, und ja, während der allererste Spieleinstieg gern mal ~20 Sekunden dauert, ist jeder darauffolgende in 5 Sekunden hinter sich gebracht.
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Avatar Terranigma
Terranigma
#8 | 14. Mai 2010, 20:40
Ich stimme #6 da zu - persönlich finde ich, dass HoN weit aus schlechter wegkommt, als es das verdient. Es mag nun nicht unbedingt der Erwähnung wert sein, doch finde ich es ausgesprochen lobenswert, dass HoN in einem derart reifen Zustand auf den Markt kommt: Blizzard-Titeln hält man oft zu Gute, dass sie in der Beta weiter sind als manch Vollpreis-Titel. Für HoN kann man mindestens dasselbe behaupten.


Ich finde den Vergleich zu LoL und Konsorten recht 'unpassend'. Es wäre in etwa gleichermaßen ungerecht Unreal Tournament vorzuwerfen, dass es ein Spiel für Minimalisten wäre, da es nicht die taktische Tiefe eines Battlefield² erreicht, oder, dass es keine freischaltbaren Goodies gibt wie in vielen anderen Shootern auch. Man wäre sich einig: UT möchte all' das gar nicht aber es schadet dem Spiel auch nicht. Ich würde UT deswegen aber nicht ein Spiel für Minialisten nennen.

HoN fokusiert sich auf das, was DotA macht und wenn man es einen Klon nimmt, stimmt das ganz und gar. Ich halte es jedoch nicht für angemessen, es mit anderen DotA-Ablegern zu vergleichen in Hinsicht dessen, was die Titel an Features bieten. Man wirft WorldInConflict auch nicht vor, dass es keinen Basisbau besitzt. Ich würde vielmehr darauf achten, was HoN seinem Anspruch nach seien möchte, und das sagten die Entwickler sehr klar: ein DotA-Ableger, welcher die technischen Begrenzungen von WarCraft³ überwindet. Das gelingt HoN ausgezeichnet.


Zumindest eine 80'er-Wertung - d.h. ein "Sehr Gut" - hätte ich dem Spiel auf jeden Fall zugestanden, denn viele Kritikpunkte sind in den Augen der meisten Fans des DotA-Prinzips (meinetwegen auch AoS-Prinzip) relativ wurscht; Aufrüstbare Gebäude, Creeps, etc. sind nunmal überhaupt nicht von HoN beabsichtigt und das kann man ihm kaum als Versäumnis vorwerfen. Es ist ausgesprochen preiswert, war eine extrem lange Zeit in der Beta-Phase und ist technisch sehr ausgereift, was gerade heute (leider) eine angenehme Überraschung ist. Viele der Kritikpunkte, und die daraus resultierende Gesamtwertung, kann ich nicht nachvollziehen: die niedrige 80'er-Marke hätte es allemal erreichen dürfen.
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Avatar Der Falk
Der Falk
#9 | 14. Mai 2010, 20:46
Der Test krankt meiner Meinung nach an zwei Sachen:
a) HoN, LoL, Dota und Co sind ein eigenes Genre. Man bräuchte also eigentlich eigene Maßstäbe.
b) HoN ist als eSport-Titel angelegt. Hier gilt wieder das gleiche: man bräuchte andere Maßstäbe. eSport-Spiele als Spaßspielchen für zwischendurch zu testen ist ähnlich sinnvoll wie "Die Sims 3" an eSport-Maßstäben zu messen.

In diesen beiden Dingen kommen mir Spielemagazine allgemein ein bisschen rückständig vor. Bei der Gamestar erschwert zusätzlich noch das Wertungssystem eine sinnvolle Bewertung. Nicht, weil's doof wäre, sondern weil es neue Entwicklungen (neue Genres, eSport-Fokus) überhaupt nicht abbilden kann.

Wobei ich den Test nicht schlecht machen will - inhaltlich gibt es nix zu bemängeln und die Wertung ist auch gut begründet. Ich finde die ganze Herangehensweise bloß unpassend.
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Avatar Wisdoom
Wisdoom
#10 | 14. Mai 2010, 20:50
Ich finde das einfach nur Lame ein Spiel zu klonen indem man paar Namen verändert und dann auch noch Geld dafür zu verlangen! Nein danke, wenn dann Dota.
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Details zu Heroes of Newerth

Plattform: PC
Genre Strategie
Untergenre: Echtzeit-Strategie
Release D: 12. Mai 2010
Publisher: S2 Games
Entwickler: S2 Games
Webseite: http://www.heroesofnewerth.com
USK: noch nicht geprüft
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 1078 von 5767 in: PC-Spiele
Platz 110 von 520 in: PC-Spiele | Strategie | Echtzeit-Strategie
 
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