Mass Effect 2 - PC

Action-Rollenspiel  |  Release: 28. Januar 2010  |   Publisher: Electronic Arts
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Special: Mass Effect 2

Die Ankunft-DLC im Test

Hol’s der Reaper! Der letzte DLC zu Mass Effect 2 entpuppt sich als Enttäuschung: kurz, simpel, wenig Handlung. Biowares Rollenspiel-Highlight hätte ein würdigeres Abschlusskapitel verdient.

Von Michael Graf |

Datum: 30.03.2011


Zum Thema » Test-Video zu Die Ankunft DLC-Addon im Check » Die Ankunft - Trailer Video zum Mass Effect 2-DLC » Versteck des Shadow Broker DLC-Test zu Mass Effect 2 » Mass Effect 2: DLC-Video Zaeed, Kasumi & Co » Test: Mass Effect 2 So gut ist das Rollenspiel Wer den ersten Trailer zu Mass Effect 3 gesehen hat, weiß schon, dass Biowares Rollenspiel vom Angriff auf die Erde handeln wird: Die Reaper, außerirdische Maschinenwesen, überfallen unseren Heimatplaneten. Wie die Fieslinge dorthin kommen, ist allerdings unklar; am Ende von Mass Effect 2 gondelt die Reaper-Flotte noch weit außerhalb der Milchstraße herum.

Um die Story-Lücke zwischen dem zweiten und dem dritten Teil zu schließen, hat Bioware für Mass Effect 2 einen letzten DLC veröffentlicht, der den vielsagenden Titel Die Ankunft trägt. Die Download-Episode behandelt also die Rückkehr der Reaper.

Nach dem DLC-Glanzlicht Versteck des Shadow Brokers waren unsere Erwartungen an Die Ankunft hoch. Denn das Shadow-Broker-Paket bot eine spannende Geschichte, feine Dialoge, ein Wiedersehen mit unserer alten Bekannten Liara sowie schöne Schauplätze (ein Abschnitt spielte auf der Außenhülle eines Raumschiffs).

Die Ankunft kann dieses Niveau allerdings nicht halten, der letzte DLC zu Mass Effect 2 ist zugleich einer der schwächsten und lieblosesten. Ein krönender Abschluss bleibt dem Rollenspiel-Highlight verwehrt.

Mass Effect 2 : In Die Ankunft verbringen wir die meiste Zeit damit, in grauen Gängen auf humanoide Gegner zu schießen. Abwechslung sieht anders aus. In Die Ankunft verbringen wir die meiste Zeit damit, in grauen Gängen auf humanoide Gegner zu schießen. Abwechslung sieht anders aus.

Preis und Größe: Das DLC-Sparpaket

Dass Die Ankunft nicht gerade der umfangreichste DLC zu Mass Effect 2 ist, zeigen schon die geringe Download-Größe von 880 Megabyte und der Sparpreis von 560 Bioware-Punkten (4,88 Euro).

Tatsächlich flimmert bereits nach weniger als zwei Spielstunden das Schlussgespräch über den Bildschirm, und das auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad. Auf den niedrigeren fällt die Spielzeit noch kürzer aus, weil Tode und damit Wiederholungsversuche wegfallen.

Um Die Ankunft angehen zu können, müssen wir Mass Effect 2 nicht durchgespielt haben, ein Savegame aus der Spielmitte genügt. Außerdem müssen keine anderen DLCs installiert sein.

Mass Effect 2: Die Ankunft
PC-Screenshots aus dem DLC-Addon

Die Handlung: Passt auf einen Bierdeckel

Ein Funkspruch des aus dem ersten Mass Effect bekannten Erdenadmirals Hackett leitet den DLC-Handlungsstrang ein: Die Forscherin Amanda Kenson wurde von den außerirdischen Batarianern verhaftet, die uns schon im Mass-Effect DLC Bring Down the Sky das Leben schwer gemacht haben.

Mass Effect 2 : Admiral Hackett erteilt uns den Auftrag. Admiral Hackett erteilt uns den Auftrag. Unser Auftrag lautet selbstverständlich, Kenson zu retten. Allerdings dürfen wir wählen, ob wir sofort lospreschen oder erst noch andere Missionen erledigen. Denn Die Ankunft ist eine optionale Nebenquest, der DLC integriert sich nicht in die Haupthandlung.

So befreien wir zunächst Kenson aus einem batarianischen Gefängnis und begleiten sie danach zu einer Asteroiden-Basis. Die Schauplätze sind allerdings öde, abgesehen vom allerletzten Abschnitt schießen wir uns ausschließlich durch graue Gänge, in denen humanoide Gegner (erst Batarianer, dann Menschen) lauern. Eine spektakuläre Inszenierung sieht anders aus.

Mass Effect 2 : Wir müssen Amanda Kenson (rechts) aus einem batarianischen Gefängnis befreien. Wir müssen Amanda Kenson (rechts) aus einem batarianischen Gefängnis befreien.

Von einer überraschenden Wendung abgesehen plätschert auch die Story dahin, am Ende sind wir nur wenig schlauer als am Anfang. Lediglich an zwei Stellen dürfen wir Gut-Böse-Entscheidungen treffen, allerdings ohne spürbare Auswirkungen. Da sind wir von Bioware viel, viel Besseres gewohnt.

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Avatar nightm4re
nightm4re
#1 | 30. Mrz 2011, 15:05
oh nooooez!
schade, dass sich ME2 nicht mit einem Paukenschlag verabschiedet.
dann halt weiterwarten bis ME3...
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Avatar Karrash
Karrash
#2 | 30. Mrz 2011, 15:09
Genau so sehen meiner Meinung nach DLCs aus, die kein Mensch braucht.
Bringt ja nichtmal die Handlung groß weiter. Was soll sowas?
Ja ich weiß: Finanzmittel generieren.
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Avatar Michael Obermeier
Michael Obermeier
#3 | 30. Mrz 2011, 15:13
Das Schlimme daran: Obwohl's recht stumpfsinnig war, hat's mir allein wegen des Wiedersehens mit Shepard Spaß gemacht. Biowares diabolischer Plan ist voll aufgegangen, ich bin Normandy-abhängig.:(
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Avatar RelaxisCrazy
RelaxisCrazy
#4 | 30. Mrz 2011, 15:15
Echt schade und es ärgert mich langsam wirklich zu sehen, das sich für so ein geiles Spiel und gerade für den Übergang so wenig Mühe gegeben wird... Ich bin jemand ich zahle gerne für eines meiner Lieblingsspiele aber irgendwann hört es auf... und genau an dem Punkt wo die Qualität fehlt... wirklich schade...
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Avatar P@triot
P@triot
#5 | 30. Mrz 2011, 15:15
Dummes DLC Konzept. Preis/Leistung = 0. Und zum wiederholten mal Me2 installieren und sich wieder an das Spiel zu gewöhnen (Steuerung, Gameplay) macht doch auch niemand. Es ist so sinnlos.
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Avatar servana
servana
#6 | 30. Mrz 2011, 15:20
Das Problem ist wenn man die DLC`s mehr in die handlung des hauptspiels oder allgemein der geschichte integriert sind, dann heulen die leute wieder rum die gegen DLC sind weil sie dann ja nicht die komplette geschichte erleben.
Und deswegen kommen die Zusatzinhalte so daher wie sie sind, ein nettes gimmik aber nicht richtig in die spielwelt eingebaut.
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Avatar SinisterMJ1
SinisterMJ1
#7 | 30. Mrz 2011, 15:23
Zitat von P@triot:
Preis/Leistung = 0.


Äääh, die Aussage stimmt nicht. Wenn die Leistung nicht dem Preis angemessen ist, wäre es eher unendlich. Preis / Leistung -> 0 bedeutet Preis ist gering für das, was geboten wurde!

scnr ;)
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Avatar Shakril
Shakril
#8 | 30. Mrz 2011, 15:26
5 euro als billig zu bezeichnen, für ein story schnipsel?
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Avatar [L]efty_TrC
[L]efty_TrC
#9 | 30. Mrz 2011, 15:26
Zitat von P@triot:
Dummes DLC Konzept. Preis/Leistung = 0. Und zum wiederholten mal Me2 installieren und sich wieder an das Spiel zu gewöhnen (Steuerung, Gameplay) macht doch auch niemand. Es ist so sinnlos.


Wer deinstalliert denn bitte ME2?? ;)

Also bis auf Kasumi und den Shadow-Broker DLC hab ich keinen gespielt, dabei bleibt es nun auch (leider). Ich hatte wirklich mehr erwartet und wäre auch bereit gewesen mehr (z.b 10-15€) zu bezahlen, wenn der DLC hochwertig (Umfang, Begleiter,...) geboten hätte, aber so

ME3 erscheint doch erst Ende des Jahres, hätten sie sollen lieber noch 3 Monate warten und dann den DLC rausbringen, der es auch würdig ist.
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Avatar Krustenkaese92
Krustenkaese92
#10 | 30. Mrz 2011, 15:36
Ich hatte ja so ne fette Episode, wie den ShadowBroker-DLC erwartet. Schließlich schlägt "Die Ankunft" die groooße Brücke zwischen Teil 2 und Teil 3, wie es schon soo oft betont wurde.
Und dann so ne Mini-Mission ohne Begleiter?!
Ich habe den DLC wirklich schon durch und habe zu 95% wirklich nur geballert. Dialoge gabs gar keine (relativierend gemeint). Und die wirklich "große" (und einzige?) Entscheidung im DLC konnte man selber nicht einmal auswählen.

naja, eigentlich habe ich mir diesen DLC nur angetan, damt ich auch möglichst viel in ME3 importieren kann.
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Details zu Mass Effect 2

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Rollenspiel
Untergenre: Action-Rollenspiel
Release D: 28. Januar 2010
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: BioWare
Webseite: http://masseffect.bioware.com
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
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