Es ist N7-Tag und BioWare veröffentlicht allerlei Informationen zum kommenen Rollenspiel Mass Effect: Andromeda. Wir fassen hier alles Wichtige zusammen:

Was der Trailer verrät

Wie versprochen hat BioWare zum heutigen N7-Day, am 7. November 2016, einen neuen Trailer veröffentlicht. Das 1:43 Minuten lange Video zeigt allerdings kein neues Gameplay, sondern ist ein reiner Cinematic. Der bringt dafür aber endlich auch die richtige Mass-Effect-Stimmung rüber.

Wir folgen dem neuen Schiff Hyperion in eine noch unbekannte Galaxie und müssen mit ansehen, wie einiges schiefzugehen scheint. Wir stürzen offenbar ab (wie auch das geleakte Konsolen-Cover vermuten lässt) und finden uns in einer äußerst lebensfeindlichen Umgebung wieder - nur dass wir diesmal die Aliens sind.

ME: Andromeda in der Preview: Mehr Freiheit in einem größeren Universum

Neue Galaxie, neue Helden, neue Feinde

Wie bereits aus dem letzten großen Trailer bekannt, scheinen wir auch geheimnisvolle Ruinen zu entdecken, die die Gravitation beeinflussen können und womöglich von einer alten Alien-Zivilsation ähnlich der Proteaner in den Vorgängern stammen könnten.

Auch riesige Gegner, Drohnen und feindliche Aliens gibt es zu sehen, einer davon wird offenbar auch die Rolle des Antagonisten einnehmen. Als Release-Termin wird der Frühling 2017 genannt, eine Verschiebung wird es also voerst wohl doch nicht geben.

Echtes Gameplay soll es dann wieder am 1. Dezember bei den Game Awards zu sehen geben:

Was die Andromeda Initiative verrät

Was zuerst wie ein gewöhnlicher Newsletter wirkt, entpuppt sich im Briefing-Video als durchaus interessante Informationsquelle:

Unsere Reise führt uns 600 Jahre in die Zukunft und startet im Jahr 2184, also zwischen Mass Effect 1 und 2. Andromeda spielt damit im Jahr 2784 und die Mission startet wohl mit dem Ziel, den Reapern zu entkommen. Neben unserem Archenschiff Hyperion verlassen noch zwei weitere die Milchstraße in Richtung Andromeda-Nebel, an Bord unterschiedliche uns bekannte Alien-Spezies, die über ihren eigenen Pathfinder verfügen - ein Elite-Soldat, Wissenschaftler und Anführer.

Der erste menschliche Pathfinder war Alec Ryder, der Vater des Geschwisterpaares Scott und Sarah Ryder, von denen einer später unsere Spielfigur wird. Ryder absolvierte das aus den Vorgängern bekannte N7-Training.

ME: Andromeda in der Preview: Mehr Freiheit in einem größeren Universum

Fremde Planeten mit Auto und Eigenheim?

Ziel der Mission ist es eine neue Heimat für die Bewohner der alten Galaxie zu finden, es scheint sich also nicht nur auf die Menschheit zu beziehen. Mögliche Ziele wurden vorher bereits identifiziert. Neben den Archen wird es außerdem wie versprochen ein Mako-Fahrzeug namens »Nomad« zur Fortbewegung auf den Planeten und ein kleineres Schiff namens »Tempest« geben, mit dem wohl Planeten von der Arche aus angeflogen werden können.

Interessant ist auch die Information zum Ausbauen von Außenpunkten. Das deutet darauf hin, dass es tatsächlich eine Form von Basenbau oder Crafting geben könnte. Auch von der Bestimmung neuer Alien-Rassen ist die Rede. Gemeinsam deutet das tatsächlich auf einen Fokus auf Erkunden, Erforschen und Ressourcen sammeln neben den Kämpfen hin. Neue Waffen werden allerdings ebenfalls versprochen.

Interessant sind außerdem die Artworks (Man muss im Video auf das Fragezeichen klicken), die verschiedene Planetenoberflächen zeigen - während wir in den Trailern hauptsächlich Sand zu Gesicht bekamen, gibt es hier noch Eis und Lava zu sehen.

Mass Effect: Andromeda - Artworks

Alle Infos zu Beta, Editionen und mehr

Es wird eine Beta zu ME: Andromeda geben, für die man sich auf der Website BioWare Beacon registrieren kann.

Spieler auf der Xbox One können sich außerdem freuen: Im Rahmen der Abwärtskompatibilität mit der Xbox 360 werden Mass Effect 2 und Mass Effect 3 spielbar und ein Teil von EA Access. Für PC-Spieler werden sie außerdem über Origin Access verfügbar.

Da der vierte Teil unabhängig von der Trilogie entsteht, muss man die Vorgänger für Andromeda aber nicht zwangsläufig gespielt haben.

Aktuell sind drei verschiedene Verkaufseditionen von Andromeda bestätigt:

Mass Effect: Andromeda :

  • Standard Edition

  • Deluxe Edition

  • Super Deluxe Edition

In der Standard Edition gibt es für Vorbesteller die Weltraumforscher-Rüstung, einen Skin für das Fahrzeug und einen Multiplayer Booster Pack.

In der Deluxe Edition gibt es zusätzlich das Pathfinder-Freizeitoutfit, die Plünderer-Panzerung, das Pathfinder-Elitewaffenset, das Haustier Pyjak, den digitalen Soundtrack und ein Multiplayer Deluxe-Starterpack.

Kaufen Sie die Super Deluxe Edition, erhalten Sie alles bisher genannte plus Multiplayer Super Deluxe Booster Packs.

Zusätzlich gibt es außerdem noch zwei Collector's Editions ohne Spiel. Die warten dafür mit einem (wahlweise fernsteuerbaren) Modell des Nomad-Fahrzeuges auf - also eine nette Ergänzung für Sammelfans.

Auf Amazon wird die Standard Edition für den PC für rund 60 Euro gelistet, die Konsolenfassung mit 70. Die offiziellen Preise für die anderen Versionen sind noch nicht bekannt. Die Booster Packs bestätigen zudem, dass es wieder einen Multiplayer-Modus geben wird. Der heutige Leak lässt vermuten, dass es sich ähnlich wie in ME 3 wieder um einen 4-Spieler-Koop mit KI-Gegnern handeln könnte. Für Erfolge wurde man mit Kisten belohnt, die sich auch über Echtgeld kaufen ließen.

Mass Effect: Andromeda - Screenshots aus dem Games-Award-Trailer