Auf der E3 zeige Electronic Arts erste bewegte Bilder aus dem Multiplayermodus des Frostbite-2.0-Shooters Medal of Honor: Warfighter. Der Multiplayer-Modus wird eine Vielzahl an Spezialeinheiten aus der ganzen Welt bieten. Im Trailer werden die amerikanischen Einheiten OGA, Seals und SFOD-D, die russische Spetsnaz-Alfa-Group, die polnische GROM und das britische SAS gezeigt.

Für welche Gruppe sich der Spieler entscheidet, beeinflusst anscheinend auch das Vorgehen im Spiel. Die Seals gehen ruhiger vor und setzen auf Schleichen und Sniper-Gewehre, die SFOD-D nutzen Sprengstoff und die SAS setzen auf schwere MGs. Dazu soll es noch viele weitere Sondereinsatzgruppen aus der ganzen Welt geben, so dass viele Spieler mit den Einheiten aus ihrem Land spielen können.

Im Trailer sieht man außerdem allerhand Gadgets. Über dem Kampfgebiet fliegt eine Aufklärungsdrohne, ein fahrbarer Kampfroboter mäht reihenweise Gegner um und ein weiterer Spieler setzt einen Luftschlag ein. Per Mörserangriff wird zudem ein ganzer Turm in Schutt und Asche gelegt. Auch die Deckung lässt sich, ähnlich wie in Battlefield 3, an vielen Stellen wegschießen. Im letzten Medal of Honorgab es noch keine zerstörbare Umgebung im Multiplayer, obwohl der Mehrspieler auch dort auf der Frostbite-Engine basierte - anders als der Solo-Modus. In Warfighter scheint es nun zerstörbare Umgebungen zu geben, allerdings wohl nur mit Einschränkungen.

Vorbesteller-Boni

Wie inzwischen üblich, bietet auch Medal of Honor: Warfighter Vorbesteller-Boni. Kauft man die Limited Edition des Ego-Shooters, bekommt man unter anderem das U.S. Navy Seal Sniper freigeschaltet, inklusive McMillan TAC-300 Gewehr.

Wer das Spiel über Origin vorbestellt, bekommt frühzeitigen Zugriff auf das SAS Spec Ops-Pack. Im Digital Deluxe-Pack erhalten Spieler zu den oben genannten Einheiten noch die russische Speznas Gruppe vorzeitig.

Der Singleplayer-Trailer

Die Single-Player-Gameplay-Demo zu Medal of Honor: Warfighter von der E3 zeigt einen Einsatz in Mogadischu. Am Anfang sieht alles nach einer ruhigen Bootsfahrt aus. Die Sonne geht gerade unter und das Wasser ist herrlich klar. Doch das Team rund um den schon aus dem Vorgänger Medal of Honorbekannten Dusty ist nicht nach Urlaub. Eigentlich will die Gruppe möglichst unauffällig in die Stadt eindringen - doch daraus wird nichts.

Bereits der erste Sniper entdeckt die Gruppe und so muss sich der Spieler durch die Brandung an Land kämpfen. Der Bootssteg gibt unter dem Dauerfeuer nur wenig Deckung. Nach den ersten Gefechten geht es in ein halb zerstörtes Gebäude. Dort wird die erste Neuerung deutlich: Vor verschlossenen Türen kann der Spieler jetzt auswählen, wie die KI vorgehen soll. Dusty sprengt kurzerhand das Schloss aus der Verankerung und die Gegner im nächsten Raum werden in Zeitlupe ausgeschaltet.

Schon steht der Spieler vor dem nächsten Problem: Aus einem gegenüberliegenden Gebäude wird die Gruppe von einem Sniper beschossen. Per Lasermarkierung wird ein Luftschlag angefordert, der dem Haus keine Chance lässt.

Ein paar Meter weiter bekommt der Spieler die Kontrolle über eine fahrbare Drohne. Mit dieser kämpft man sich durch die Kanalisation auf einen großen Platz. Unter heftigem RPG-Feuer endet die Präsentation. Das komplette Video gibt es in unserer Video-Galerie.

» Vorschau zu Medal of Honor: Warfighter

Medal of Honor: Warfighter
Einmal mehr schickt uns ein Ego-Shooter in den Nahen Osten. Einen äußerst hübschen Nahen Osten, der Frostbite Engine 2 sei Dank.