Medieval : Die grün eingefärbten Provinzen stellen unser spanisches Herrschaftsgebiet dar; die gelben und roten Ländereien sind akut rebellionsgefährdet. Die grün eingefärbten Provinzen stellen unser spanisches Herrschaftsgebiet dar; die gelben und roten Ländereien sind akut rebellionsgefährdet. Ach, als Franzosen-König hat man's schwer! Gerade wollen wir die letzten Provinzen Englands erobern, da erreicht uns die päpstliche Forderung: »Rückzug und zehnjähriger Frieden!« Andernfalls droht uns die Exkommunikation - ein schöner Angriffsvorwand für andere katholische Fraktionen wie das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Unsere Kreuzritter in Palästina fürchten derweil eine muslimische Gegenoffensive. Doch sizilianische Galeeren blockieren die Seeroute zurück nach Frankreich. Endlich, eine gute Nachricht: Der König von Dänemark hat eine unserer Töchter geheiratet - die daraus resultierende Allianz wird die Deutschen zur Vorsicht mahnen!

Strategie für Genießer

Medieval : Unsere Allianz aus Dänen (weißes Wappen), Engländern (rotes) und Deutschen (schwarzes) greift eine muslimische Riesenfestung an. Beachten Sie die Truppenmassen im Hintergrund. Unsere Allianz aus Dänen (weißes Wappen), Engländern (rotes) und Deutschen (schwarzes) greift eine muslimische Riesenfestung an. Beachten Sie die Truppenmassen im Hintergrund. Medieval : König Alfonso XI bietet uns seine Tochter - links die aktuellen Allianzen und Kriege. König Alfonso XI bietet uns seine Tochter - links die aktuellen Allianzen und Kriege. Medieval ist eines der seltenen Eroberungsspiele, die sowohl die strategische als auch die taktische Ebene ernst nehmen. Drei Kampagnen stehen zur Wahl, die 1087 (kurz vor dem ersten Kreuzzug), 1205 sowie 1321 beginnen. Ein Dutzend Hauptparteien wie Engländer, Spanier, Türken und Ägypter, dazu diverse kleinere Fraktionen, bevölkern die Karte. Über die verschieben Sie Armeen im Risiko-Stil, schauen sich per Rechtsklick Provinzen an und geben Befehle. Erst wenn Sie sich um alle Bauaufträge, Gesandschaften und Truppenbewegungen eines Jahres (= Zuges) gekümmert haben, zieht die KI - ein gewollter Nachteil für den Spieler. Nun kommen nacheinander die resultierenden Konflikte dran: Hunderte wuseliger Soldaten marschieren, in Regimenter unterteilt, über weitläufige 3D-Schlachtfelder. Jede Fraktion befehligt maximal 16 Regimenter zu meist 100 Mann, der Rest wartet außerhalb des Schlachtfelds und rückt erst nach, wenn ein anderer Verband flieht.

Wer's realistisch mag, spielt mit Erschöpfungsregel, Munitionsverbrauch und beschränkter Kamera - Sie sehen dann nur so weit wie Ihre Regimenter. Dem Angreifer bleiben je nach Größe der Schlacht zwischen 20 und 60 Minuten, alle Gegner aufzureiben oder zu verjagen. Am besten klappt das, indem man den feindlichen Heerführer ausschaltet - das tut der Moral gar nicht gut! Gewinnt der Angreifer, wechselt die Provinz den Besitzer. Doch die neuen Untertanen gewöhnen sich nur langsam an den Eroberer. Deshalb reagieren Sie mit Besatzungstruppen, einem besonders fähigen Verwalter, niedriger Steuerrate oder Priestern (steigern die Anhängerschaft der eigenen Religion).