Men of War: Red Tide in der Vorschau | Seite 2
Angespielt: Knackig schwere Taktikschlachten
Grafik & Sound
An der Grafik hat sich nicht viel geändert. Die hübschen Explosionen und die zerstörbaren Gegenstände sind geblieben, genauso wie das abwechslungsreiche Gelände-Design. Allerdings sind auch die niedrige Sichtweite und die schlichten Modelle dabei. In den Menüs und auf dem Ladebildschirm werden Sie mit zwei schnell nervigen Musikstücken berieselt. In den Gefechten selbst haben die Entwickler glücklicherweise auf Musikuntermalung verzichtet. Durch Funksprüche, Gebrüll der Soldaten und Waffeneinschläge kommt hier echte Schlachtfeldatmosphäre auf. Bei Mörserbeschuss wackelt sogar der Boden.
Realismus & KI
Dieser Realismus, ein Markenzeichen der Serie, zieht sich durch Red Tide. Von Explosionen werden Ihre Truppen zu Boden geworfen und sind betäubt. Mehr als zwei Schüsse überlebt man nicht und auch leichte Deckung zersplittert unter Feuer. Die KI reagiert fast immer nachvollziehbar, besetzt MG-Stellungen erneut, sucht neue Deckung, setzt Spezialfähigkeiten ein und wirft sich zu Boden, wenn eine Granate in der Nähe explodiert. Nur bei Beschuss mit dem Scharfschützen bleibt Sie reglos sitzen und lässt sich brav einen Soldaten nach dem anderen abknallen. Red Tide ist genau wie schon Men of War ein spannendes und anspruchsvolles Taktikspiel für Profis. Die werden sich an den technischen Macken auch nicht stören.