Metal Gear Solid 5 : Mit den Episoden von Metal Gear Solid 5 will Hideo Kojima die Globalpolitik der USA infrage stellen. Mit den Episoden von Metal Gear Solid 5 will Hideo Kojima die Globalpolitik der USA infrage stellen.

Mit den Spielen Metal Gear Solid 5: Ground Zeroes sowie Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain möchte der Game-Designer Hideo Kojima die globale Politik der USA in ein etwas anderes Licht rücken - sogar ein wenig herausfordern.

Dies gab Kojima in einem Interview mit The Guardian bekannt. Demnach habe er im Rahmen der Metal-Gear-Solid-Serie die Rolle der USA in der Globalpolitik schön mehrfach infrage gestellt oder sogar kritisiert. Mit den beiden Episoden von Metal Gear Solid 5 will er jetzt eine Situation aufzeigen, bei der die USA nicht mehr als Zentrum der Welt angesehen wird.

So findet beispielsweise das Spielgeschehen von Metal Gear Solid 5: Ground Zeroes in einem US-Gefangenenlager an der Küste von Kuba statt. Das ist eine bewusste Anspielung auf das reale Guantanamo-Gefängnis.

»Guantanamo war definitiv etwas, mit dem ich mich in dem Spiel beschäftigen wollte. Hollywood präsentiert die US-Armee auch weiterhin als die guten Jungs, die stets die Aliens oder Fremde besiegen. Ich versuche, diesen Fokus etwas zu verändern. Diese Filme stellen vielleicht nicht den einzigen Weg dar, um aktuelle Angelegenheiten zu sehen. Ich versuche in diesen Spielen einen alternativen Weg zu präsentieren.«

Kojima will in Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain die Spieler vor die ethische Wahl stellen, ob er sich an der nuklearen Abschreckung beteiligt oder einen alternativen Weg einschlägt. Wann genau das Spiel auf den Markt kommen wird, ist bisher noch nicht bekannt.

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