Metro: Last Light - PC

Ego-Shooter  |  Release: 17. Mai 2013  |   Publisher: Deep Silver
Seite 1 2   Fazit

Metro: Last Light in der Vorschau

Artjom gegen die Faschisten

Auf der E3 hat uns der Entwickler 4A Games seinen Shooter Metro: Last Light präsentiert: Der Nachfolger des Geheimtipps Metro 2033 soll noch schöner werden – und noch gänsehautiger.

Von Michael Graf |

Datum: 12.06.2011


Zum Thema » Gameplay-Trailer zu Metro 2 Erste Spielszenen im Video » Metro 2033 im Test So gut ist der Vorgänger Metro: Last Light soll »eines der schönsten Spiele dieser Generation« werden, verspricht zumindest der Entwickler 4A Games. Und zwar zum Auftakt der E3-Präsentation, bei der wir den U-Bahn-Shooter in Augenschein nehmen.

Okay, große Worte. Allerdings tritt Metro: Last Light auch ein großes Grafikerbe an, schon der Vorgänger Metro 2033 sah klasse aus – so lange man im Untergrund unterwegs war. Die Oberwelt entpuppte sich als weniger faszinierend und vergleichsweise detailarm.

In Metro: Last Light soll die Grafikqualität nicht mehr schwanken, die Entwickler wollen sich mit allen Schauplätzen gleich viel Mühe geben. Und den Beweis dafür wollen sie postwendend antreten.

Die Story: Krieg im Tunnel

Dementsprechend beginnt die E3-Präsentation auch nicht in einem Tunnel, sondern an der Oberwelt, in den verheerten Straßenschluchten des postapokalyptischen Moskau. Von einer Kirchenruine aus gleitet die Kamera über tote Plattenbauten und eine Straße, auf der sich Autowracks stapeln. Die Szenerie wirkt schon jetzt viel liebevoller gestaltet als im Vorgänger.

Metro: Last Light : Die überirdischen Level sollen in Metro: Last Light besser ausfallen als beim Vorgänger Metro 2033. Die überirdischen Level sollen in Metro: Last Light besser ausfallen als beim Vorgänger Metro 2033.

Eine Stimme erklärt die Hintergrundgeschichte, wir wollen allerdings nicht zu viel verraten – könnte ja sein, dass noch jemand Metro 2033 spielen möchte. Sagen wir also einfach: Last Light knüpft (logischerweise) nur an eines der beiden Vorgänger-Enden an, die Lage an der Oberfläche beruhigt sich langsam.

Im Untergrund herrscht hingegen immer noch Krieg, mehrere Fraktionen kämpfen um die Vorherrschaft in den Moskauer U-Bahntunnels. Und dort geht‘s jetzt auch hin: DIe Kamera zoomt auf zwei Männer, die einen Schacht hinab klettern. Einer der beiden ist Artjom, der Held von Metro 2033 und Metro: Last Light. Der andere Mann ist Khan, ebenfalls ein alter Bekannter aus dem Vorgänger. Das Spiel wechselt in die Ego-Perspektive.

Willkommen in der Metro.

Die Spielweise: Heimlich oder Aggressiv

Artjom und Khan wandern durch einen Bahntunnel, bis ein riesiges Spinnennetz den Weg blockiert. Als der Held auf Tuchfühlung an die Barriere herantritt, können wir kleine 3D-Spinnen erkennen, die darauf herum huschen – so viel zum Thema Grafikqualität. Dann zückt der Held ein Feuerzeug und fackelt das Netz ab.

Eine Ecke weiter stößt Artjom auf eine Patrouille, zwei Mann. Er kauert im Schatten und wartet, bis sie vorbei marschiert sind. Dann schleicht er los und ersticht den ersten Mann von hinten mit seinem Messer, den zweiten erschießt er mit seinem Sturmgewehr.

Schleichpassagen sollen in Metro: Last Light insgesamt wichtiger werden, Artjom wird sogar Glühbirnen aus der Fassung drehen können, um für Dunkelheit zu sorgen. In den meisten Missionen kann er sich daher entscheiden, ob er lieber aggressiv oder heimlich vorgeht. Die KI lässt allerdings noch zu wünschen übrig: Artjoms Schuss im Tunnel etwa verhallt ungehört, obwohl zwei Ecken weiter eine Feindbasis liegt.

Metro: Last Light
In einer Zwischensequenz erleben wir, wie Moskau von Atomraketen zerstört wird.

So gelangt der Held in ein ehemaliges Zugdepot, auf einer Hebebühne steht eine rostige Lokomotive. Das Depot ist allerdings nicht verlassen, hier hausen Faschisten, die Nazis des Untergrunds.

Besonders bemerkenswert sind hier die schicken Licht- und Physikeffekte. Um sie zu demonstrieren, feuert Artjom auf ein Lagerfeuer, über dem ein Wasserkessel hängt. So verschiebt er die brennenden Holzscheite, zudem tropft Wasser in die Flammen, die glaubwürdig flackern – was auch den Schattenwurf beeinflusst.

Diesmal alarmiert der Schuss allerdings die Wächter. Ein Feuergefecht entbrennt, mit dem 4A Games das (eingeschränkt) zerstörbare Terrain von Metro: Last Light demonstriert – beispielsweise zerbröseln getroffene Betonbarrieren. In einem Schuppen findet Artjom schließlich eine Gatling-Kanone, mit der er erstmal ein komplettes Wachbataillon niedermäht, das durch ein Tor stürmt.

Seltsam: Mit der Wumme lassen sich zwar die Böden eines Holzregals zerschießen, nicht aber die Streben: Das Gerüst bleibt stehen. Aber Metro: Last Light ist ja auch noch lange nicht fertig, die Entwickler feilen hoffentlich noch an der Physik.

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Avatar KeksGoth
KeksGoth
#1 | 12. Jun 2011, 12:41
Also mehr vom bekannten nur in etwas besser. Wurde leider nie richtig mit dem Vorgänger warm :/
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Avatar Lord_milo
Lord_milo
#2 | 12. Jun 2011, 12:45
der Vorgänger war GENIAL !
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Avatar bharg
bharg
#3 | 12. Jun 2011, 12:52
Gerade die Kämpfe gegen die Nazis haben mir ne Menge Spass gemacht später im ersten Spiel.

Hoffe der neue wird länger und hat nen interessanten Multiplayer.
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Avatar matt.berger
matt.berger
#4 | 12. Jun 2011, 12:58
Zitat von KeksGoth:
Also mehr vom bekannten nur in etwas besser. Wurde leider nie richtig mit dem Vorgänger warm :/


Der erste Teil war halt etwas düster... das macht aber die besondere Atmosphäre von Metro 2033 aus.
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Avatar Farvahar
Farvahar
#5 | 12. Jun 2011, 12:58
Zitat von bharg:
Gerade die Kämpfe gegen die Nazis haben mir ne Menge Spass gemacht später im ersten Spiel.

Hoffe der neue wird länger und hat nen interessanten Multiplayer.


Solange es nicht "künstlich" in die Länge gezogen wird, würde ich mich auch auf eine längere Kampagne + Multiplayer freuen. Der hat in 2033 schon gefehlt.

@ topic Das hört sich sehr vielversprechend an! Metro 2033 hatte durch eine grandiose Atmosphäre begeistert und wenn Last Light diese ebenfalls hat, wird das ein toller Shooter.
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Avatar Lake
Lake
#6 | 12. Jun 2011, 13:02
Metro 2033 hat mir ganz gut gefallen, hatte aber mit den S.T.A.L.K.E.R. -Spielen etwas mehr Spass. Gut fande ich, dass es immer mal wieder Anspielungen gab auf andere russische Titel. (Picknick am Wegesrand, usw..)

(:
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Avatar schizzl
schizzl
#7 | 12. Jun 2011, 13:10
Der Vorgänger war super!!! Das einzige schlechte an dem Spiel war das Schießgefühl! Das fühlte sich total steif und bumslos an! Hoffentlich wird es in Metro LL anders!!
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Avatar Razzaro
Razzaro
#8 | 12. Jun 2011, 13:21
Der erste Teil ist bei einigen grafischen Aspekten die Referenz. Extrem scharfe Texturen, unglaublich tolle Beleuchtung und der wahnsinns Nebelschleier unter DirectX11. Auch die Geschichte war interessant und die Begleiter am Ende.... ohne Worte! Shooter lass ich immer mehr links liegen, weil es eh immer das Gleiche ist. Abeer Metro war super! Freue mich auf den Nachfolger.
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Avatar Andithemighty
Andithemighty
#9 | 12. Jun 2011, 13:29
Zitat von bharg:
Gerade die Kämpfe gegen die Nazis haben mir ne Menge Spass gemacht später im ersten Spiel.

Hoffe der neue wird länger und hat nen interessanten Multiplayer.


Wo waren da NAZIS??
Ich habs 2xmal durchgespielt habe da keine gefunden!
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Avatar grasstunger
grasstunger
#10 | 12. Jun 2011, 13:34
Zitat von Andithemighty:


Wo waren da NAZIS??
Ich habs 2xmal durchgespielt habe da keine gefunden!


Ich denke er meinte die Faschisten.
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PROMOTION

Details zu Metro: Last Light

Plattform: PC (PS4, PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 17. Mai 2013
Publisher: Deep Silver
Entwickler: 4A Games
Webseite: http://enterthemetro.com/de/
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 203 von 5752 in: PC-Spiele
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