Minecraft : Entwickler Mojang hat ein Problem mit der Account-Sicherheit von Minecraft-Spielern - mehr als 1800 ihrer Mailadressen und Passwörter lassen sich derzeit online finden. Entwickler Mojang hat ein Problem mit der Account-Sicherheit von Minecraft-Spielern - mehr als 1800 ihrer Mailadressen und Passwörter lassen sich derzeit online finden.

Zum Thema Minecraft ab 3 € bei Amazon.de Update (26. Januar 2015): Mittlerweile hat sich Mojang noch einmal explizit zu den aktuell im Internet kursierenden Datensätzen von Minecraft-Spielern geäußert. Der Firmensprecher Owen Hill äußert in einem Blog-Eintrag auf mojang.com, dass sein Unternehmen keineswegs Ziel eines Hacker-Angriffs geworden sei. Vielmehr würden die Accountdaten aus erfolgreichen Phishing-Versuchen stammen.

Hill rät deshalb auch noch einmal allen Minecraft-Spieler, keinesfalls ihre Accountdaten gegenüber angeblichen Mojang-Mitarbeitern preiszugeben.

Grund zur Panik gibt es laut dem Firmensprecher übrigens nicht. Selbst wenn es einem Hacker gelingen sollte, Datensätze zu stehlen, so seien die Account-Passwörter doch absolut sicher verschlüsselt.

Ursprüngliche Meldung: Dem Newsportal heise online liegt eine Liste mit 1800 gestohlenen Datensätzen von Minecraft-Spielern vor. Diese Datensätze beinhalten unverschlüsselte Mailadressen und Passwörter, ein Missbrauch ist damit ein Leichtes. Auch deutsche Accounts finden sich in der Liste.

Bereits heute sind zudem neue Datensätze aufgetaucht - teilweise mit Doppelungen, teilweise mit neuen Einträgen. Wie viele Accounts tatsächlich kompromittiert wurden, und ob weitere Listen folgen, ist nicht bekannt. Auch eine Herkunft nennt heise nicht.

Sollten Spieler durch diesen Leak tatsächlich ihren Account verloren haben, sollen sie sich umgehend bei Mojang melden (Link) - auch eine Mail in deutscher Sprache könne bearbeitet werden.