Zum Thema Minecraft ab 9,89 € bei Amazon.de Minecraft hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wahren Phänomen der Popkultur entwickelt - Millionen von Spieler aus aller Welt und aus allen Gesellschaftsschichten tummeln sich Tag für Tag auf den zahlreichen Servern des Spiels.

Für Werbetreibende ist das Spiel damit heute fast so interessant, wie es Second Life einmal war. Durch Modifikationen, eigene Server oder Maps versuchen immer mehr Unternehmen, ihre Produkte in der beliebten Klötzchenwelt zu bewerben. Und dem möchten Mojang und Microsoft nun offenbar einen klaren Riegel vorschieben.

Werbefirmen, Unternehmen, Non-Profil-Organisationen und Politikern ist es im Rahmen neuer Richtlinien für die kommerzielle Verwendung von Minecraft nun ausdrücklich untersagt, selbst oder durch die Beauftragung eines Dritten...

  • ...eine Modifikation oder einen Server zu erstellen, die oder der nicht in Verbindung mit Minecraft stehende Produkte in spielbarer Form bewirbt (Beispiel: Wer ein Restaurant betreibt, darf das Restaurant nicht in Minecraft nachbauen)

  • ...eine Map oder Modifikation zu erstellen, durch die ein Film oder eine Serie beworben wird (Beispiel: Wer für ein Filmstudio arbeitet, darf keinen offiziellen Trailer aus Gameplay-Material produzieren)

Fans dürfen jedoch auch weiterhin Dinge in Minecraft bauen, die ein bestimmtes Restaurant, einen Film oder etwas anderes repräsentieren, so lange die Absicht dahinter nicht ist, diese Dinge ausdrücklich zu bewerben oder zu verkaufen.

Mojang betont, dass die Regeln nur für Unternehmen und Organisationen gedacht sind, die Minecraft dazu verwenden, ihre Produkte zu verkaufen oder zu bewerben.

Die kompletten Richtlinien finden sich auch auf deutscher Sprache auf der offiziellen Minecraft-Webseite.

Minecraft - Times Square