Mirror’s Edge : Mirror's Edge Mirror's Edge In einer modernen Großstadt in einem Überwachungsstaat der Zukunft lebt die junge Faith. Sie ist in den Augen der Offiziellen eine Verbrecherin, denn Sie handelt mit verbotenem Material. Mit Informationen, die sie als so genannte Runnerin (deren Bewegungsspektrum sich am Trendspot Parkour orientiert) über die Dächer der Stadt transportiert. Als eines Tages Faiths Schwester fälschlicherweise eines Mordes angeklagt wird, macht sich die junge Frau auf, das Verbrechen aufzuklären – und gerät dabei wortwörtlich laufend in Gefahr. Das Ungewöhnliche dabei am Jump&Run Mirror's Edge: Sie erleben es in Ego-Perspektive.

Mirror’s Edge ist bereits Ende des vergangenen Jahres für die Konsolen erschienen und hat weltweit Wertungen zwischen 70 und 90 kassiert. Die Kollegen der Gamepro vergaben eine gute 81.

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Mirror’s Edge : Übermorgen erscheint der Titel endlich auch für den PC und wir waren vor allem gespannt darauf, inwiefern die Portierung der Steuerung auf Maus und Tastatur funktioniert hat. Siehe da: Die Umsetzung ist in der Tat gelungen, Faith steuert sich auch mit unseren liebsten Eingabegeräten die meiste Zeit glänzend. Einige stumpfe Stellen gibt es auf dem Spiegelrand allerdings. Die digitale Tastatur-Maus-Kombination setzt Bewegungsbefehle nicht immer ganz so präzise und direkt um wie ein analoges Gamepad. Zuweilen etwa reagiert Faith zu spät und setzt statt zum eigentlich perfekt getimten Sprung zum Sturzflug in den Tod an. Auch der »Wall Run« mit 90-Grad-Drehung und anschließendem Sprung will trotz fehlerfreier Eingabe nicht immer gelingen. Und manchmal greift die Heldin eine Nanosekunde zu spät zu, um dem Gegner eine Waffe zu entwinden, obwohl der entsprechende Klick im rechten Moment erfolgte. Doch diese kleinen Hänger sind zu selten, um für Frust zu sorgen.

Mirror’s Edge : Die Handlung ist dürftig – und zuweilen sogar etwas verwirrend, zugegeben. Aber Mirror’s Edge zieht seine Faszination nicht aus der Geschichte, sondern aus der Mechanik und der damit verbundenen Illusion von Tempo und halsbrecherischen Stunts in teils schwindelerregender Höhe.
Tatsächlich nimmt Faith immer mehr Fahrt auf, wenn Sie die junge Frau flüssig durch die Levels steuern. Und tatsächlich benötigen weite Sprünge auch weite Anläufe. Blöd dabei ist manchmal, dass man die Routen trotz roter Markierungen in den ersten beiden Schwierigkeitsgraden nicht gleich erfasst und allein schon deswegen oft ins Stocken gerät. Manchmal sind es allerdings auch fies kniffelige Passagen, die Faith im Tempo drosseln.

Mirror’s Edge : Sein ganzes Potenzial entfaltet das Spiel deswegen in der zweiten Runde -- wenn Sie die Strecken schon kennen. Oder in den Speedruns, in denen Sie ein ganzes Level durchlaufen und unter einer vorgegebenen Zeit bleiben müssen. Oder in den Time Trials, in denen Sie auf speziellen Routen ebenfalls gegen die Uhr antreten.

Kurz: Mirror’s Edge ist ein Titel, den man gut und gerne auch mehrfach spielen kann und der dabei sogar immer besser wird.

Den Test zum Spiel lesen Sie pünktlich zum Release am kommenden Donnerstag (15.1.2009) auf GameStar.de. Schon jetzt finden Sie das Testvideo in unserer Videorubrik.

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