Das Entwicklerstudio Hello Games ist seit geraumer Zeit bemüht, Fans des kommenden No Man's Sky die schiere Größe des virtuellen Universums im Spiel zu erklären. Im Gespräch mit der englischsprachigen Webseite IGN hat der Studio-Chef Sean Murray nun eine weitere Zahl zur Verdeutlichung bemüht: 99,9 Prozent der Planeten in dem Weltraum-Erkundungsspiel würden voraussichtlich niemals besucht, so der Entwickler.

Heißt im Umkehrschluss: Lediglich 0,1 Prozent der virtuellen Welten werden jemals von einem Spieler betreten. Und da sich eine jede davon hinsichtlich ihrer Flora und Fauna gravierend von allen anderen unterscheiden soll, könnte man hier fast schon von Verschwendung reden. Allerdings wird das gesamte Universum von No Man's Sky ohnehin prozedural und basierend auf komplexen Algorithmen berechnet und generiert. Entwicklungsressourcen gehen für die »überflüssigen« Welten also nicht drauf.

Dass ein Großteil der Planeten voraussichtlich unentdeckt bleiben wird, ist bei deren schierer Anzahl allerdings auch kein Wunder: 18 Trillionen Welten soll es im fertigen Spiel geben. Alleine die einmalige Durchqeuerung des Universums wird den Entwicklern zufolge 200 Stunden dauern. Hello Games vermutet deshalb, dass es fünf Milliarden Jahre dauern würde, alle Planeten zu besuchen.

No Man's Sky erscheint am 21. Juni 2016 für die PlayStation 4 und den PC. Weitere Release-Plattformen wurden bisher nicht genannt.

No Man's Sky - Screenshots aus dem Update 1.1 »Foundation«