Zum Thema Overwatch ab 8,78 € bei Amazon.de Blizzard geht in letzter Zeit vermehrt gegen Cheater in Overwatch vor - und packt das Problem dabei gleich an der Wurzel: Vor dem kalifornischen Bundesgericht hat das Unternehmen den deutschen Cheat- und Bot-Entwickler Bossland GmbH verklagt.

Die beiden Firmen sind sich nicht unbekannt: Bereits seit Jahren treffen sich Bossland und Blizzard immer wieder vor Gericht. Häufig geht es dabei um Bot-Programme für Online-Spiele wie Diablo 3 und World of Warcraft.

Entsprechend gelassen reagiert man bei Bossland nun auch auf die jüngste Klage durch das Entwicklerstudio in den USA.

Der CEO Zwetan Letschew zeigte sich im Gespräch mit TorrenFreak zunächst verwundert darüber, dass erstmals ein Gericht in den USA angerufen wird. Bei vergangenen Auseinandersetzungen habe sich Blizzard stets die Mühe gemacht, seine Anwälte nach München einfliegen und dann 380 Kilometer nach Zwickau fahren zu lassen.

Mehr zum Thema: Bossland rühmt sich für Overwatch-Cheats

Aktuell gebe es bereits zehn laufende Verfahren in Deutschland. Um die nun in den USA angestrengte Klage macht sich Letschew da laut eigener Aussage noch am wenigsten Sorgen: Ein kalifornisches Gericht habe keine Zuständigkeit, da sein Unternehmen keinerlei Verbindungen in die USA besitze, so der Bossland-CEO.

Es bleibt abzuwarten, die die Auseinandersetzung diesmal ausgeht - und alle anderen. In einem weiteren Fall wird im Oktober 2016 vor dem deutschen Bundesgerichtshof entschieden. Einen Zeitrahmen für die Verhandlung vor dem kalifornischen Bundesgericht gibt es noch nicht.

Bild 1 von 240
« zurück | weiter »
Overwatch
Der Ninja Genji kann feindliche Angriffe reflektieren. Das klappt sogar mit einigen ultimativen Fähigkeiten - das richtige Timing vorausgesetzt.