Der Early-Access-Hit Playerunknown's Battlegrounds hatte in den vergangenen Wochen immer wieder mit Lags und Gummiband-Effekten zu kämpfen. Im Update-Fahrplan versprachen die Entwickler, die Performance mit regelmäßigen Updates zu verbessern.

Jetzt haben sie die Ursache für das sporadisch auftretende Rubberbanding gefunden, bei dem Spieler immer wieder auf ihre vorherige Position zurückgezogen wurden: Durch einen Fehler im Code der Unreal Engine, werteten die Server die hohe Anzahl an Datenpaketen fälschlicherweise als DDoS-Angriff und drosselten ihre Leistung. Der hohe Packet Loss führte zu den nervigen Lags. Dieses Problem soll durch einen Hotfix jetzt der Vergangenheit angehören.

Damit dürfte PUBG in Zukunft weiterhin auf Erfolgskurs bleiben: Das Battle-Royal-Spiel hält sich seit Release hartnäckig an der Spitze der Steam-Bestseller und übertraf zu Spitzenzeiten sogar die Spielerzahlen von Dauerbrenner Ark: Survival Evolved.

Optimierung der Client- und Server-Performance

Neben dem Hotfix gibt es auch ein neues Update. Details zu den Änderungen kann man in den offiziellen Patchnotes bei Steam nachlesen.

Die Aktualisierung soll sowohl die Client- als auch die Server-Performance verbessern, indem die Darstellung von Häusern über Distanz optimiert wird. Außerdem werden nun Gebäude auch auf weitere Entfernung immer korrekt angezeigt.

Zudem sollten einige Sound-Fehler der Vergangenheit angehören, die Lautstärke von Schritten, Türen und Wettereffekten wurde überarbeitet. Die Entwickler arbeiten außerdem am räumlichen Klang von Schussgeräuschen, denn viele Spieler haben Probleme damit festzustellen, von wo sie angegriffen werden.

Hinzu kommen weitere Bug-Fixes. Waffen sollen sich nun zum Beispiel besser wechseln lassen und Spieler können sich nicht mehr durch einen Glitch in Felsen verstecken. Und auch die manchmal fehlerhafte Kompass-Richtung wird mit dem Patch korrigiert.

Original-Patchnotes

Performance-Verbesserungen

  • Client-Performance beim Laden von Gebäuden auf mittlere Distanz verbessert

  • Server-Performance verbessert

Spielwelt

  • Problem behoben, durch das Gebäude auf weite Distanz unsichtbar waren

Sound

  • Problem behoben, durch das Türen-Sounds nur leise abgespielt wurden

  • Lautstärke von Wind, Regen und Schritten angepasst

  • Buggy-Sounds verbessert

  • bei regnerischem Wetter wird es nun sporadisch Donner geben

Bugfixes

  • Fehler behoben, durch den sich Spieler in einem Felsen verstecken und andere Spieler von dort aus angreifen konnten

  • zusätzliche Fehlerbehebungen, um zu verhindern, dass Spieler in bestimmten Arealen unter die Map gelangen

  • verschiedene Probleme mit dem Waffen-Wechsel behoben

  • Problem behoben, durch das die Kompass-Richtung falsch angezeigt wurde

Weitere Patches veröffentlicht das Entwicklerteam übrigens auf täglicher, wöchentliche rund monatlicher Basis. Kurzfristig stehen dabei stets Performance-Verbesserungen im Vordergrund, während es im monatlichen Abstand neue Inhalte und Balancing-Anpassungen geben soll.

Early-Access-Test: Unser Fazit zu Playerunknown's Battlegrounds

Playerunknown's Battlegrounds
Aus der Ego-Perspektive zielt es sich besser, dafür leidet die Übersicht.